{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1915-04-30", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-41-III-118.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3041118.pdf", "Checksum": "fbaff88c2ed15765f017158c3bcb2e3c"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:52:53", "Num": ["BGE 41 III 118"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 30.04.1915 BGE 41 III 118"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 30.04.1915 BGE 41 III 118"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 30.04.1915 BGE 41 III 118"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:52:53", "Checksum": "626da9c85c4fed766d61423f55b0fb29", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 30.04.1915 BGE 41 III 118\n\n unn Konkurskammer . ;-1 0 26.\n118 Entscheidungen der Schuldbetreibungsamt Zürich 2 auf Begehren der Hekurrentin, Bank in\nC' e&t .aveG rajiQIl qne r office a refuse de payer, au moyen Zug, der Kommanditgesellschaft Gllbler & Cie einen\ndes fonds provenant des loyers saisis t.n meme temps Zahlungsbefehl für 5000 Fr. nebst Zins zu. Die Schuldque l'immeub~e, les interets hypothecaires dus au nerin erhob Rechtsvorschlag ; der Hekurrentin wurde\nrecourant (cf. JAEGER, note 8 sur art. 102 p. 320). Sans aber die provisorische Rechtsöfl'nung gewährt. Darauf\ndoute l'art. 102 reserve les droits des creanciers hypo- erhob die Schuldnerin die Aberkennungsklage. Die Rethecaires, mais il n'appartient pas aux autorites . de kurrentin verlangte nun, wie es scheint, am 17. Dezempoursuite de statuer sur ces droits. Si le recourant ber, vom Einzelrichter die Anordnung der Aufnahme\npretend avoir, en vertu du droit materiel, sur les fruits eines Güterverzeichnisses. Der Einzelrichter wies das Bedes immeubles saisis des droits prHerables a ceux que gehren am 23.Dezember 1914 ab, indem er ausführte,\nla saisie a crees en faveur du creancier saisissant, il dass die Betreibung nur noch auf Pfändung gehen\ndevra le faire reconnaitre par le juge a l'occasion de könne. Hiegegen erhob die Rekurrentin Beschwerde bei\nl'etablissement de l'etat des charges. Tant que ce droit der Rekurskammer des zürcherischen Obergerichts.\nn'aura pas ete reconnu, il n'a aucune qualite pour Das Verfahren ist noch hängig. Zugleich verlangte die\nreclamer de l'office un paiement quelconque. Rekurrentin vorsorglicherweise am 30. Dezember vom\nPar ces motifs, Betreibungsamt Zürich 2 die Pfändung. Dieses antworla Chambre des Poursuites et des Faillites tete ihr jedoch, dass die Kommanditgesellschaft Gubler\nprononce: & Cie nicht mehr existiere und daher auch nicht mehr\nbetrieben werden könne.\nLe recours est ecarte. B. - Hiegegen führte die Rekurrentin Beschwerde\nbei den Aufsichtsbehörden, indem sie das Begehren\nstellte, das Betreibungsamt sei anzuweisen, die Pfändung\nzu vollziehen. Sie führte aus: Die sechsmonatliche Frist\n26. Entscheid vom 30. April 1915 i. S. Be.nk in Zug. des Art. 40 Abs. 2 SchKG ~ ei allerdings erloschen,\nArt. 39 ff. SchKG. Kann eine im Handelsregister gestrichene, bevor sie die Fortsetzung der Betreibung habe verlanaufgelöste Kollektiv~ oder Kommanditgesellschaft auf gen können; diese Frist beziehe sich aber nur auf die\nPfändung betrieben werden.? Wie lange ist die Betreibung Art der Betreibung, nicht auf die grundsätzliche ZuJäsgegen eine solche Gesellschaft noch zulässig? Art. 38\nSchKG. Erlass einer Konkursandrohung trotz Stellung eines\nsigkeit der Exekution. Eine rechtsgültig angehobene\nPfändungsbegehrens. Betreibung müsse auf alle Fälle innert der Gültigkeitsdauer des Zahlungsbefehls fortgeführt werden können.\nA. - Die im Handelsregk-ter eingetragene Komman- Die obere Aufsichtsbehörde des Kantons Zürich wies\nditgesellschaft Gubler & Cie, die ein Installationsgeschäft die Beschwerde durch Entscheid vom 31. März 1915\nbetrieben hat, löste sich im Sommer 1914 auf und über- mit folgender Begründung ab: Die Kommanditgeselltrug ihr Geschäft mit Aktiven und Passiven auf die schaft Gubler & Cie sei erloschen und habe nicht etwa im\nAktiengesellschaft Gubler & Cie. Diese Tatsachen wurden Liquidationsstadium fortbestanden. Die Liquidation s~i\nam 13. Juni 1914 ins Handelsregister eingetragen und durch den Geschäftsübergang vollzogen worden. DIe\nder Eintrag im Handelsamtsblatt vom 16. Juni bekannt erwähnte Gesellschaft könne daher nicht mehr betriegemacht. Am 15. Oktober 1914 stellte das Betreibungs-\nAS 41 1II - 1915 9\n"}