{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1915-01-01", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-41-III-129.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3041129.pdf", "Checksum": "b835517bc1b6be0a8d28f061323507c7"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:52:55", "Num": ["BGE 41 III 129"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 01.01.1915 BGE 41 III 129"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 01.01.1915 BGE 41 III 129"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 01.01.1915 BGE 41 III 129"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:52:55", "Checksum": "8d5d7e44912f476247e90ff2ce670208", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 01.01.1915 BGE 41 III 129\n\n f\n\n128 Entscheidg. der Schuldbetreibungs- u. Konkurskammer. N0 28 Entscheidungen der ZivUkammem. N° 29. 129\n\nDie Vorinstanz hätte somit auf das Begehren der\nRekurrenten gar nicht eintreten sollen. Da sie aber imme~hin . die Einstellung der Betreibung verweigert hat,\nso .IS~ 111.r Entscheid im Dispositiv zu bestätigen und\nlediglIch Ihre Begründung zu berichtigen. Entscheidungen der Zivilkammern. - -Arrets\nDemnach hat die Schuldbetreibungs- u. Konkurskammer des sections ciYiles.\nerkannt:\nDer Rekurs wird abgewiesen.\n\n29. Urteil der Ir. Zivilabteilung vom 3. Februar 1915 i. S.\nMeyer, Kläger, gegen Allgemeine Maschinen- und\nApparategeaellschaft Zürich in Liquidation, Beklagte.\n1. Voraussetzung für die Gutheissung einer Schadenersatzklage aus § 585 der zürcherischen ZPO. 2. Ausländische\nPatente können in der Schweiz nicht arrestiert werden.\n\nA. - Der Kläger war vom August 1907 bis August\n1909 als Mechaniker bei der Beklagten in Zürich angestellt, die sich unter anderm mit der Konstruktion\neiner Stoffmessmaschine beschäftigte, für die sie ein\nPatent besass. Schon im Jahre 1908 liess der Kläger in\nDeutschland von ihm erfundene Verbesserungen dieser\nMaschine patentieren; das Patent wurde ihm dafür vom\ndeutschen Patentamt vom 11. September 1908 ab verliehen. Am 20. Dezember 1909 erhob die Beklagte gegen\nden Kläger Strafklage bei der Bezirksanwaltschaft wegen\nDiebstahls von Zeichnungen und Modellen. Nachdem eine\nam 22. Dezember 1909 beim Kläger vorgenommene\nHausdurchsuchung keinerlei Diebstahlsgegenstände zu\nTage gefördert hatte, wurde die Strafklage am 18. Februar 1910 mit Rücksicht auf einen inzwischen von der\nBeklagten gegen den Kläger angestrengten Zivilprozess\nüber die Rechtsbeständigkeit seines Patentes sistiert.\nAuf Begehren der Beklagten erliess der Audienzrichter\nam 23. Dezember 1909 eine provisorische Verfügung,\nwonach sämtliche Modelle und Zeichnungen des Klägers\n130 Entscheidungen der Zivilkammern. N° 29. 131\n\n"}