{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2018-08-07", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AL-2017-39_2018-08-07.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=63781&W10_KEY=3230863&nTrefferzeile=13&Template=search_result_document.html", "Checksum": "b39ed5710f0f1bedbd234bcd3e2aa017"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AL.2017.39", "SVG.2018.287"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 07.08.2018 AL.2017.39 (SVG.2018.287)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 07.08.2018 AL.2017.39 (SVG.2018.287)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 07.08.2018 AL.2017.39 (SVG.2018.287)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Eintretensfragen (Nichtigkeit, Rechtsschutzinteresse, funktionelle Zuständigkeit)"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:16:43", "Checksum": "bc9c453825e3f1e083974e4fe2bf019c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 07.08.2018 AL.2017.39 (SVG.2018.287)\nRegeste:\nEintretensfragen (Nichtigkeit, Rechtsschutzinteresse, funktionelle Zuständigkeit)\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 7.\nAugust 2018\nMitwirkende\nDr. A. Pfleiderer (Vorsitz), lic.\niur. M. Spöndlin , C. Müller\nund\nGerichtsschreiberin Dr. B. Gruber\nParteien\nA____\n[...]\nBeschwerdeführer\nKantonale Amtsstelle für\nArbeitslosenversicherung\nHochstrasse 37, Postfach, 4002 Basel\nvertreten durch Amt für\nWirtschaft und Arbeit, Herrn lic. iur. [...], Hochstrasse 37, Postfach, 4002 Basel\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAL.2017.39\nVerfügung vom 7. November 2017\nund Einspracheentscheid vom 7. November 2017\nEintretensfragen (Nichtigkeit,\nRechtsschutzinteresse, funktionelle Zuständigkeit)\nTatsachen\nI.\na) Der 1968 geborene Beschwerdeführer arbeitete seit\ndem 1. Oktober 1993 bei der B____. Mit Verfügung vom 16. März 2015\n(Beschwerde-Antwortbeilage [AB] 1) löste die B____ das Arbeitsverhältnis\nfristlos auf. Gleichzeitig wurde einem allfälligen Rekurs die aufschiebende\nWirkung entzogen. Am 24. März 2015 legte der Beschwerdeführer Rekurs gegen\ndie fristlose Auflösung des Arbeitsverhältnisses ein und beantragte die\nWiederherstellung der aufschiebenden Wirkung.\nb) Per 16. Juli 2015 meldete sich der\nBeschwerdeführer zum Bezug von Arbeitslosenentschädigung an (vgl. AVAM-Auszug,\nAB 2, und Abrechnungen Juli bis Oktober 2015, Beschwerdebeilage [BB] 3).\nc) Die Öffentliche Arbeitslosenkasse (ÖAK) verfügte mit\nSchreiben vom 14. September 2015 ab 15. Juli 2015 einen Abzug von 42 Taggeldern\nals Sanktion wegen selbstverschuldeter Arbeitslosigkeit (AB 5). Gegen\ndiese Verfügung erhob der Beschwerdeführer am 19. September 2015\nfristgemäss Einsprache (vgl. AB 11).\nd) Am 27. Oktober 2015 sistierte die\nBeschwerdegegnerin das Einspracheverfahren bis zum Vorliegen eines\nrechtskräftigen Entscheids der Rekurskommission bzw. der nachfolgenden\nInstanzen (AB 6).\ne) Die Beschwerdegegnerin hielt in ihrem Schreiben\nvom 2. November 2015 weiterhin an der Sistierung des Verfahrens bis zum\nVorliegen eines rechtskräftigen Entscheids fest (AB 7).\nf) Im Entscheid vom 7. Dezember 2015 hiess die\nPersonalrekurskommission des Kantons [...] den Rekurs des Beschwerdeführers gut.\nDieser Entscheid blieb unangefochten (vgl. Urteil des Bundesgerichts vom\n30. November 2017, 8C_502/2017, AB 4).\ng) Mit Verfügung vom 16. Dezember 2015 kündigte\ndie B____ das Arbeitsverhältnis ordentlich per 31. März 2016. Die\nPersonalrekurskommission bestätigte diese ordentliche Kündigung in ihrem Entscheid\nvom 23. Juni 2016 (Urteil des Bundesgerichts vom 30. November 2017, 8C_502/2017,\nAB 4). Das Bundesgericht verfügte am 26. September 2017 die Abweisung\ndes Gesuchs des Beschwerdeführers um aufschiebende Wirkung des Rechtsmittels\n(AB 3). Es wurde eine neue Rahmenfrist zum Bezug von Leistungen eröffnet\n(vgl. AVAM-Auszug, AB 2).\nh) Die ÖAK sanktionierte den Beschwerdeführer mit\nVerfügung vom 23. Oktober 2017 aufgrund selbstverschuldeter\nArbeitslosigkeit, indem sie ab 1. Oktober 2017 42 Taggelder abzog (AB 8).\nIn seiner Einsprache vom 1. November 2017 rügte der Beschwerdeführer die\nVerletzung des rechtlichen Gehörs sowie die auf dem gleichen Lebenssachverhalt\nwie die Verfügung vom 14. September 2015 basierende Verfügung vom 23. Oktober\n2017 (AB 9).\ni) Mit Einspracheentscheid vom 7. November 2017\nschrieb die ÖAK das (erste) Einspracheverfahren aus dem Jahr 2015 als\ngegenstandslos ab (AB 11).\nj) Mit Verfügung vom 7. November 2017 sistierte\ndie Beschwerdegegnerin das mit Einsprache vom 1. November 2017 eingeleitete\nEinspracheverfahren bis zum endgültigen bzw. rechtskräftigen Entscheid des\nBundesgerichts in der personalrechtlichen Streitigkeit (AB 10).\nk) Das Bundesgericht entschied mit Urteil vom 30. November\n2017, 8C_502/2017, die nach der fristlosen Entlassung erfolgte ordentliche\nKündigung per Ende März 2016 sei rechtens (AB 4).\nII.\na) Mit Beschwerde vom 7. Dezember 2017 beim\nSozialversicherungsgericht Basel-Stadt wird beantragt, die Verfügung der\nBeschwerdegegnerin vom 7. November 2017 sei aufzuheben. Ebenso sei die dem\nEinspracheentscheid zugrundeliegende Verfügung vom 23. Oktober 2017\n(Verfügung von 42 Einstelltagen) aufzuheben.\nb) In der Beschwerdeantwort vom 22. Februar 2018\nschliesst die Beschwerdegegnerin auf Abschreibung der Beschwerde aufgrund\nGegenstandslosigkeit. Die Verfügung der Beschwerdegegnerin vom 7. November\n2017 sei aufgrund fehlender sachlicher Zuständigkeit nichtig. Der Einspracheentscheid\nder ÖAK, ebenfalls vom 7. November 2017, betreffe die Sanktion vom 14. September\n2015 und nicht diejenige vom 23. Oktober 2017.\nc) Mit Replik vom 28. März 2018 hält der\nBeschwerdeführer an seinen Anträgen fest.\nd) In der Duplik vom 5. Juni 2018 hält die\nBeschwerdegegnerin ebenfalls an ihren im ersten Schriftenwechsel gestellten\nRechtsbegehren fest.\nIII.\nNachdem keine der Parteien die Durchführung einer\nParteiverhandlung verlangt hat, findet am 7. August 2018 die\nUrteilsberatung durch die Kammer des Sozialversicherungsgerichts statt.\nEntscheidungsgründe\n1.\n"}