{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2024-09-26", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2024-2_2024-09-26.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=77492&W10_KEY=3233871&nTrefferzeile=38&Template=search_result_document.html", "Checksum": "5d23c8e4b0ec88e6262e7a293b36a057"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": ["AH.2024.2", "SVG.2024.185"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 26.09.2024 AH.2024.2 (SVG.2024.185)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 26.09.2024 AH.2024.2 (SVG.2024.185)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 26.09.2024 AH.2024.2 (SVG.2024.185)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Neuberechnung der Altersrente, Übergangsbestimmung (Bundesgerichtsurteil 9C_612/2024 vom 27.01.2025)"}], "ScrapyJob": "446973/46/2150", "Zeit UTC": "14.04.2026 01:48:36", "Checksum": "3a7c414c47197f70cb8d383110c38e0b", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 26.09.2024 AH.2024.2 (SVG.2024.185)\nRegeste:\nNeuberechnung der Altersrente, Übergangsbestimmung (Bundesgerichtsurteil 9C_612/2024 vom 27.01.2025)\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 26. September 2024\nMitwirkende\nDr. C. Gelzer\n(Vorsitz), Dr. N. Bechtel, S. Schenker\nund\na.o. Gerichtsschreiberin MLaw S. Havalda\nParteien\nA____\nBeschwerdeführerin\nEidgenössische Ausgleichskasse\nZentrale Ausgleichskasse ZAS, Schwarztorstr. 55,\n3003 Bern\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAH.2024.2\nNeuberechnung der Altersrente,\nÜbergangsbestimmung\nTatsachen\nI.\nDie am [...] 1953 geborene Beschwerdeführerin beantragte bei\nder Eidgenössischen Ausgleichskasse (Beschwerdegegnerin) unter Hinweis auf die\nam 1. Januar 2024 in Kraft getretene Reform AHV 21 die einmalige Neuberechnung\nder Altersrente per Februar 2024 unter Berücksichtigung der von Januar 2018 bis\nJuli 2022 erzielten Einkommen und Beitragszeiten. Mit Verfügung vom 7. Februar\n2024 wies die Beschwerdegegnerin den Antrag auf Neuberechnung ab. Die gegen\ndiese Verfügung erhobene Einsprache wies die Beschwerdegegnerin mit\nEinspracheentscheid vom 11. März 2024 ab.\nII.\nGegen diesen Einspracheentscheid erhob die Beschwerdeführerin\nam 17. April 2024 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt. In\nihrer Vernehmlassung vom 17. Juni 2024 beantragte die Beschwerdegegnerin die\nAbweisung der Beschwerde. In ihrer Replik vom 1. Juli 2024 hielt die\nBeschwerdeführerin an ihren Rechtsbegehren fest.\nIII.\nAm 27. August 2024 wurde gemäss § 56 Abs. 6 Gesetzes betreffend\ndie Organisation der Gerichte und der Staatsanwaltschaft vom 3. Juni 2015\n(Gerichtsorganisationsgesetz, GOG; SG 154.100) Dr. Claudius Gelzer,\nGerichtspräsident am Appellationsgericht, als ausserordentlicher Richter und\nVerfahrensleiter bestimmt.\nIV.\nKeine der Parteien hat die Durchführung einer mündlichen\nParteiverhandlung verlangt. Der vorliegende Entscheid erging auf dem Zirkulationsweg\n(§ 11 Abs. 5 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht des Kantons\nBasel-Stadt und über das Schiedsgericht in Sozialversicherungssachen\n[Sozialversicherungsgerichtsgesetz vom 9. Mai 2001, SVGG, SG 154.200]).\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1.\nDas Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt ist gemäss Art. 57 des\nBundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Verbindung mit § 82 Abs. 1 GOG\nund § 1 Abs. 1 SVGG in sachlicher Hinsicht als einzige kantonale Instanz zur\nBeurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die örtliche Zuständigkeit\nergibt sich aus Art. 58 Abs. 1 ATSG.\n1.2.\nDie Beschwerde wurde rechtzeitig erhoben (Art. 60 ATSG) und auch die\nübrigen formellen Beschwerdevoraussetzungen sind erfüllt. Infolgedessen ist auf\ndie Beschwerde einzutreten.\n1.3.\nDie vorliegende Beschwerde wurde von einer ehemaligen\nGerichtsschreiberin des Sozialversicherungsgerichts eingereicht. Aufgrund der\nfrüheren Zusammenarbeit mit der Beschwerdeführerin haben die drei\nGerichtspräsidien am Sozialversicherungsgericht sowie die Richterinnen und\nRichter, welche die Wählbarkeitsvoraussetzungen für Gerichtspräsidien gemäss §\n12 GOG erfüllen würden, ihren Selbstaustritt erklärt. In Anwendung von § 56\nAbs. 6 GOG wurde in der Folge Dr. Claudius Gelzer (Gerichtspräsident am\nAppellationsgericht) als ausserordentlicher Richter in diesem Verfahren durch\ndas Los ausgewählt. Bei den übrigen mitwirkenden Richterinnen des\nSozialversicherungsgerichts sind keine Ausstandsgründe erkennbar, da sie nicht\noder nur in wenigen Fällen mit der Beschwerdeführerin zusammengearbeitet haben.\n2.\n2.1.\nDie per 1. Januar 2024 in Kraft getretene Reform zur Stabilisierung\nder AHV (AHV 21) sieht in Art. 29bis des Bundesgesetzes vom 20.\nDezember 1946 über die Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG, SR 831.10)\nvor, dass Personen, die über das Alter von 65 Jahren hinaus Beiträge entrichtet\nhaben, bei der zuständigen Ausgleichskasse einmalig eine Neuberechnung ihrer\nRente beantragen können (Abs. 3) und die Möglichkeit haben, mit Beiträgen, die\nsie bis fünf Jahre nach Erreichen des Referenzalters einbezahlt haben, unter\ngewissen Voraussetzungen Beitragslücken zu füllen (vgl. die Botschaft zur\nStabilisierung der AHV [AHV 21] vom 28. August 2019, BBl 2019 6305, S. 6386\nf.). In den Übergangsbestimmungen zur Änderung des AHVG vom 17. Dezember 2021\n(AHV 21, AS 2023 9) wurde festgelegt, dass Personen, die im Zeitpunkt des\nInkrafttretens der Änderung vom 17. Dezember 2021 das 70. Altersjahr noch nicht\nvollendet haben und über das Alter von 65 Jahren hinaus Beiträge entrichtet\nhaben, eine Neuberechnung ihrer Rente nach Artikel 29bis Absätze 3\nund 4 beantragen können (vgl. dazu Entscheid des Sozialversicherungsgericht\nBasel-Stadt AH.2023.3 vom 11. Dezember 2023 E. 5.5).\n"}