{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2026-06-04", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2025-9_2026-06-04.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=80123&W10_KEY=4519378&nTrefferzeile=25&Template=search_result_document.html", "Checksum": "609410acf4c54995b8d97dbbd3b6cdab"}, "Scrapedate": "2026-10-17", "Scrapetime": "01:50:45", "Num": ["AH.2025.9", "SVG.2026.169"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 04.06.2026 AH.2025.9 (SVG.2026.169)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 04.06.2026 AH.2025.9 (SVG.2026.169)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 04.06.2026 AH.2025.9 (SVG.2026.169)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Erlassgesuch; guter Glaube bei Meldepflichtverletzung verneint"}], "ScrapyJob": "446973/46/2356", "Zeit UTC": "31.10.2026 01:50:27", "Checksum": "004a34ec2c3585149ebc735ca583af01", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 04.06.2026 AH.2025.9 (SVG.2026.169)\nRegeste:\nErlassgesuch; guter Glaube bei Meldepflichtverletzung verneint\n\n7.2.\nGemäss Art. 61 lit. fbis ATSG in Verbindung mit Art. 69\nAbs. 1bis des Bundesgesetzes vom 19. Juni 1959 über die\nInvalidenversicherung (IVG; SR 831.20) ist das Beschwerdeverfahren vor dem\nkantonalen Versicherungsgericht in Streitigkeiten um die Bewilligung oder\nVerweigerung von IV-Leistungen kostenpflichtig. Bei der vorliegend zu\nbeurteilenden Frage des Erlasses der Rückforderung handelt es sich indes nicht\num eine Leistungsstreitigkeit im Sinne von Art. 69 Abs. 1bis IVG\n(vgl. auch Urteil des Sozialversicherungsgerichts Zürich IV.2025.00006 vom 26.\nNovember 2025 E. 4; Urteil des Verwaltungsgerichts Bern 200 2015 750 vom 6.\nNovember 2015 E. 4.1). Ferner ist das Verfahren vor dem kantonalen\nVersicherungsgericht, vor dem eine Beschwerde gegen die Entschädigung des\nunentgeltlichen Vertreters im Verwaltungsverfahren behandelt wird, kostenlos,\nhandelt es sich doch dabei um eine Leistung des Armenrechts und nicht um\nSozialversicherungsleistungen im Sinn von Art. 61 lit. fbis\nATSG bzw. etwa um «IV-Leistungen» im Sinn von Art. 69 Abs. 1bis IVG\n(Philipp Geersten, in: Schulthess\nKommentar ATSG, 5. Aufl., Zürich 2024, N 52 zu Art. 37 ATSG), weshalb\nvorliegend keine Verfahrenskosten zu erheben sind.\n7.3.\nVor dem Ausgang des Verfahrens sind die ausserordentlichen Kosten\nwettzuschlagen. Die Beschwerdeführerin beantragt für das vorliegende Verfahren\ndie unentgeltliche Rechtsvertretung. Das Sozialversicherungsgericht spricht im\nSinne einer Faustregel in durchschnittlichen Fällen bei doppeltem\nSchriftenwechsel ein Kostenerlasshonorar von Fr. 3'000.00 (inklusive Auslagen)\nzu. Wenngleich die Beschwerdeführerin mehrere Eingaben mit zusätzlichen\nUnterlagen machte, hat der vorliegende Fall als durchschnittlicher Natur zu\ngelten. Mit Verfügung der Instruktionsrichterin vom 3. Juni 2026 wird die\nteilweise Abweisung des Gesuchs um unentgeltliche Rechtsvertretung im\nBeschwerdeverfahren bei einem Selbstbehalt von Fr. 2'618.85 in Aussicht\ngestellt, womit sich die Beschwerdeführerin mit Schreiben vom 18. Juni 2026\neinverstanden erklärt. Dem Rechtsvertreter der Beschwerdeführerin im bloss\nteilweisen Kostenerlass ist folglich ein Anwaltshonorar von Fr. 381.15\n(inklusive Auslagen) zuzüglich Mehrwertsteuer (8.1%) von Fr. 30.85 aus der\nGerichtskasse zuzusprechen.\nDemgemäss erkennt das Sozialversicherungsgericht:\n://: Die Beschwerde 1 und die Beschwerde 2 werden\nabgewiesen.\nDas Verfahren ist kostenlos.\nDie ausserordentlichen Kosten werden\nwettgeschlagen. Zufolge teilweiser Abweisung der unentgeltlichen\nRechtsvertretung wird Dr. Axel Delvoigt, Advokat, ein Anwaltshonorar von Fr.\n381.15 (inklusive Auslagen) zuzüglich Mehrwertsteuer von Fr. 30.85 aus der\nGerichtskasse zugesprochen.\nSozialversicherungsgericht\nBASEL-STADT\nDie Präsidentin Die\na.o. Gerichtsschreiberin\nlic. iur. R. Schnyder MLaw\nF. Loretz\nRechtsmittelbelehrung\nGegen diesen Entscheid\nkann innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim\nBundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 100 Abs. 1 des Bundesgesetzes\nvom 17. Juni 2005 über das Bundesgericht [Bundesgerichtsgesetz, BGG]). Die Beschwerdefrist\nkann nicht erstreckt werden (Art. 47 Abs. 1 BGG). Die Beschwerdegründe sind in\nArt. 95 ff. BGG geregelt.\nDie Beschwerdeschrift ist\ndem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung\nzuzustellen. Die Beschwerdeschrift hat den Anforderungen gemäss Art. 42 BGG zu\ngenügen; zu beachten ist dabei insbesondere:\na) Die Beschwerdeschrift\nist in einer Amtssprache abzufassen und hat die Begehren, deren Begründung mit\nAngabe der Beweismittel und die Unterschrift zu enthalten;\nb) in der Begründung ist in\ngedrängter Form darzulegen, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht\nverletzt;\nc) die Urkunden, auf die\nsich die Partei als Beweismittel beruft, sind beizulegen, soweit die Partei sie\nin Händen hat, ebenso der angefochtene Entscheid.\nGeht an:\n– Beschwerdeführerin\n– Beschwerdegegnerin\n– Bundesamt für Sozialversicherungen\nVersandt am:"}