{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2024-10-29", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2024-4_2024-10-29.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=78102&W10_KEY=3233871&nTrefferzeile=25&Template=search_result_document.html", "Checksum": "e089f3f9db8f37edd901df2ed715d4ee"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": ["AH.2024.4", "SVG.2025.42"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 29.10.2024 AH.2024.4 (SVG.2025.42)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 29.10.2024 AH.2024.4 (SVG.2025.42)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 29.10.2024 AH.2024.4 (SVG.2025.42)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHVG Schadenersatzpflicht des einzigen Verwaltungsrates nach Art. 52 AHVG (Beschwerde beim Bundesgericht hängig)"}], "ScrapyJob": "446973/46/2150", "Zeit UTC": "14.04.2026 01:48:56", "Checksum": "d52245cabafcfbc08cee03db67d73023", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 29.10.2024 AH.2024.4 (SVG.2025.42)\nRegeste:\nAHVG Schadenersatzpflicht des einzigen Verwaltungsrates nach Art. 52 AHVG (Beschwerde beim Bundesgericht hängig)\n\n|\nSozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt\n|\nURTEIL\nvom 29. Oktober 2024\nMitwirkende\nlic. iur. R. Schnyder (Vorsitz), C. Müller, Dr. T. Fasnacht\nund Gerichtsschreiberin MLaw L. Marti\nParteien\nA____\nvertreten durch B____\nBeschwerdeführer\nAusgleichskasse C____\nGegenstand\nAH.2024.4\nEinspracheentscheid vom 22. Februar 2024\nSchadenersatzpflicht des einzigen Verwaltungsrates nach Art. 52 AHVG\nTatsachen\nI.\na) Der Beschwerdeführer ist seit dem 23. Februar 2016 einziges Mitglied des Verwaltungsrates der D____ AG mit Sitz in Basel-Stadt (seit dem 13. Oktober 2021 D____ AG in Liquidation) und einzelunterschriftsberechtigt (vgl. Handelsregisterauszug vom 15. Mai 2024, Beilage 3 des Beschwerdeführers [Beilagen des Beschwerdeführers nachfolgend: BB]; vgl. auch SHAB, [...] 2016, Tagesregister-Nr. [...] vom 23. Februar 2016). Am 21. März 2016 erteilte er E____ eine Generalvollmacht, damit dieser die D____ AG als Geschäftsführer mit Einzelunterschrift in allen Arten von Rechtsgeschäften und Rechtshandlungen ohne Einschränkung, vor allen Behörden der Verwaltung und allen Gerichten sowie auch «Gesellschaften (Banken)» und Privaten gegenüber rechtsgültig vertreten könne (BB 10). Am 19. Juni 2020 erteilte der Beschwerdeführer F____ eine Vollmacht, damit ihn dieser «in sämtlichen Betreibungsangelegenheiten», insbesondere auch in Pfändungsvollzügen vertreten könne (BB 11).\nb) Am 12. Oktober 2021 wurde über der D____ AG der Konkurs eröffnet (vgl. SHAB, [...] 2021, Meldungsnummer: [...], vgl. auch Handelsregisterauszug vom 15. Mai 2024, BB 3). Mangels Aktiven wurde dieser am [...] 2024 (SHAB, [...] 2023, Meldungsnummer [...]) eingestellt.\nc) Am 28. April 2023 reichte die G____ eine Strafanzeige gegen den Beschwerdeführer im Zusammenhang mit einem Covid-Kreditbetrug ein (vgl. Strafakten, SB AZ 1).\nd) Mit einem Schreiben vom 7. September 2023 teilte die Beschwerdegegnerin dem Beschwerdeführer mit, dass die infolge des mangels Aktiven eingestellten Konkurses der D____ AG, eine nicht mehr einforderbare Forderung gegenüber der D____ AG und damit ein Schaden der Beschwerdegegnerin in Höhe von Fr. 228'495.75 (Fr. 228'734.05 abzüglich einer nachträglichen CO2-Rückerstattung in Höhe von Fr. 238.30) bestehe (BB 4). Sie sei von Gesetzes wegen verpflichtet, abzuklären, ob die Organe der juristischen Person haftbar seien. Die Beschwerdegegnerin gewährte dem Beschwerdeführer eine Frist um im Hinblick auf seine Verantwortlichkeit als Verwaltungsrat der Firma D____ AG zur Frage der Ausstände Stellung zu nehmen. Am 5. Oktober 2023 nahm der Beschwerdeführer schriftlich zu den Ausständen Stellung und zeigte sich überrascht. Er erklärte, er sei davon ausgegangen, dass bis auf die letzten zwei Akontorechnungen an seine Adresse von je Fr. 5'744.00 alles bezahlt sei. Er erklärte, er sei nie aktiv im Geschäft involviert gewesen und habe sich auf die Verantwortlichen – E____ und F____ – verlassen müssen (BB 7).\ne) Mit einer Schadenersatzverfügung vom 22. Februar 2024 forderte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführer auf, ihr den Betrag von Fr. 228'495.75 als Schadenersatz aus dem Konkurs der Firma D____ AG zu bezahlen (BB 8). Dagegen liess der Beschwerdeführer am 8. April 2024 Einsprache erheben (BB 9). Diese wies die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 16. April 2024 (BB 2) ab.\n"}