{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2025-02-27", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2024-6_2025-02-27.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=78412&W10_KEY=3233870&nTrefferzeile=13&Template=search_result_document.html", "Checksum": "3c40b0eb9733389a05eae7d2381d2365"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": ["AH.2024.6", "SVG.2025.93"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 27.02.2025 AH.2024.6 (SVG.2025.93)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 27.02.2025 AH.2024.6 (SVG.2025.93)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 27.02.2025 AH.2024.6 (SVG.2025.93)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHVG Kein Anspruch auf Witwenrente, wenn mittels In-Vitro-Fertilisation erzeugter Embryro über 300 Tage nach dem Tod des Ehemanns transferiert wurde (Art. 23 Abs. 1 AHVG; Art. 46 Abs. 1 AHVV; Rz. 3141 RWL); Beschwerde abgewiesen"}], "ScrapyJob": "446973/46/2150", "Zeit UTC": "14.04.2026 01:49:14", "Checksum": "48da9f02123a59c4b21e89cc37775939", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 27.02.2025 AH.2024.6 (SVG.2025.93)\nRegeste:\nAHVG Kein Anspruch auf Witwenrente, wenn mittels In-Vitro-Fertilisation erzeugter Embryro über 300 Tage nach dem Tod des Ehemanns transferiert wurde (Art. 23 Abs. 1 AHVG; Art. 46 Abs. 1 AHVV; Rz. 3141 RWL); Beschwerde abgewiesen\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 27.\nFebruar 2025\nMitwirkende\nDr. A. Pfleiderer\n(Vorsitz), P. Kaderli, Dr. med. F. W. Eymann\nund\nGerichtsschreiber Dr. R. Schibli\nParteien\nA____\n[...]\nvertreten durch lic. iur. B____, Advokatin,\n[...]\nBeschwerdeführerin\nAusgleichskasse Versicherung\nWengistrasse 7, 8004 Zürich\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAH.2024.6\nEinspracheentscheid vom 30. April\n2024\nKein Anspruch auf Witwenrente,\nwenn mittels In-Vitro-Fertilisation erzeugter Embryro über 300 Tage nach dem\nTod des Ehemanns transferiert wurde (Art. 23 Abs. 1 AHVG; Art. 46 Abs. 1 AHVV;\nRz. 3141 RWL); Beschwerde abgewiesen\nTatsachen\nI.\na) Die Beschwerdeführerin heiratete am [...] 2021 C____,\ngeboren am [...]. Der Ehemann C____ verstarb am [...]. Januar 2022 an den\nFolgen eines [...] (vgl. Familienausweis, Stand per [...]. Januar 2022,\nBeilage Beschwerdeantwort [AB] 1; Mail vom 21. November 2023, AB 1). Mit der\nUnterstützung der in Portugal in Anspruch genommenen Reproduktionsmedizin\n(In-Vitro-Fertilisation; vgl. Clinical and Laboratorial Report,\nBeschwerdebeilage [BB] 3, 4; vgl. Post mortem insemination consent vom 2. Dezember\n2021, AB 5) wurde am [...]. Mai 2023 die gemeinsame Tochter D____ geboren.\nDas Kindsverhältnis zwischen C____ und D____ wurde mit Entscheid des Zivilgerichts\ndes Kantons Basel-Stadt F.2023.302 vom 3. Oktober 2023 rückwirkend auf den\nZeitpunkt der Geburt von D____ bestätigt (BB 4).\nb) Am 25. November 2023 (Posteingang bei der\nBeschwerdegegnerin am 7. Dezember 2023) meldete sich die Beschwerdeführerin bei\nder Beschwerdegegnerin für den Bezug einer Hinterlassenenrente (Witwenrente für\ndie Beschwerdeführerin und Waisenrente für die Tochter D____) an. Die\nBeschwerdegegnerin sprach der Beschwerdeführerin mit Verfügung vom 15. Januar\n2024 eine Waisenrente für ihre Tochter D____ zu. Die Waisenrente wurde\nrückwirkend per 1. Juni 2023 ausbezahlt (BB 5). Mit separater Verfügung vom 15.\nJanuar 2024 lehnte sie den Anspruch auf eine Witwenrente ab (AB 6). Die\nBeschwerdeführerin erhob hiergegen am 14. Februar 2024 Einsprache (AB 4),\nwelche mit Einspracheentscheid vom 30. April 2024 abgelehnt wurde (AB 5).\nII.\na) Dagegen erhebt die Beschwerdeführerin am 31. Mai 2024 Beschwerde\nbeim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt und stellt, vertreten durch lic.\niur. [...], Advokatin, folgende Rechtsbegehren:\n1. Es sei der\nEinspracheentscheid vom 30. April 2024 aufzuheben und es seien der\nBeschwerdeführerin die gesetzlichen Leistungen auszurichten.\n2. Unter o-/e-Kostenfolge.\nb) Mit Beschwerdeantwort (BA) vom 15. Juli 2024 schliesst\ndie Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde.\nc) Die Beschwerdeführerin hält mit Replik vom 9. September\n2024 an ihren Begehren fest und beantragt die Durchführung einer Parteiverhandlung.\nd) Die Beschwerdegegnerin hält mit Duplik vom 24. Oktober\n2024 ebenfalls an ihren Begehren fest und beantragt, es sei keine\nParteiverhandlung durchzuführen.\ne) Die Instruktionsrichterin teilt den Parteien mit\nVerfügung vom 9. Januar 2025 mit, dass sie zu Hauptverhandlung vorgeladen\nwerden.\nIII.\nDie Hauptverhandlung vor der Kammer des\nSozialversicherungsgerichts Basel-Stadt findet am 27. Februar 2025 im Beisein\nder Beschwerdeführerin, ihrer Rechtsanwältin und einer Vertreterin sowie einem\nVertreter der Beschwerdegegnerin statt. Es erfolgt eine Befragung der\nBeschwerdeführerin und die Vertreterinnen der Parteien gelangen zum Vortrag.\nFür sämtliche Ausführungen wird auf die nachstehenden Entscheidungsgründe und\ndas Verhandlungsprotokoll verwiesen.\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1.\nGemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober\n2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1)\nin Verbindung mit Art. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Altersund Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) kann gegen\nEinspracheentscheide in jedem Kanton bei einem Versicherungsgericht als einzige\nInstanz Beschwerde erhoben werden. Die sachliche Zuständigkeit des\nSozialversicherungsgerichts Basel-Stadt ergibt sich aus Art. 57 ATSG in\nVerbindung mit § 82 Abs. 1 des basel-städtischen Gerichtsorganisationsgesetzes\nvom 3. Juni 2015 (GOG; SG 154.100) und § 1 Abs. 1 des kantonalen Sozialversicherungsgerichtsgesetzes\nvom 9. Mai 2001 (SVGG; SG 154.200). Die Beschwerdeführerin hat ihren\nWohnsitz in Basel hat. Das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt ist daher auch\nörtlich zuständig (Art. 58 Abs. 1 ATSG). Da die Beschwerdegegnerin keine\nkantonale Ausgleichskasse ist, sind vorliegend die Sondernorm des Art. 84 AHVG nicht\nanwendbar.\n1.2.\nDa die Beschwerde rechtzeitig erhoben worden ist (Art. 60 ATSG) und\nauch die übrigen formellen Beschwerdevoraussetzungen erfüllt sind, ist darauf\neinzutreten.\n2.\n"}