{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1915-01-16", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-41-III-1.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3041001.pdf", "Checksum": "384aefc689aa871a994fd7a71e1d72ac"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:52:35", "Num": ["BGE 41 III 1"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 16.01.1915 BGE 41 III 1"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 16.01.1915 BGE 41 III 1"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 16.01.1915 BGE 41 III 1"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:52:35", "Checksum": "6781fb578d2a7ffd1bebc45d8713da8a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 16.01.1915 BGE 41 III 1\n\n 4 Entscheidungen der Schuldbetreibungsund Konkurskammer. N° 2. 5\ncantonale de surveillance, a omis de se prevaloir du de-\n22. Oktober 1914 sandte der Rekurrent dem Betreibungsfaut d'inscription de la societe, est indifferent, vu le caamt durch Postmandat 8 Fr. und ersuchte um Aufschub\nrach~re officiel de « l'etat des personnes sujettes a la pourder Verwertung im Sinne des Art. 1 der Kriegsnovelle\n• suite par voie de faillite >). Le prepose aux poursuites auzum SchKG. Mit Schreiben vom 23. Oktober erwiderte\nrait du le consulter d ' 0 f f i c e et les autorites de surjedoch das Amt dem Rekurrenten, dass es keine Teilveillance, egalement d'office, auraient pu en ordonner la\nzahlung annehme und dass, wenn er nicht sofort die ganze\nproduction par le prepose ; ce n'est pas au recourant qu'il\nForderung samt den Kosten bezahle, die· Steigerung am\nincombait de verser au dossier un extrait du registre du\n31. Oktober und deren Bekanntmachung am 26. Oktober\ncommerce ou une attestation du conservateur certifiant\nstattfinden werde.\nque la Societe suisse de vulcanisation n'y etait pas inscrite.\nR. - Hiegegen führte der Rekurrent am 28. Oktober\nPar ces motifs, 1914 Beschwerde mit dem Begehren um Bewilligung des\nla Chambre des poursuites et des faillites Aufschubes der Verwertung.\nprononce: Die untere Aufsichtsbehörde wies die Bescbwerde ab,\nindem sie ausführte, der Rekurrent hätte, um den Auf-\nLe recours est admis·; eu consequence, la poursuite schub zu erlangen, aucb die Kosten der Anordnung der\nN0 40 641 exercee par sieur Lucien Bornand contre la Steigerung, die mehr als 8 Fr. betragen, bezahlen sollen.\nSociete suisse de vulcanisation, rue de Carouge 70, a Hierüber beschwerte sich der Rekurrent bei der obem\nPlainpalais, est annulee. Aufsichtsbehörde des Kantons St. Gallen, indem er sein\nBegehren erneuerte.\nZur Begründung führte der Rekurrent aus : Nach\nArt. 123 S~hKG und Art. 1 der Kriegsnovelle seien zur\n2. Entsoheid vom 16. J'anuar 1915 i. S. Erlangung des Aufschubes Ratenzahlungen von einem\nWeder-Lauper. Viertel oder Achtel der Betreibungssumme zu machen.\nUnter der Betreibungssumme sei der Forderungsbetrag\nArt. 123 SchKG und 1 Kriegsnovelle z. SchKG. N~ch der samt den Zinsen und Betreibungskosten zu verstehen und\nAnordnung der Verwertung <;lad dem Schuldner em Aufschub nur gewährt werden, wenn ausser dem fes~gesetzten von diesem Gesamtbetrag sei jeweilen der Viertel oder\nBruchteil der Betreibungssumme sofort auch dIe Kosten Achtel zu berechnen. Es sei daher nicht zulässig, die volle\nder Anordnung der Verwertung und ihres Widerrufes be- Zahlung bestimmter Betreibungskosten zur Voraussetzahlt werden. zung der Aufschubsbewilligung zu machen. Übrigens\nA. -- In der Betreibung des Gemeinderates Lüthy in habe das Betreibungsamt die Mandatsendung vom 22.\nWiI gegen den Rekurrenten M. Weder-~auper in Bas~l Oktober 1914 am 23. Oktober morgens erhalten müssen,\nfür eine Forderung von 50 Fr. nebst Zms zu 5 oYo seIt also vor der Absendung der Steigerungsbekanntmachung.\n13. Dezember 1913 teilte des Betreibungsamt Wil diesem Die kantonale Aufsichtsbehörde wies durch Entscheid\nam 15. Oktober 1914 mit, dass die Steigerung am 27. Ok- vom 15. Dezember 1914 die Beschwerde ebenfalls ab.\ntober stattfinden und die Steigerungsbekanntmachung am Aus der Begründung des Entscheides ist folgendes her-\n23. Oktober an das Amtsblatt gesendet werde. Am vorzuheben : Die Bestimmung des Art. 1 der Kriegsnovelle habe den Begriff der Betreibungssumm~ dem\n"}