{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2024-03-12", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2023-9_2024-03-12.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=76939&W10_KEY=3230827&nTrefferzeile=3&Template=search_result_document.html", "Checksum": "789491612ccc12674185bbe15fb66437"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2023.9", "SVG.2024.90"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 12.03.2024 AH.2023.9 (SVG.2024.90)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 12.03.2024 AH.2023.9 (SVG.2024.90)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 12.03.2024 AH.2023.9 (SVG.2024.90)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abgrenzung zwischen selbständiger und unselbständiger Tätigkeit; Beschwerde abgewiesen"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:04:33", "Checksum": "6d5d6f474cc539fa721555df673335d7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 12.03.2024 AH.2023.9 (SVG.2024.90)\nRegeste:\nAbgrenzung zwischen selbständiger und unselbständiger Tätigkeit; Beschwerde abgewiesen\n\n|\nSozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt\n|\nURTEIL\nvom 12. März 2024\nMitwirkende\nlic. iur. R. Schnyder (Vorsitz), C. Müller, Dr. med. R. von Aarburg\nund a.o. Gerichtsschreiber Dr. R. Schibli\nParteien\nA____\n[...]\nBeschwerdeführerin\nAusgleichskasse Basel-Stadt\nWettsteinplatz 1, Postfach, 4001 Basel\nGegenstand\nAH.2023.9\nEinspracheentscheid vom 4. August 2023\nAbgrenzung zwischen selbständiger und unselbständiger Tätigkeit; Beschwerde abgewiesen\nTatsachen\nI.\na) Die Beschwerdeführerin und der Beschwerdeführer (nachfolgend: die Beschwerdeführer) meldeten sich am 7. Dezember 2021 als einfache Gesellschaft bzw. als Selbständigerwerbende bei der Beschwerdegegnerin an. Zudem gaben sie an, dass ihre einfache Gesellschaft den Namen «B____» trage (Mail vom 7. Dezember 2021, Beschwerdeantwortbeilage [AB] 1). Zur Abklärung des sozialversicherungsrechtlichen Beitragsstatuts verlangte die Beschwerdegegnerin diverse Unterlagen (vgl. Schreiben vom 8. Dezember 2021, AB 2; Schreiben vom 25. Januar 2022, AB 4; Schreiben vom 29. Juni 2022, AB 6), welche die Beschwerdeführer in der Folge einreichten (vgl. Rechnung vom 1. Dezember 2021, AB 1; Rechnung vom 27. November 2021, AB 1; Gesellschaftsvertrag vom 1. Februar 2022, AB 3; Konzept und Zweck der B____ vom 11. Februar 2022, AB 5; Beleg Anzahlung Auto vom 13. Januar 2022, AB 5; Leasingvertrag Auto, AB 5; Auftragsvereinbarung vom 1. Februar 2022, AB 5; Beleg Bankbeziehung vom 10. Januar 2022, AB 5; Monatsabrechnung Januar 2022, AB 5; Schreiben Offerte, AB 5; Kaufvertrag Auto, AB 5; Stellenanzeige Unimarkt vom 26. Januar 2022, AB 5; Monatsabrechnung Februar, März und April 2022, AB 7; Rechnung Workshop vom 14. März 2022, AB 7; Rechnung Getränkelieferung vom 23. März 2022, AB 7; Rechnung Lieferung Lebensmittel, Getränke und Diverses vom 23. März 2022, AB 7; Rechnung Interaktive Performance vom 16. Mai 2022, AB 7; Rechnung Plakate vom 30. Mai 2022, AB 7; Rechnung C____ vom 20. Juni 2022, AB 7; Rechnung Eventunterstützung vom 17. Juli 2022, AB 7; Rechnung Bike Promotion vom 1. August 2022, AB 7). Die Beschwerdeführer nahmen ferner in einem undatierten Schreiben Stellung (AB 7) zum Schreiben der Beschwerdegegnerin vom 29. Juni 2022 (AB 6).\nb) Mit Verfügung vom 10. November 2022 (AB 8) teilte die Beschwerdegegnerin den Beschwerdeführern mit, dass deren sozialversicherungsrechtlicher Status doppelt beurteilt werde, d. h. als selbständig- wie auch unselbständigerwerbend. Ihre Tätigkeiten im Bereich Kunst/Performance, Beratungsdienstleistungen und Handel mit Waren aller Art würden die Voraussetzungen für eine selbständige Erwerbstätigkeit erfüllen. Ihre Tätigkeit im Bereich «Brand Ambassador» bzw. Promotion und vergleichbaren Tätigkeiten, bei welchen die Beschwerdeführer im Namen des Arbeitgebers auftreten, sich einer bestehenden Betriebsstruktur eingliedern oder unterordnen, und lediglich ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen würden sowie selber kein nennenswertes unternehmerisches Risiko zu tragen hätten, werde als unselbständige Erwerbstätigkeit qualifiziert. Die Beschwerdeführer erhoben hiergegen am 7. Dezember 2022 Einsprache (AB 9). Die Beschwerdegegnerin forderte daraufhin weitere Unterlagen von den Beschwerdeführern ein (vgl. Schreiben vom 24. Januar 2023 [AB 10b] und 31. Januar 2023 [AB 12 und AB 14]), die ihr mit Mail vom 25. Januar 2023 zugestellt wurden (Rechnung Workshop vom 28. Februar 2022, AB 11; Rechnung vom 3. Januar 2022, AB 11, Offerte vom 18. Oktober 2021, AB 11; Rechnung vom 1. Februar 2022, AB 15; Rechnung vom 21. März 2022, AB 15; Rechnung November bis Dezember 2021 vom 24. November 2021, AB 16; Saldo Rechnung November 2021 vom 14. Dezember 2021, AB 16; Saldo Rechnung Dezember 2021 vom 11. Januar 2021, AB 16; Offerte, AB 16). Die Beschwerdegegnerin wies die Einsprache der Beschwerdeführer mit Einspracheentscheid vom 4. August 2023 ab.\nII.\na) Dagegen haben die Beschwerdeführer am 3. September 2023 (Postaufgabe: 11. September 2023) Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt erhoben. Darin beantragen sie sinngemäss die Aufhebung des Einspracheentscheids vom 4. August 2023 und die Anerkennung ihrer Tätigkeit als «Brand Ambassador» im Auftrag der D____ Sàrl (Société à responsabilité limitée; nachfolgend: D____ Sàrl) als selbständige Tätigkeit.\nb) In der Beschwerdeantwort vom 20. Oktober 2023 schliesst die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde.\nc) Mit Replik vom 15. Dezember 2023 und Duplik vom 23. Januar 2024 halten die Beschwerdeführer respektive die Beschwerdegegnerin an ihren Anträgen fest.\nIII.\nAm 12. März 2024 findet die Beratung der Sache durch die Kammer des Sozialversicherungsgerichts statt.\nEntscheidungsgründe\n"}