vgl. auch BGE 110 V 176, 180 E. 3c). Von grober Fahrlässigkeit im Rechtssinne wird gesprochen, wenn eine Person es am zumutbaren «Mindestmass an Sorgfalt» fehlen liess (BGE 110 V 176, 180 E. 3c) respektive sie gegen elementare Vorsichtsgebote verstiess, sodass sich die Frage stellt, «wie sie denn nur konnte» (vgl. Claire Huguenin, Obligationenrecht, Allgemeiner und Besonderer Teil, 3. Aufl., Zürich/Basel/Genf 2019, Rz. 1986 für die Definition dieser Begrifflichkeiten im allgemeinen Schuldrecht).