{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1914-12-02", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-40-III-421.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3040421.pdf", "Checksum": "f975da0779f717d2ef1dce4d08b6ae40"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:31:57", "Num": ["BGE 40 III 421"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 02.12.1914 BGE 40 III 421"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 02.12.1914 BGE 40 III 421"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 02.12.1914 BGE 40 III 421"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:31:57", "Checksum": "69781c11c99f2b99a042398f57a9a621", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 02.12.1914 BGE 40 III 421\n\n 422 . Entscheidungen der Schuldbetreibungs- von ist aber in casu nicht die Rede. Der blosse Um-\nLiegenschaft an die Ersteigerer von dem Wohnrecht stand, dass seine Handlungsweise als gesetzwidrig erklärt\nkeine Notiz zu nehmen sei. .. worden ist und er dafür möglicherweise zur Verantwor-\nC. - Gegen diesen Entscheid rekurriert nunmehr das tung gezogen werden könnte, reicht zur Herstellung der\nKonkursamt Höngg an das Bundesgericht, mit dem An- Legitimation nicht aus. Vergl.BGE Sep.-Ausg.15 S. 444*.\ntrag, es sei die Beschwerde des Rhyner-Haab als unbe- Demna~h hat die Schuldbetreibungs- u. Konkurskammer\ngründet abzuweisen und der erstinstanzliche Entscheid erkannt:\nwieder herzustellen.\nAuf den Rekurs wird nicht eingetreten.\nDie Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht\nin Erwägung:\nNach ständiger Praxis des Bundesgerichts ist die Konkursverwaltung zur Beschwerdeführung gegen Entscheide 77. Arret du 19 novembre 1914 en la cause S.\nder Aufsichtsbehörden nur dann und insoweit legitimiert, Art. 1 er al. 2 de l'ordonnance du Conseil federal du 28 s~p­\nals sie in Wahrnehmung der Interessen der Gesamtheit tembre 1914. Procedure a suivre lorsque le creancler\nder Gläubiger handelt. Vergl. JAEGER, Komm. Anm. 2 demande la revocation ou la modification du renvoi de la\nad Art. 17 SchKG und die dort zitierten Urteile. Das vente. Recours au Tf?\ntrifft nun im vorliegenden Falle offenbar nicht zu. An der A. - Les sieurs Bohny & Oe, negociants ä. BäIe, ont\nAufnahme des Wolmrechtes in den Gantrodel und an requis la vente d'une serie d' objets saisis au prejudice de\nseiner Ueberbindung an den Ersteigerer der Liegenschaft Ieur debiteur S. Celui-ci ayant verse en mains de l'office\nhaben nur die Träger des Wohnrechtes ein Interesse,. le huitieme de la somme due, l'office sursit ä. la vente,\nnicht aber die Konkursgläubiger; deren Interesse ist auf en vertu de l'ordonnance du Conseil federal du 28 sepdie Erzielung eines möglichst hohen Erlöses gerichtet .. tembre 1914, et en avisa les creanciers.\nalso darauf, dass das Wohnrecht dem Ersteigerer nicht B. - Bohny &'oe ont demande ä. I'autorite cantonale\nüberbunden werde. Die Verfügung, für deren Aufrecht- de surveillance de revoquer ce renvoi, ou tout au moins\nhaltung das Konkursamt Höngg sich zur Wehr setzt, ist de le subordonner ä. des versements plus importants, soit\nvon ihm nicht in Vertretung der Konkursmasse erlassen un tiers par mois. Ils alleguaient que S. s'Hait montre\nworden, um die Interessen der Gläubigergesamtheit zu de mauvaise foi, qu'il avait use de tous les moyens poswahren, sondern in seiner Eigenschaft als Amt, das für· sibles pour ne pas executer ses engagements, qu'il ne se\ndie Durchführung des Konkursverfahrens nach den trouvait pas dans une situation precaire et qu'il pouvait\ngesetzlichen Vorschriften zu sorgen hat. In dieser Eigen- des maintenant payer la totalite de sa dette de 975 fr. 20 c.\nschaft wäre der Konkursbeamte von Höngg zum Re- 2 Considerant que les faits allegues par Bohny & Oe\nkurse nur dann legitimiert, wenn und soweit seine p er-- fesultaient des pieces produites par eux, l'autorite cantosönlichen und materiellen Interessen auf dem nale, en application de l'art. 1er, in fine. de l'ordonnance\nSpiele stünden. Und zwar müssten diese Interessen durch du 28 septembre 1914, a fixe ä. un tiers de la somme en\nden angefochtenen] Entscheid selbst berührt sein, der\nBeamte muss durch den Entscheid der Aufsichtsbehörde • Ges.-Ausg. 38 I S. 812.\ndirekt in seiner Rechtsstellung beeinträchtigt sein. Hie--\n"}