{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2018-12-18", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AL-2018-21_2018-12-18.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=65534&W10_KEY=3230856&nTrefferzeile=27&Template=search_result_document.html", "Checksum": "82aeed32c9ef7b455640e2dbeb34b455"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AL.2018.21", "SVG.2019.42"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 18.12.2018 AL.2018.21 (SVG.2019.42)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 18.12.2018 AL.2018.21 (SVG.2019.42)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 18.12.2018 AL.2018.21 (SVG.2019.42)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Selbstverschuldete Arbeitslosigkeit, Sanktion herabgesetzt"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:12:58", "Checksum": "a46034530ff829809ecc3a171e892562", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 18.12.2018 AL.2018.21 (SVG.2019.42)\nRegeste:\nSelbstverschuldete Arbeitslosigkeit, Sanktion herabgesetzt\n\n3.1.\nGemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG ist eine versicherte Person in der\nAnspruchsberechtigung einzustellen, wenn sie durch eigenes Verschulden\narbeitslos geworden ist. Eine selbstverschuldete Arbeitslosigkeit liegt unter\nanderem dann vor, wenn die versicherte Person dem Arbeitgeber durch ihr Verhalten,\ninsbesondere wegen Verletzung arbeitsvertraglicher Pflichten, Anlass zur\nAuflösung des Arbeitsverhältnisses gegeben hat (Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV).\nEine Einstellung in der Anspruchsberechtigung gemäss Art. 30 Abs. 1 lit. a AVIG\nkann nur verfügt werden, wenn der Eintritt der Arbeitslosigkeit nicht auf\nobjektive Faktoren zurückzuführen ist, sondern in einem vermeidbaren Verhalten\nder versicherten Person liegt. Dieses Verhalten muss beweismässig klar\nfeststehen (Urteil des Bundesgerichts 8C_22/2016 vom 3. März 2016 E. 4.2).\n3.2.\nDas vorwerfbare Verhalten muss zudem nach Art. 20 lit. b des Übereinkommens\nNr. 168 der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) über Beschäftigungsförderung\nund den Schutz gegen Arbeitslosigkeit vom 21. Juni 1988 (SR 0.822.726.8) vorsätzlich\nerfolgt sein (vgl. BGE 124 V 234, 236 E. 3b, diese Rechtsprechung ist gemäss\nUrteil des ehemaligen Eidgenössischen Versicherungsgerichts [EVG] C 53/00 vom\n17. Oktober 2000 E. 3b auch im Bereich von Art. 44 Abs. 1 lit. a AVIV anwendbar),\nwobei Eventualvorsatz genügt (Urteil des Bundesgerichts 8C_842/2008 vom 3.\nFebruar 2009 E. 3.2). Dabei reicht es aus, dass das allgemeine Verhalten am\nArbeitsplatz aus sachlich gerechtfertigten Gründen vom Arbeitgeber missbilligt\nwurde und der Arbeitnehmer sein Verhalten trotz Wissens um die Missbilligung\nnicht geändert hat, womit er dem Arbeitgeber Anlass zur Kündigung gegeben hat\nbzw. eine solche in Kauf nahm (Urteil des Bundesgerichts 8C_466/2007 vom 19.\nNovember 2007 E. 3.1).\n3.3.\nGemäss Art. 45 Abs. 3 AVIV dauert die Einstellung bei leichtem\nVerschulden 1 bis 15 Tage, im Bereich des mittelschweren Verschuldens 16 bis 30\nTage und bei schwerem Verschulden zwischen 31 und 60 Tagen.\n4.\n"}