370 EntscheIdungen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer. N° 68. 371 la guerre. Le fait d'avoir ete mobilise a-t-il pour cons6- ilonnanee eonfere d'une maniere generale a tous les de- quence que Muffat ne peut plus desormais etre considere biteurs (renvoi de la realisation, renvoi de la deelaration eomme domicilie a Geneve? de faillite, sursis general aux poursuites). Mais leur droit, Cette question doit etre resolue negativement. Le fait en l'etat actuel, ne va pas au dela des droits dont jouis- d'elre p9rLi en guerre n'implique pas pour Muffat l'in- sent les debiteurs non militaires d'origine suisse et domi- tention d'abandonner son domicile a Geneve. 11 n'a (ait eilies en Suisse. aucune preuve a cet egard; par contre il est eonstant ad 4.- L'argument tire del'equite n'est pas coneluant. qu'il a laissc sa famille a Geneve. Au surplus, Muffat n'a Il pourrait justifier eventuellement une demande de re- nullement etabli qu'il se soit erce un nouveau domicile cevabiIite d'opposition tardive au sens de l'art. 77 LP en France. Dans ces conditions il peut encore etre pour- Mais, en l'espece, il ne s'agit pas de cela; au surplus, suivi a Geneve en vertu de l'art. 46 aI. 1er LP et de le reeourant est pourvu d'un representant auquel il a pu l' art. 24 CCS. donner ses instructions et, en fait, il a forme opposition, ad 2. - Noti{ication du commandement de pager. Muffat ainsi qu'il resulte du commandement de payer verse au n'ayant pas quitte Geneve sans esprit de retour, et bien dossier. que le service actif qu'il accomplit en France soit na tu- rellement d'une duree indeterminee, l'instance cantonale Par ces motifs, admet avec raison que son absence de Geneve n'est que la Chambre des Poursuites et des Faillites momentanee. Par cOllsequent J'arlicle 64 LP est appli- prononce: cable; le commandement de payer pouvait elre notifie Le recours est eearte. valablement a une -personne adulte du menage du dcbi- teur, en partieulier a son epouse. Comp. Rec. off., ed. spec. " n° 21 *, 12 n° 16 **. ad 3. - Suspension des poursuites. Les termes de l' art. 57 «( la poursuite dirigee contre un citoyen au service mili- 68. Entscheid vom 19. November 1914 i. S. Steiner-Hürzeler. ) taire federal ou eantonal est suspendue pendant la duree Art. 92 SchKG: Bei Ausscheidung der Kompetenzstücke sind I) de son service) consacrent une disposition exception- auch zukünftige Aenderungen der Verhältnisse, die mit nelle qui ne peut eLre Hendue parvoie d'analogie aux de- Sicherheit eintreten werden,zu berücksichtigen.- Unpfänd- barkeit einer Wanduhr. biteurs qui se trouvent au service militaire a l'etranger. L' ordonnanee du Conseil federal du 28 septembre 1914, A. - Auf Verlangen des Rekurrenten F. Steiner- intcntionnellement. n'a pas modifie a cet egard la loi sur Hürzeler in Basel nahm das Betreibungsamt Basel-Stadt les poursuites; le Conseil fMeral, saisi d'une proposition am 24. September 1914 für eine Mietzinsforderu~g tendant a etendre l'art. 57 dans le sens indique ci-dessus, gegen den Rekursgegner Hans Geiger-Küng eine Reihe I'a repoussee. Les etrangers domieilit~s en Suisse qui se von Gegenständen in eine Retentionsurkunde auf, näm- trouvent aetuellement au service mililaire de leur pays lich einen Diwan, eine Kommode, einen zweitürigen d'origine peuvent naturellement user des droits que ror- Kasten, einen Nachttisch, einen Pariserkoffer, eine Kaffee- • Ed. g~n. 27 I n° 45. mühle und einen (j Regulateurkasten» (ohne das fehlende •• Ed. g6n. 35 I n° 45. Uhrwerk) im Schätzungswert von 1 Fr. Das Betrei- 1 AS 40 111 - 1914 372 Entscheidungen der Schuldbetreibungs- und Konkurskammer. N° 68. 