{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2026-05-26", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2025-10_2026-05-26.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=80138&W10_KEY=4519378&nTrefferzeile=33&Template=search_result_document.html", "Checksum": "6d221e9a293222e1b2352221443daecc"}, "Scrapedate": "2026-10-31", "Scrapetime": "01:47:40", "Num": ["AH.2025.10", "SVG.2026.175"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 26.05.2026 AH.2025.10 (SVG.2026.175)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 26.05.2026 AH.2025.10 (SVG.2026.175)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 26.05.2026 AH.2025.10 (SVG.2026.175)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHVG"}], "ScrapyJob": "446973/46/2356", "Zeit UTC": "31.10.2026 01:47:40", "Checksum": "13bf5652635c734ed647e4604a40bd80", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 26.05.2026 AH.2025.10 (SVG.2026.175)\nRegeste:\nAHVG\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 26.\nMai 2026\nMitwirkende\nDr. iur. A. Pfleiderer (Vorsitz), C.\nMüller , lic. iur. S. Bammatter-Glättli\nund\nGerichtsschreiber Dr. iur. M. Kreis\nParteien\nA____\n[...]\nBeschwerdeführer\nSVA Basel-Landschaft\nHauptstrasse 109, 4102 Binningen\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAH.2025.10\nEinspracheentscheid vom 18.\nNovember 2025\nSchadenersatzpflicht nach Art. 52\nAHVG vorliegend bejaht\nTatsachen\nI.\na) Die B____ GmbH (nachfolgend «die Gesellschaft») war vom 1.\nFebruar 2016 bis am 30. Juni 2021 bei der Ausgleichskasse der\nBeschwerdegegnerin als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen (vgl.\nAnschlussbestätigung, Beschwerdeantwortbeilage A, Aktenverzeichnis Nr. 220 und\n230; vgl. Einspracheentscheid vom 18. November 2025).\nb) Nachdem die Gesellschaft ihren Sitz von [...] nach [...]\nverlagert hatte (vgl. Aktenverzeichnis Nr. 95, 133, Handelsregistereintragung, [...];\nneu firmierend als «C____ GmbH»,), übernahm der Beschwerdeführer am 12. Juli\n2022 als Gesellschafter und Geschäftsführer die B____ GmbH (vgl.\nBeschwerdebeilage, Handelsregistereintragung, [...]).\nc) Mit Entscheid vom [...] löste das Zivilgericht Basel-Stadt\ndie Gesellschaft zufolge Mängeln in der gesetzlich zwingenden Organisation auf\nund ordnete ihre Liquidation an. Mit Entscheid vom [...] eröffnete das\nZivilgericht Basel-Stadt über die bereits aufgelöste Gesellschaft mit Wirkung\nab dem [...] 2023 den Konkurs. Die offenen Sozialversicherungsforderungen\nkonnten nicht mehr erhältlich gemacht werden, worauf zwei Verlustscheine\nresultierten; der Verlustschein [...] vom 20. Dezember 2022 betreffend das Jahr\n2020 in Höhe von Fr. 25'160.85 (vgl. Beschwerdeantwortbeilage A,\nAktenverzeichnis Nr. 6) und der Verlustschein [...] vom 20. Dezember 2022\nbetreffend das Jahr 2021 in Höhe von Fr. 13'525.80 (vgl.\nBeschwerdeantwortbeilagen 7 und 8; vgl. Beschwerdeantwortbeilage A,\nAktenverzeichnis Nr. 5). Für Letzteren resultiert zusammen mit der\nRückforderung der Familienausgleichskasse (FAK) gemäss Zahlungsbefehl vom 9.\nMärz 2023 in Höhe von gesamthaft Fr. 2'473 eine Schadenersatzforderung in Höhe\nvon Fr. 15'998.80 (vgl. Beschwerdeantwortbeilage 6).\nd) In der Folge forderte die Beschwerdegegnerin den\nBeschwerdeführer mit Schadenersatzverfügungen vom 22. Oktober 2025 auf, ihr als\nSchadenersatz aus dem Konkurs der Gesellschaft den Betrag von Fr. 25'160.85.