104 Entscheidungen der Schuldbetreibungs- und Ko'nkurskammer. N° 21. 105 survenue dans l'intervalle en ce qui conceme le droit • drei Arrestbefehle gegen die in Gagny bei Paris wohn- de propriete, le conflit lie au moment du sequestre entre hafte Frau Maria Christ-Eisenring für eine Forderung le tiers revendiquant et le creancier sequestrant ne doit von 3395 Fr. 50 Cts. nebst Zins zu 5% seit 2. November pas l' etre une seconde fois au moment OU la saisie est 1898. In den Arrestbefehlen wurden als Arrestgegen- pratiquee sur ces memes objets en vertu de rart. 278 LP. stände bezeichnet: « Wertpapiere und Guthaben der L'analogie qui existe entre ce cas et le conflit souleve en Schuldnerin deponiert bei der Basler Kantonalbank l' espece est evidente, puisque les operations de l' office Basel (Aktien und Obligation im Depot auf den Namen avaient pour but de regulariser la main-mise provisoire E. und M. Christ) I). In Vollziehimg dieser Befehle wurden resultant du sequestre en une main-mise defmitive en la folgende Gegenstände mit Arrest belegt: « Wertpapiere forme. On doit donc envisager que si, lors de Ja saisie, le und Guthaben bei der Basler Kantonalbank Basel (Ak- prepose avait voulu admettre la saisissabilite des objets tien und Obligationen) in Depot auf den Namen E. und M. sequestres pour des raisons qui n' existaient pas au Christ (im Totalbetrage) I). moment des operations de sequestre, il aurait du le men- B. - Ueber diese Beschlagnahme beschwerte sich die tiOlmer expressement et indiquer ainsi au debiteur qu'un Rekurrtllti.n innen Frist bd der kantonalen Aufsichts- nouveau litige se souleyait. Mais c'est precisement ce que behörde. Sie machte gelttnd, sie könne die Arrestlegung l'office n'a pas voulu faire en l'espece puisque, des qu'il nicht anerkennen, weil die Arresrbefehle, « soweit sie sich a eu connaissance de la decision de l' autorite inferieure auf \Vertpapiere beziehen sollten », den gesetzlichen Vor- de surveillance, le prepose a manifeste l'intention de schriften lücht entsprächen. Nach der Praxis des Bundes- rendre immMiatement au debiteur les objets declares gerichts (vgl. AS 10 III N° 29 und 37) sei eine genaut: insaisissables. Spezifikation der Arrestgegenstände im ArrE.stbefehl notwendig; dieses Erfordernis sei im vorliegenden Falle Par ces moiifs, durch die Bezeichnung « Guthaben und \Vertpapiere la Chambre des Poursuites et des FaiUites (Aktien und Obligationen) » nicht erfüllt worden. Durch prononc.e: Entscheid vom 4~ März 1915 hat die Aufsichtsbebörde Le recours est ecarte. die Beschwerde mit der Begründung abgewiesen, deI Arrestgegenstand sei durch die dem Wort « Wertpapiere » in Klammer hinzugefügte nähere Angabe « Aktien und Obligationen» genügend bestimmt bezeichnet worden. 21. Entsoheid vom 26. März 1915 i. S. Basler Xantcnalbank. Für die gegenteilige Auffassung, die praktisch die Errei- Der D r i t t e, der für den Arrestschuldner Sachen im Gewahr- chung des Arrestzweckes verunmöglichen würde, könne sam hat, zu deren Angabe er vom Betreibungsamt nicht sich die Rekurrentin nicht auf die beiden in AS 40 III aufgefordert worden ist, ist zur Beschwerde wegen ungenü- N° 29 und 37 abgedruckten Urteile des Bundesgerichts gender S p e z if i k a ti 0 n der Ar res t g e gen s t ä n d e im berufen, da es sich dort um bedeutend allgemeinere Be- Arrestbefehl n ich t 1 e g i tim i er t. zeichnungen des Arrestgegenstandes als in concreto ge- A. - Auf Begehren der Eheleute Meng-Eisenring, handelt habe. Meck-Eisenring und Fritz Eisenring-Siegrist erliess die C. - Gegen diesen Entscheid hat die Rekurrentin die Arrestbehörde von Basel-Stadt am 2. /4. Februar 1915 Beschwerde an das Bundesgericht ergriffen, mit dem An- 106 Entscheidungen ·der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer • N0 22. 