{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1914-06-17", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-40-III-289.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3040289.pdf", "Checksum": "b3a0d40238e64da954e9dbca03a17ec7"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:31:37", "Num": ["BGE 40 III 289"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 17.06.1914 BGE 40 III 289"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 17.06.1914 BGE 40 III 289"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 17.06.1914 BGE 40 III 289"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:31:37", "Checksum": "72a003a8e63a8548739068a8fb142366", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 17.06.1914 BGE 40 III 289\n\n 292 Entscheidungen\nder Zivilkammern. N° 53. 293\nPfandbestellung zu bestreifen, sondern ein positives\nRecht an der zu verwertenden Forderung beansprucht,. aus der Gläubigerqualität abgeleitete Begehren auf« unmit dessen Bestand deren Verwertung überhaupt oder beschwerte Herausgabe) dieser nicht als Inhaberpapiere\nausschliesslich zu Gunsten des betreibenden Gläubigers sich darstellenden Obligatiorrerrhätte--keirr rechtliches\nnicht vereinbar ist (Art. 155, 126 SchKG). Der Wider- Fundament. D~m Einwande aber, dass die Titel von Anspruchskläger wird demnach entweder ein dem angefoch- fang an nichtig waren, könnte die Beklagte mit der Eintenen vorgehendes Pfandrecht beanspruchen oder be- rede der mangelnden Passivlegitimation begegnen. Denn\nhaupten müssen, dass die zu Pfand gegebene Forderung nur demjenigen, der die Einlösung der Obligationen vernicht dem Pfandbesteller sondern ihm, dem Kläger, zu- langt, also dem Gläubiger, nicht demjenigen, d~ssen Pfan~­\nstand und jener daher nicht berechtigt gewesen sei, sie recht an der Obligation bestritten werden wIll, kann dIe\ndem Wiederspruchsbeklagten zu verpfänden. Hier liegen Nichtigkeit der Titel entgegengehalten werden.\ndie Verhältnisse anders. Die Klägerin hat nicht einmal Demnach hat das Bundesgericht\ndie Behauptung aufgestellt, dass ihr an den fraglichen erkannt:\nTiteln eine der Beklagten im Range vorgehende pfandversicherte Forderung zustehe. Auch behauptet sie nicht, Die Berufung wird abgewiesen.\n-- was ja offensichtlich unrichtig wäre - die Verpfändung vom 30. Januar 1902 sei deshalb ungültig, weil sie\ndie GI ä u bi ger in dieser Forderungen (Obligationen) sei.\nSie führt ihren Anspruch auf unbeschwerte Herausgabe 53. Arret de la. IIe seetion civile du 24 juin 1914 dans la cause\nder Titel vielmehr auf die Behauptung zurück, dass die Soc. du Gd. Hotel des Na.rcisses ·et Buffet 'rerminus,\nObligationen von Anfang an nichtig gewesen seien, weil demanderesse, contre Margot, defendeur.\nSchildknecht zu deren Ausstellung nicht befugt gewesen Action revocatoire. Cession d'une creance par un debisei. Indessen erscheint auch qieser Einwand nicht als teur insolvable a son frere. Preuve de la conniv~nc.e ~u\ngeeignet, die Legitimation der Klägerin zu begründen. defendeur resultant de sa proche parente et de ~on mtImIte\nEr kann irgend welchen Einfluss auf die Verwertung avec le debiteur, de ses connaissances pro~esslOnnelles en\nmatiere d'affaires et des inquietudes mamfestees dans la\nnicht ausüben, denn die Klägerin wird ihn jedem Vor- correspondance sur la situation financiere de son frere.\nweiser der Obligationen, als<} auch dem künftigen Erstei- Admission de l'action revocatoire.\ngerer, entgegenhalten können. Mit Recht ist daher die\nA. - En 1898, Eugene Margot a souscrit en faveur de\nVorinstanz auf die materielle Prüfung dieses Standpunktes nicht eingetreten. son frere Louis Margot, en garan tie de prets faits par\n3. - Aus diesen Ausführungen ergibt sich zugleich, celui-ci, une obligation hypothecaire de fr. 5000.- gredass die Klage auch dann abzuweisen wäre, wenn man vant l'immeuble de la Pension des Narcisses a Chamby,\nsie losgelöst vom Widerspruchsvedahren betrachten dont il Hait proprietaire. En 1905, il a vendu la Pension\nwürde. Denn auch in diesem Falle könnte die Klägerin des Narcisses a la societe demanderesse. Il a engage son\nihre Sachlegitimation nur auf die Behauptung eines ihr frere a souscrire a 10 actions de fr. 500. - de la societe;\nzustehenden Pfandrechtes oder der Gläubigerqualität Louis Margot s'y est decide a condition que Eu~ene\nzurückführen. Das nicht aus einem Pfandanspruch oder Margot Iui garantit Ie capital et les interet~. Les actlOns\nont He payees par fr. 1000.- par LOUIS Margot -\n"}