Die Voraussetzungen des Art. 37 Abs. 4 ATSG für die Bewilligung der unentgeltlichen Verbeiständung für das Verwaltungsverfahren sind strenger als jene des Art. 61 lit. f ATSG, die für das Beschwerdeverfahren gelten (vgl. z.B. Urteile des Bundesgerichts 8C_240/2018 vom 3. Mai 2018 E. 3.2 und 8C_669/2016 vom 7. April 2017 E. 2.1). Gemäss der Rechtsprechung des Bundesgerichts ist die Erforderlichkeit einer anwaltlichen Vertretung im Einspracheverfahren nicht grundsätzlich anzunehmen und bildet nicht den Regelfall (Urteil des Bundesgerichts 9C_991/2008 vom 18. Mai 2009 E. 4.4.1; Philipp Geersten, in: Schulthess Kommentar ATSG, 5. Aufl., Zürich 2024, N 40 zu Art. 37 ATSG).