{"Signatur": "CH_BGB_005", "Spider": "CH_UNIBE", "Datum": "1914-06-17", "PDF": {"Datei": "CH_UNIBE/CH_BGB_005_BGE-40-III-289.pdf", "URL": "https://www.fallrecht.ch/c3040289.pdf", "Checksum": "b3a0d40238e64da954e9dbca03a17ec7"}, "Scrapedate": "2026-07-03", "Scrapetime": "23:31:37", "Num": ["BGE 40 III 289"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 17.06.1914 BGE 40 III 289"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III 17.06.1914 BGE 40 III 289"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III 17.06.1914 BGE 40 III 289"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Tribunal fédéral (ATF via Uni Berne) Partie III"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Tribunale federale (DTF via Uni Berna) Parte III"}], "ScrapyJob": "446973/81/5", "Zeit UTC": "03.07.2026 23:31:37", "Checksum": "72a003a8e63a8548739068a8fb142366", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Bundesgericht (BGE via Uni Bern) Teil III 17.06.1914 BGE 40 III 289\n\n 290\nEntscheidungen\nd~, Zivilkammern. N° 52. 291\nMit Zahlungsbefehl v 7 '\nklagte den Schuldner S:~dk ApfIl 19J3 betrieb die' Be- Das Bundesgericht zieht\nser Faustpfänder, Auf er necht auf Verwertung diein Erwägung:\ndie provisorische Recht ,~lgten Rec~tsvorschlag wurde\ngerin die thurgauisch ;C; nung erteIlt, Worauf die Klä- 1. - Mit Recht hat die Vorinstanz angenommen, es\nricht Frauenfeld lud e 't YP, othekenbank vor Bezirksge- handle sich im vorliegenden Falle um eine WiderspruchsmI (em Recht 1 h ' klage im Sinne von Art. 106 ff SchKG. Denn die Klage\nklagte sei pflichtig zu e kl \" snege ren, dIe Be-\nPfandrechtes, der Kläg r , a~,n, unter Aberkennung ihres ist im Laufe einer Betreibung auf Pfandverwertung eintionen zu unbeschränkt:: EI,e obgenannte~ drei Ob liga- geleitet worden; sie führte zur Einstellung des Betrei-\n, Die Beklagte bestritt d' :entu~ aushmzugeben, bungsverfahrens gemäss Art. 155 und 107 SchKG und\neIne solche Widerspruchs~~a eerechtJgun g der K!ägerin, verfolgte ohne Frage den Zweck, das Pfandrecht der\nder Eigentum noch Pf g zu erheben, da Ihr we- Beklagten aberkennen und die Veräusserung der Obligazustehe; ev, trug sie a a~~~ch ~ an den fraglichen Titeln tionen zu ihren Gunsten verhindern zu lassen. Indessen\nB, - Beide kantonal~ InsteIsung ?er Klage an, gelangt man zu demselben Schlussergebnis (siehe Erw. 4)\ndas Obergericht wesent!' h anzen ~Iesen die Klage ab, wenn man sich die Klage abgelöst vom Widerspruchsver-\nDie Frage ob dI'e T't 1 ' IC, a~s folgenden Gründen: fahren vorstellt und sie als eine reine Feststellungs- oder\n, I e In fIchtl W '\nkommen seien habe 'h ger else zu stande ge- Vindikationsklage behandelt.\n, , e s mc t zu \"f\ndIeJ'enige ob der V I pru en: auch nicht 2. - Den Titeln, um welche gestritten wird, kommt\n, erwa tel' S h'ldk\nwesen sei, Obligationen des I c I, nec~,t b~rechtigt ge- die Eigenschaft von Inhaberpapieren nicht zu. Sie sind\nben, Es handle sich ~stItutes fur SIch auszuge- auf den Namen ausgestellt und weisen eine Inhaberklau-\nm\nnach Art, 106 ff S hKuG m,n Widerspruchsverfahren sel nicht auf. Die Bemerkung, dass der Vorweiser der\n,c . dIe W'd\naber unbegründet Die V· .. I erspruchsklage sei Obligation von der Schuldnerin als deren rechtmässiger\nSchildknecht sei i~ formel~rp~,a~dung d~r Titel durch Eigentümer betrachtet werde, hat nur die Bedeutung,\nwohl wenn die fraglichen obluit~ger Welse erfolgt, so- dass die Schuldnerin an den Vorweiser rechtsgültig zahsie Namenstitel seI'e D I?atIOnen Inhaber- als wenn len könne, nich t dass sie es tun müsse: sie ist, trotz\nn, enn Im e t F\nVerpfändung deren Ueb CI b rs en ~aI1e habe zur dieser Klausel, berechtigt zu verlangen, dass der Vorgenügt (Art. 213 aOR) erAob~ e an de~ Pfandgläubiger weiser des Scheines sich durch andere Mittel als durch\n( a OR) f ur\" , e r auch dIe von A t ')1- dessen biossen Besitz als Gläubiger ausweise.\nden zweiten F I1 r, ~ b\nSchriftlichkeit der Ve f~ ;erlangten Erfordernisse der Hievon aU3gegangen, ist zunächst die von den kantogung des Schuldners rp an uf~g und der Benachrichti- nalen Instanzen nicht entschiedene Frage zu untersuchen,\nselen er ullt D' E '\nUnterschrift Schildk ht , Ie mrede, dass die ob die Klägerin zur Anhebung der Klage legitimiert sei.\nmangels Kompetenz r::~ \"s , auf, dem Verpfändungsakt Diese Frage muss verneint werden. Das Widerspruchsder Statuten der L 'h gultIg seI, scheitere an Art, 16 verfahren ist zwar auch in einem Falle wie dem vorlieel - und Sparkasse\nC, - Gegen dieses Urteil de S Ob \" genden (d. h. in einem Verfahren auf Verwertung einer\ngau vom 27, Februar 1914 h ~rgen,~ht~s von Thur- verpfändeten Forderung, Art. 155, 106 SchKG: AS 29 I\nfung an das Bundesgericht ~ dIe ~lagenn die Beru- S. 262; 33 I S. 228) gegeben. Die Legitimation zur\nGutheissung der Klage, ergfI en mIt dem Antrag auf Sache steht aber nur demjenigen Drittintervenienten zu,\n'welcher sich nicht damit begnügt, die Gültigkeit der\nAS 40 lIi - 1914 !O\n"}