373 bungsamt nahm dabei auf Grund einer Behauptung de~ Geiger sich nicht dauernd von einander getrennt haben, Rekurrenten an, dass der Rekursgegner seit mehreren SC? muss auch der Umstand berücksichtigt werden, dass Woc~en getrennt von seiner Ehefrau lebe. ' " ' die Ehefrau nächstens ein Kind gebären wird. Der Re- B. - Der Rekursgegner erhob gegen die Aufnahme kurrent hat die Annahme der Vorinstanz: dass die Ehe- des Retentionsverzeichnisses am 28. September 1914 Be- frau schwanger sei, nicht angefochten. Infolgedessen schwerde, indem er die AufhebunR der Retention bean- m'IISs nach dem normalen Lauf der Dinge die künftige tragte. Er machte geltend, dass die retinierten Gegen- Geburt eines Kindes nicht bloss als möglich, sondern als stände unpfändbar seien und führte u. a. aus: Seine sicher betrachtet werden. Bei Ausscheidung der Kompe- Ehefraix sei seit etwa sechs Wochen zur Erholung bei tenzstücke müssen nun nicht bloss die zur Zeit der ihrem Vater in Affoltern a.jA. gewesen und vor kurzem Pfändung oder der Retention bestehenden Verhältnisse, sei auch er, der Rekursgegner, zu ihr gegangen. Beide sondern aurh deren zukünftige Änderungen, die mit seien nunmehr wieder in Basel. Die Ehefrau sehe ihrer Sicherheit eintreten werden, berücksichtigt werden. Die Niederkunft entgegen. Der Rekursgegner besitze sodann Annahme der Vorinstanz, dass die Kommode unpfändbar keine Taschenuhr. Der Regulatorkasten samt dem Uhr- sei, ist somit nicht anfechtbar. werk, das zur Zeit repariert werde, müsse ihm daher 3. - Das gleiche ist in Beziehung auf den Regulator- gelassen werden. kasten zu sagen. Der Rekurrent hat nicht bestritten, Die Aufsichtsbehörde des Kantons Basel-Stadt hob dass das dazu gehörige Uhrwerk sich in Reparatur ' durch Entscheid vom 14. Oktober 1914 die Retention befinde. Der Regulatorkasten ist somit als Bestandteil in Beziehung auf alle Gegenstände mit Ausnahme des einer Wanduhr anzusehen, und zwar kann es sich mit Pariserkoffers auf. Sie nahm an, dass für die Eheleute Rücksicht auf den geringen Schätzungswert des Kastens Geiger, wie das Betreibungsamt ausgeführt hatte, sämt- nur um eine einfache Uhr handeln. Eine solche ist auf liche Gegenstände ausser der Kpmmode und dem Pariser- alle Fälle dann unpfändbar, wenn der Schuldner keine koffer unentbehrlich seien und dass ihnen mit Rücksicht Taschenuhr besitzt, wie in der Praxis bereits entschiede~ auf die bevorstehende Niederkunft der Ehefrau auch die worden ist (Archiv 2 Nr. 87; JAEGER, Komm. Art. 92 N. 7). Kommode gelassen werden müsse, weil ein einziger Eine Uhr zur Angabe der Zeit ist jedenfalls für alle Kasten nebst zwei Koffern- für Eltern und Kind nicht Personen unentbehrlich, die ihren Lebensunterhalt durch genüge. ihre Arbeit verdienen und sich daher an eine bestimmte C. - Diesen Entscheid hat der Rekurrent an das Zeiteinteilung halten müssen. Nun hat der Rekurrent Bundesgericht weitergezogen mit dem Antrage, die Re- die Behauptung des Rekursgfgners, er besitze keine tention sei in Beziehung auf die Kommode und den Taschenuhr, nicht bestritten; diese Behauptung ist daher Regulatorkasten aufrecht zu halten. als richtig anzusehen. Demnach hat die Schuldbetreibungs- u. Konkurskammer Die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer zieht erkannt: in Erwägung: Der Rekurs wird abgewiesen. 2. - Ist somit davon auszugehen, dass die Eheleute