107 trage um Aufhebung des Arrestes; eventuell verlangte • von bestimmten Eigenschaften (Aktien und Obligatio- sie, es sei festzustellen, dass sie nicht verpflichtet sei, nen) geschehen ist ; • zur Ermöglichung der erforderlichen Spezifikation und dass zudem die Verfügung der Arrestbehörde auch Ausscheidung der Arrestobjekte dem Betreibungsamt deshalb keinerlei Interessen der Rekurrentin berührt Angaben über sämtliche allenfalls bei ihr deponierten weil diese in der Begründung ihrer Beschwerde an da~ Wertpapiere der Arrestschuldnerin zu machen. In der Bundesgericht ausdrücklich erklärt hat, seit dem 25. Begründung dieser Begehren erklärte die Rekurrentin März 1914 keine Aktien und Obligation~n mehr in Depot unter anderm, dass sie seit dem 25. März 1914 weder auf den Namen E. und M. Christ zu besitzen . « Guthaben» noch « Aktien und Obligationen » in Depot d~~s un~er diesen Umstän?en die Beschwerde mangels auf den Namen E. und M. Christ besitze; LegItImatIon der Rekurrentm abzuweisen ist; in Erwägung: erkannt: dass Dritte, am Verfahren nicht als Gläubiger oder Der Rekurs wird abgewiesen. Schuldner direkt Beteiligte, zur Beschwerde nur uDter der Voraussetzung legitimiert sind, dass die fragliche Verfügung rure rechtlich geschützten Interesst.n berühre 22. Entscheid vom a5. Kirz 1915 i. S. GreCO. (Vgl.JAEGER, Komm. zu Art. 17 SchKG N. 2) ; Ar t. 242 Sc hK G: Er ist nicht anwendbar auf Sachen an dass im vorliegenden Falle lediglich die Frage stieitig denen die Masse Pfandrecht zu Gunsten von M~sse­ forderungen beansprucht, namentlich wenn nicht das Pfand- ist, ob die Arrestgegenstände im Arrestbefehl genügend recht als solches, sondern nur die Forderung bestritten wird. ' spezifiziert worden seien, da, im Gegensatz zu dem in AS '~O III N° 29 abgedruckten Falle, die Rekurrentin A. - Die Bankfirma Eduard Dukas & Oe in Basel zur Auskunftserteilung darüber, ob und welche Sachen stand mit dem Rekurrenten Greeo in Gt.schäftsverbin- de~ Arrestschuldnerin sie in Verwahrung habe, vom Be- dung. Zur Sicherheit der Forderungen aus diesem Ges- treibungsaml nicht aufgefordert -worden ist; schäftsverkehr hatte sie sich vom Rekurrenten verschie- dass die Arrestierung aller bei der Rekurrentin auf dene ihm gehörendf' Wertschriften (einen StammanteiJ der dea Namen E. und M. Christ deponierten Aktien und Obli- Schweizerischen Volksbank, eine Lebensversicherungs- gationen ohne nähere Bezeichnung derselben unf ohne polize und zwei Aktien der Societa Immobiliare Italo- Angabe, bis zu welchem Beüag sie arres~iert werden, Svizzera) zu Faustpfand übergeben lassen. Als sie nachher zwar offenbar die Interessen der Arrestschuldneril1 ver- in Konkurs geriet, beanspruchte die Konkursverwaltung letzt, da dadurch zu Unrecht mehr Objekte beschlag- gegenüber dem Rekurrenten als Saldo aus dem fraglichen nahmt werden, als zur Deckung der Arrestschuld erfor- Verkehr eine Forderung von 1637 Fr. 25 Cts. Der Rekur- derlich .,ind ; rent bestritt diesen Anspruch, mit der Begründung, dass dass aber die Rekurrentin kein rechtlich geschütztes eine Forderung gegen ihn nie entstanden sei odt'r ihr doch Interesse daran hat, dass eine solche Ueberdeckung nicht die Einrede des Spieles entgegenstehe. Aus diesen Grün- stattfinde, sondern nur verlangen kann, dass ihr die den verneinte er auch der Bestand des Pfandrechtes und arrestierten Objekte genau bezeichnet werden, was durch verlangte vom Konkursamt die unbeschwerte Heraus- die Arrestierung a 11 e r bei ihr liegenden Wertpapiere