--\nfür den Zeitraum vom 1. Januar 2020 bis am 31. Dezember 2020 (basierend auf\neiner gesamten Lohnsumme von Fr. 193'584.--) und Fr. 15'998.80.-- für den\nZeitraum vom 1. Januar 2021 bis am 31. Dezember 2021 (basierend auf einer\nLohnsumme von Fr. 98'975.10.--) und somit insgesamt Fr. 41'159.65.-- zu\nbezahlen (vgl. Beschwerdebeilage 3).\ne) Gegen diese Schadenersatzverfügungen vom 22. Oktober 2025\nerhob der Beschwerdeführer am 28. Oktober 2025 Einsprache. Mit\nEinspracheentscheid vom 18. November 2025 wies die Beschwerdegegnerin die\nBeschwerde ab (vgl. AB 1).\nII.\nDer Beschwerdeführer erhebt am 27. November 2025 Beschwerde\nbeim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt gegen den Einspracheentscheid vom\n18. November 2025.\nDie Beschwerdegegnerin schliesst mit Beschwerdeantwort vom 15.\nDezember 2025 auf Abweisung der Beschwerde.\nIII.\nAm 26. Mai 2026 findet die Beratung der Sache durch die\nKammer des Sozialversicherungsgerichts statt.\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1.\nGemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober\n2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; 830.1) in\nVerbindung mit Art. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Altersund Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) kann gegen\nEinspracheentscheide in jedem Kanton bei einem Versicherungsgericht als\neinziger Instanz Beschwerde erhoben werden. Bei Beschwerden gegen Verfügungen\nund Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen ist das Versicherungsgericht\nam Ort der Ausgleichskasse zuständig (Art. 84 AHVG). Die sachliche\nZuständigkeit des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt ergibt sich aus Art.\n57 ATSG in Verbindung mit § 82 Abs. 1 des basel-städtischen\nGerichtsorganisationsgesetzes vom 3. Juni 2015 (GOG; SG 154.100) und § 1 Abs. 1\ndes kantonalen Sozialversicherungsgerichtsgesetzes vom 9. Mai 2001 (SVGG; SG\n154.200).\n1.2.\nDa die Beschwerde rechtzeitig innert der dreissigtägigen Frist\ngemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG erhoben wurde und somit sämtliche formellen\nVoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.\n2.\n2.1.\nMit dem die Schadenersatzverfügungen vom 22. Oktober 2025 (AB 2 und\n3) schützenden Einspracheentscheid vom 18. November 2025 (AB 1) wurde der\nBeschwerdeführer zur Bezahlung von gesamthaft Fr. 41'159.65.-- Schadenersatz\nnach Art. 52 AHVG aufgefordert. Die Beschwerdegegnerin begründet ihre Schadenersatzforderung\nsinngemäss damit, dass ihr infolge der Nichtablieferung der geschuldeten\nSozialversicherungsbeiträge und der späteren Kosten ein Schaden eingetreten sei,\nder auf ein widerrechtliches und schuldhaftes Verhalten der Arbeitgeberin,\nsubsidiär des Beschwerdeführers als verantwortliches Organ, zurückzuführen sei\n(vgl. Einspracheentscheid, S. 2 f.).\n2.2.\nDer Beschwerdeführer bringt im Wesentlichen vor, dass er mit den\ngenannten Vorfällen nichts zu tun habe und er in keinerlei Pflicht stehen\nwürde. Die Vorfälle würden eine «Vorzeit» betreffen, die nicht in seinen\nAufgabenbereich fallen würde; (vgl. Beschwerde; vgl. bereits Einsprache).\nFerner hätte er von den angeführten Vorgängen keine Kenntnis gehabt, da die\nKorrespondenz nicht an seine Adresse gerichtet gewesen sei (vgl. Beschwerde).\n2.3.\nDie Beschwerdegegnerin hält in ihrer Beschwerdeantwort am\nEinspracheentscheid fest und ergänzt, dass der Beschwerdeführer verschiedene\nBelege persönlich entgegengenommen habe (vgl. Beschwerdeantwort).\n"}