{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2018-10-23", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AL-2018-14_2018-10-23.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=65502&W10_KEY=3230857&nTrefferzeile=31&Template=search_result_document.html", "Checksum": "599db0b7db0032fd189f0ea4a9991bba"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AL.2018.14", "SVG.2019.40"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 23.10.2018 AL.2018.14 (SVG.2019.40)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 23.10.2018 AL.2018.14 (SVG.2019.40)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 23.10.2018 AL.2018.14 (SVG.2019.40)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Vertrauensschutz; Voraussetzungen der Wiedererwägung einer Verfügung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG gegeben; Rückforderung rechtmässig."}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:12:44", "Checksum": "6e6ecbf5b5404eac9ebe843c7209bde0", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 23.10.2018 AL.2018.14 (SVG.2019.40)\nRegeste:\nVertrauensschutz; Voraussetzungen der Wiedererwägung einer Verfügung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG gegeben; Rückforderung rechtmässig.\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 23.\nOktober 2018\nMitwirkende\nDr. A. Pfleiderer (Vorsitz), R.\nKöhler , MLaw M. Kreis\nund\nGerichtsschreiberin lic. iur. A. Gmür\nParteien\nA____\nBeschwerdeführer\nÖffentliche Arbeitslosenkasse\nBasel-Stadt\nHochstrasse 37, Postfach\n3759, 4002 Basel\nvertreten durch Amt für\nWirtschaft und Arbeit, Herrn lic. iur. B____, Hochstrasse 37, Postfach, 4002 Basel\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAL.2018.14\nEinspracheentscheid vom 8. Mai\n2018\nVertrauensschutz; Voraussetzungen\nder Wiedererwägung einer Verfügung gemäss Art. 53 Abs. 2 ATSG gegeben;\nRückforderung rechtmässig.\nTatsachen\nI.\nDer 1965 geborene Beschwerdeführer arbeitete vom 1. August 2013\nbis 30. November 2014 als Produkt Manager bei C____ (Beschwerdeantwortbeilagen\n[AB] 1-2). Per 1. Dezember 2014 meldete sich der Beschwerdeführer zum Bezug von\nArbeitslosenentschädigung an (AB 5). In der Folge erhielt der Beschwerdeführer\nvon Dezember 2014 bis April 2016 Arbeitslosenentschädigung ausbezahlt (AB 6 und\n7). Mit Verfügung vom 1. März 2018 forderte die Beschwerdegegnerin vom\nBeschwerdeführer Fr. 6‘309.75 zurück. Zur Begründung führte sie an, eine\nÜberprüfung seines Dossiers im Rahmen des Bundesgesetzes über die Schwarzarbeit\nhabe ergeben, dass der Beschwerdeführer von Dezember 2014 bis August 2015 beim D____\nund vom November 2015 bis zur Aussteuerung im April 2016 beim E____ gearbeitet\nhabe und dies während des Bezugs von Arbeitslosenentschädigung nicht bzw. nicht\nin allen Monaten angegeben habe. Dies führe zu einer Rückforderung in Höhe von\nFr. 6‘309.75. Da die nun erfasste Rückforderung wiederbeziehbare Taggelder\ngeneriere, würden diese sogleich mit der Rückforderung verrechnet werden,\nweshalb sich die Rückforderung auf Fr. 5‘062.25 reduziere (AB 9). Die dagegen\nerhobene Einsprache vom 27. März 2018 (AB 10) wurde mit Einspracheentscheid vom\n8. Mai 2018 abgewiesen (AB 11).\nII.\nDagegen erhebt der Beschwerdeführer am 2. Juni 2018 Beschwerde\nbeim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt. Darin beantragt er sinngemäss die\nAufhebung des Einspracheentscheids vom 8. Mai 2018 und somit die Aufhebung der\nRückforderung in Höhe von Fr. 5‘062.25 (vgl. Beschwerde vom 2. Juni 2018).\nMit Beschwerdeantwort vom 24. Juli 2018 schliesst die\nBeschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde.\nMit Replik vom 25. August 2018 und Duplik vom 18. September\n2018 halten die Parteien an ihren gestellten Rechtsbegehren fest.\nIII.\nNachdem keine der Parteien eine Parteiverhandlung verlangt hat,\nfindet am 23. Oktober 2018 die Beratung durch die Kammer des\nSozialversicherungsgerichtes statt.\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1.\nDas Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt ist zur Beurteilung der\nvorliegenden Beschwerde sachlich zuständig (Art. 57 des Bundesgesetzes über den\nAllgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts [ATSG, SR 830.1] in Verbindung\nmit § 82 des Gesetzes betreffend die Organisation der Gerichte und der\nStaatsanwaltschaft [Gerichtsorganisationsgesetz, GOG, SG 154.100] und § 1 Abs.\n1 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt und\nüber das Schiedsgericht in Sozialversicherungssachen\n[Sozialversicherungsgerichtsgesetz, SVGG, SG 154.200]). Die örtliche Zuständigkeit\ndes Gerichts ergibt sich aus Art. 100 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die\nobligatorische Arbeitslosenversicherung und Insolvenzentschädigung\n(Arbeitslosenversicherungsgesetz [AVIG, SR 837.0]) in Verbindung mit Art. 128\nAbs. 1 sowie Art. 119 Abs. 1 lit. a der Verordnung über die obligatorische\nArbeitslosenversicherung und die Insolvenzentschädigung (Arbeitslosenversicherungsverordnung\n[AVIV, SR 837.02]).\n1.2.\nDa die Beschwerde fristgerecht eingereicht worden ist und auch die\nübrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde\neinzutreten.\n2.\n2.1.\nDie Beschwerdegegnerin begründet ihre Rückforderung damit, der Beschwerdeführer\nhabe während dem Bezug von Arbeitslosenentschädigung bei der Firma D____ ein\nEinkommen erzielt und dieses nicht deklariert. Dabei spiele es keine Rolle, ob\noder ab wann ein Einkommen als „geringfügig“ bezeichnet werden könne. Der\nBeschwerdeführer müsse jedes Einkommen deklarieren und dieses werde von der\nArbeitslosenentschädigung in Abzug gebracht. Ebenso sei es nicht massgebend, ob\nder RAV-Personalberater / die RAV-Personalberaterin diesbezüglich eine falsche\nAuskunft gegeben habe. Denn auf dem vom Beschwerdeführer auszufüllenden\nFormular sei klar und unmissverständlich gefragt worden, ob der Beschwerdeführer\ngearbeitet habe. Dies habe er indes verneint. Schliesslich habe der Beschwerdeführer\nauch die Tätigkeit beim E____ im März 2016 nicht angegeben. Aus diesen Gründen\nhabe die Beschwerdegegnerin die zu viel ausbezahlte Arbeitslosenentschädigung\nim Umfang von Fr. 5‘062.25 zu Recht zurückgefordert (vgl. Einspracheentscheid\nvom 8. Mai 2018 und Beschwerdeantwort vom 24. Juli 2018).\n"}