{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1915-01-01", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-41-III-165.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3041165.pdf", "Checksum": "f90d71219b3966bdc4a021771b0ef805"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:52:57", "Num": ["BGE 41 III 165"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 01.01.1915 BGE 41 III 165"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 01.01.1915 BGE 41 III 165"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 01.01.1915 BGE 41 III 165"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:52:57", "Checksum": "515589a8dbb8705e8d007d07ce762a37", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 01.01.1915 BGE 41 III 165\n\n der Bezugnahme auf die zwischen Vermittlungsvorstand vertrag mit Vermögensabtretung » (gleichviel ob eine\nund Klageeinreichung stattgefundene « Zession)) des wirkliche Abtretung der Aktiven, oder aber einfach die\nstreitigen Anspruchs von der «Bürgergemeinde )) an die Uebertragung der Liquidation an einen Gläubigeraus-\n« Leihkasse )), sowie aus der Bezeichnung der Klägerin schuss stattgefunden hat, was praktisch keinen Unterals « Zessionarin- der Bürgergemeinde t). Kann auch schied macht) muss, ebenso wie dies bereits in anderer\n(wegen der Identität zwischen « Zedentin)) und « Zessio- Hinsicht geschehen ist (BGE 40 III S. 302 ff. und Urteil\nnarin I»~ von einer Abtretung i m R e c h t s s i n n e vom 25. Februar 1915 in Sachen Iselin gegen Leih- und\nhier nicht gesprochen werden, so ist durch jene «Zession » Sparkasse Steckborn in Liquidation, Erw. 5 *), so auch\nund durch die Beifügung im Klagerubrum «als Zessio- in die s er Beziehung dem Konkurse gleichgestellt,\nnarin der Bürgergemeinde » doch zum Ausdruck gebracht d. h. es muss der mit der Liquidation betraute Gläuworden, dass ein an sich der Bürgergemeinde zustehen- bigerausschuss als ennächtigt betrachtet werden, sämtder Anspruch geltend gemacht wird, und dass die Bürger- liches nach den Bestimmungen des «Nachlassvertrages I)\ngemeinde mit dessen Geltendmachung einverstanden ist. zur (i Nachlassmasse I) gehörende Vermögen einzuziehen.\nEs kann daher nicht gesagt werden, dass die Klagpartei ohne dass im Prozessfalle auf die Frage zurückgekommen\nkein Rechtssubjekt repräsentiere., werden kann, welches Rechtssubjekt vor der Geneh-\n3~ - Zu den bisherigen Erwägungen kommt hinzu, migung des « Nachlassvertrages ;) als Inhaber des nundass im vorliegenden Fan namens 'einer Na chi ass- mehr zu liquidierenden Vermögens zu gelten hatte und\nm ass e geklagt wird, und dass mit Rücksicht auf den in wessen Namen daher damals allfällige Prozesse zu\nbesondern Inhalt des in Betracht kommenden Nachlass- führen waren. Es genügt, dass der (i Nachlassvertrag I)\nvertrages die Klage genau genommen als für Rechnung gerichtlich bestätigt und dadurch die Liquidationskomder G I ä u b i ger eingereicht zu betrachten ist. DUrch mission ermächtigt worden ist, materiel für Rechnung\ndeli am 2. September 1911 gerichtlich genehmigten der Gläubiger, formell namens der « Nachlass- I) oder\nNachlassvertrag ist die Liquid''ltion des gesamten Ver- « Liquidationsmasse I), dasjenige Vermögen zu liquidieren,\nmögens der « Leihkasse )) und die Verfügbarmachung des welches nach den Beslimmungen des Nachlassvertrages\nBürgergemeindegutes einem Gläubigerausschuss über- dem Beschlagsrechte der Gläubiger unterliegt. Die\ntragen worden, mit der ausdrücklichen Weisung, daraus « Nachlass- » oder « Liquidationsmasse I) ist kraft eidin erster Linie die G I ä u b i ger zu befriedigen. Es gen ö s s i s ehe n Rechts ebenso prozessfähig, wie die\nbesteht somit ein ähnliches Beschlagsrecht der Gläubiger « Konkursmasse I), und es kann daher jen e r (entgegen\n\n"}