{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1915-03-18", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-41-III-224.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3041224.pdf", "Checksum": "4d0c7f21821f77b9201ab286887386d4"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:53:07", "Num": ["BGE 41 III 224"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 18.03.1915 BGE 41 III 224"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 18.03.1915 BGE 41 III 224"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 18.03.1915 BGE 41 III 224"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:53:07", "Checksum": "0f141c85f7e32ad9bf6d522f6e0cdb7d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 18.03.1915 BGE 41 III 224\n\n224 Entscheidungen der Zivilkammern. N° 47. 225\n\nderung des angefochtenen Urteils wird die der Klägerin weitere Grundpfandrechte hafteten auf jener Liegenvom Beklagten geschuldete Summe, unter Vorbehalt schaft nicht. Der Vertrag enthielt sodann noch folgende,\nihrer Reduktion infolge des dem Beklagten bewilligten für den vorliegenden- Prozess wesentliche Bestimmung :\n«Nachlassvertrages • und unter Vorbehalt der Verwer- « Die SchuldnerschafUritt dem Gläubiger sämtliche Mitttung der Faustpfänder, auf 652,667 Fr. 5 Cts. fesi;- » zinse ab der Hauptliegenschaft in der Neustadt ab .....\ngesetlt. » Diese abgetretenen Mietzinse werden verwendet zur\n)} Deckung des Anleihenszinses. )}\nIm Konkurs meldete der Kläger seine Darlehensforderung an und fügte bei, dass ihm dafür die erwähnten\n47. 'C'rteil der II. Zivilabteilung vom ~o. Mai 1916 Gülten « faustpfändlich eingesetzt» worden und dass\ni. S. 'l'iravanti, Kläger, ihm « sodann zur Deckung der Anleihenszinse sämtliche\ngeg~n Konkursmasse Felder & Oie, Beklagte.\nMietzinse rechtsförmlich abgetreten » worden seien.\nDie Konkursverwaltung anerkannte die angemeldete\nKlage des Faustpfaudbesitzers von Eigentümer- oder Inhaber- Hauptforderung, sowie das beanspruchte Pfandrecht an\ngülten gegen die Konkursmasse des Grundeigentümers auf\nAnerkennung des vom Kläger beanspruchten Rechts auf\n!\n.I den Gülten, traf dagegen in Bezug auf die Mietzinse foldie Mietzinse der belasteten Liegenschaft, welches Recht • gende Verfügung: «Das geltend gemachte Anspruchser in erster Linie auf eine Abtretung seitens des Gemein- »recht auf nach der Konkurseröffnung (1. Dezember\nschuldners, in zweiter Linie auf Art. 806 ZGB stützt. - »1913) fällige Mietzinse wird weggewiesen, weil unzu-\nRechtliche Natur der Klage (Kollokationsklage ?). - Unzu- » lässig (Art. 806 ZGB). »\nlässigkeit der Abtretung, soweit es sich um die erst nach\nder Konkurseröffnung beginnenden Mietzinsperioden han- B. - Gegen diese Verfügung richtet sich die vorliedelt. - Recht des Faustpfandgläubigers, die Mietzinse als gende, innerhalb der Frist de'j Art. 250 SchKG eingt>-\nAkzessorien der ihm verpfändeten Gülten, soweit erforder- reichte Klage, die von den Parteien und den Vorinstanzen\nlich, zu seiner eigenen Deckung zu verwenden' Anwendbarkeit des Art. 76 der Konkursverordnung ; Möglichkeit\nals «Kollokationsanfechtungsklage » behandelt worden\n~er Verpfändung von Eigentümer- oder Inhabergrundpfand- ist, mit der « Rechtsfrage »: «Hat die Beklagte ausser\ntiteln oder Inhaberobligationen durch den Grundeigentümer )} dem anerkannten Anspruchsrechte des Klägers auf die\nbezw. den Titelschuldner selbst. ' » vor der Konkurseröffnung über J. Felder & cie verfalle-\n\n"}