{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1915-01-01", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-41-III-165.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3041165.pdf", "Checksum": "f90d71219b3966bdc4a021771b0ef805"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:52:57", "Num": ["BGE 41 III 165"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 01.01.1915 BGE 41 III 165"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 01.01.1915 BGE 41 III 165"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 01.01.1915 BGE 41 III 165"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:52:57", "Checksum": "515589a8dbb8705e8d007d07ce762a37", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 01.01.1915 BGE 41 III 165\n\n » Aadorf erklärt sich für jede Einlage in die Sparkasse » kasse Aadorf zu verteilen. Zu diesem Zwecke sind dem\n»und für jede Forderung an die Anstalt als Selbst- » Gläubigerausschuss durch die Leih- und Sparkasse\n» schuldnerin und haftet als solche: » Aadorf, sowie durch die Bürgergemeinde Aadorf volle\n« a) mit dem Gesamtvermögen der Anstalt, den Re- » und unbeschränkte Vollmachten, inshesondere auch zur\n» servefond eingeschlossen, t) Führung von Prozessen, zur Übertragung und Ver-\n« b) mit dem übrigen gesamten Bürgergemeindever-' i} pfändung von beweglichem und unbeweglichem Ver-\n\n» mögen.» t) mögen, überhaupt zu Erklärungen und Handlungen',\n§ 18 der Statuten von 1906: « Die Bürgergemeinde » jeder Art namens der Leih- und Sparkasse Aadorf\n» Aadorf garantiert den Kreditoren der Anstalt für jede » und der Bürgergemeinde Aadorf erteilt ............. .\n» Einlage und haftet für alle Verbindlichkeiten, welche » Durch die Zustimmung zu diesem Nachlassvertrage\n» dieselbe eingegangen hat: » soll die Verantwortlichkeitsfrage dem gewesenen Ver-\n» 1. 1\\fit dem Reservefond. » walter, sowie den Verwaltungs- und Kontroll-Organen\n» 2. }\\fit dem gesamten Bürgergemeinde-Vermögen. » t) gegenüber in keiner Weise präjudiziert sein und es ist\n\nDie entsprechenden Angaben wurden jeweilen im i} der Gläubigerausschuss ermächtigt, diese eventuellen\nHandelsregister publiziert. » Verantwortlichkeitsansprüche namens der Bürgerge-\nB. - Im Sommer 1911 stellte sich heraus, dass infolge t) meinde oder namens der Leih- und Sparkasse nötigen-\n\nungetreuer Geschäftsführung des Verwalters die Passiven » falls auf gerichtlichem Wege geltend zu machen. i}\nder « Leihkasse I) deren Aktiven bedeutend überstiegen. VerwaItungsratspräsident der {( Leihkasse » war in den\nAm 2. September 1911 wurde ein von der « Leihkasse » letzten Jahren vor deren Zusammenbruch der Beklagte\nmit ihren Gläubigern abgeschlossener « Nachlassvertrag » gewesen.\ngerichtlich bestätigt, welcher u. a. folgende Bestimmun- Nachdem der Regierungsrat des Kantons Thurgau\ngen enthielt: durch Beschluss vom 22. Juni 1912 ein Einschreiten\n(! Die Leih- und Sparkasse Aadorf tritt nach Geneh- gegen den Beklagten auf dem Verwaltungswege verwei-\n» migung dieses Nachlassvertrages in Liquidation gemäss gert hatte, weil er in seiner Stellung als Verwaltungsrats-\n;) § 27 ihrer Statuten. Zum Zwecke der Liquidation wird präsident der « Leihkasse » keine öffentlichen Funktionen\n» durch das absolute Mehr der nach Art. 300 des ausgeübt habe, liess die « Bürgergemeinde Aadorf » den\nAS 41 m - 1915\nder Zivilkammern. N° 34. 169\nHI8 Entscheidungen\n\n"}