{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1914-06-10", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-40-III-395.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3040395.pdf", "Checksum": "90697f864f7b29f191d80fff33f57785"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:31:53", "Num": ["BGE 40 III 395"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 10.06.1914 BGE 40 III 395"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 10.06.1914 BGE 40 III 395"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 10.06.1914 BGE 40 III 395"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:31:53", "Checksum": "119f5d6dfacf700e26097790b620d559", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 10.06.1914 BGE 40 III 395\n\n diejenige Rechtshandlung des Gemeinschuldners ange- «Be-lastung 0 erst am 2. Oktober Kenntnis erhalten, als\nfochten wird, durch welche Wüthrich & eie in die Lage er wegen eines von ihm persönlich zu erhebenden Beversetzt wurden, über den angegebenen Betrag zu ver- trages bei der Leihkasse vorsprach; und dem Vetreter\nfügen. Dies entspricht denn auch dem Sinn und Wesen der Firma Wüthrich & eie ist dieselbe Mitteilung sogar\nbeider in Betracht kommenden Gesetzesbestimmungen, erst ce zwischen dem 7. und dem 9. Oktober» gemacht\nda einerseits sowohl nach Art. 204 als nach Art. 288 worden, als er sich telephonisch nach dem Stand der\nnur Rechtshandlungen des Gern ein s c h u I d n er s « den Angelegenheit erkundigte ulld als er bereits (am 6. Ok-\nKonkursglaubigern gegenüber ungültig», bezw. « anfecht- tober) das Konkursbegehren erneuert hatte, was er gebar» sind, anderseits aber, unter den daselbst angeführ- wiss nicht getan haben würde, wenn seiner Klientin\nten Voraussetzungen, nicht etwa nur Z a h lu n gen, jene 5925 Fr. schon seit einigen Tagen im juristischen\nsondern überhaupt alle die jen i gen Rechtshand- und technischen Sinne gut g e s ehr i e ben gewesen\nlungen angefochten werden können, durch welche die wären. Kommt aber danach der am 30. September\nKonkursmasse um ein ihr zugehöriges Aktivum verkürzt erfolgten « Gutschrift I), wie auch der entsprechenden\nworden ist. « Belastung &, überhaupt nicht die Bedeutung von\n2. - Von diesem Gesichtspunkte aus fällt als anfecht- « Rechtshandlungen» zu, so können sie auch nicht den\nbare Rechtshandlung zunächst ausser Betracht die an- Gegenstand eint-r Anfechtung im Sinne der Art~ 204\ngeblich am 30. September 1908 von der Leihkasse Neu- und 288 SchKG bilden.\nmünster vorgenommene « Gutschrift» der 5925 Fr. auf 3. - Was die am 12. Oktober erfolgte Auszahlung\ndem « Konto » der FifI!1a Wüthrich & eie, sowie die ihr der 5925 Fr. an den Vertreter der Firma Wüthrich & eie\nentsprechende « Belastung » desselben Betrages auf dem betrifft, so handelt es sich dabei allerdings um eine\nKonto des Fieber. Denn einmal waren dies keine Rechts- « Rechtshandlung» im Sinne der zitierten Gesetzesbehandlungen des Gern ein s c h u I d n e r s, und so- stimmungen. Dagegen war es keine Rechtshandlung des\ndann stellen sie sich genau genommen überhaupt nicht Gern ein s c h u I d n e r s. Der angegebene Betrag\nals « Rechtshandlungen » im Sinne der Art. 204 und 288 ist dem Rechtsanwalt W ... feststehendermassen nicht\nSchKG dar. Weder jene « Gutschrift » noch die ihr ent- durch Fieber, sondern, allerdings infolge einer Anweisprechende « Belastung» sind. den Interessenten, d. h. sung des Fieber, durch die Leihkasse Neumünster ausdem Fieber und der Firma Wüthrich & eie, in der gezahlt worden. Nicht nur erscheint nun aber der Ange-\nForm mitgeteilt worden, wie es bei einem wirklichen Bank- wiesene schon grundsätzlich nicht als der Stellvertreter\ngiro zu geschehen pflegt. Vilemehr handelte es sich dabei des Anweisenden, sondern es erfüllte im vorliegenden\nlediglich um eine interne Vormerkung seitens der Bank, Falle der Angewiesene, d. h. die Leihkasse Neumünster,\ndie durch dieses Mittel ihren Kassier darauf aufmerksam durch die Honorierung der Anweisung geradezu eine\nmacht e, dass die Anweisung Fiebers zu Gunsten der persönliche Verpflichtung gegenüber dem Anweisungs-\nFirma Wüthrich 4 eie nunmehr anstandlos honoriert empfänger, d. h. gegenüber der Firma Wüthrich & eie.\nwerden könne, und dass anderseits infolge der Zahlung Da nämlich die Leihkasse, wenn sie auch, wie in Erw. 2\nan Wüthrich & eie der Kredit des Fieber sich um den hievor dargetan wurde, die Anweisung nicht schon durch\nentsprechenden Betrag verringern werde. Tatsächlich die « Gutschrift» vom 30. September zur Ausführung\nhat denn auch Fieber von jener ce Gutschrift» und jener gebracht hatte, dem Rechtsanwalt W... immerhin\n"}