{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2024-09-25", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2023-8_2024-09-25.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=78028&W10_KEY=4519386&nTrefferzeile=12&Template=search_result_document.html", "Checksum": "ba4c011008465805abc48621c0275b29"}, "Scrapedate": "2026-10-02", "Scrapetime": "02:01:58", "Num": ["AH.2023.8", "SVG.2025.31"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 25.09.2024 AH.2023.8 (SVG.2025.31)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 25.09.2024 AH.2023.8 (SVG.2025.31)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 25.09.2024 AH.2023.8 (SVG.2025.31)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHVG"}], "ScrapyJob": "446973/46/2356", "Zeit UTC": "31.10.2026 01:49:07", "Checksum": "30e203d55786107d16632a95dc2df2fb", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 25.09.2024 AH.2023.8 (SVG.2025.31)\nRegeste:\nAHVG\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 25.\nSeptember 2024\nMitwirkende\nDr. A. Pfleiderer (Vorsitz), lic.\niur. M. Prack Hoenen, P. Waegeli\nund\nGerichtsschreiberin lic. iur. A. Gmür\nParteien\nA____\nvertreten durch B____\nBeschwerdeführer\nAusgleichskasse für das Schweizerische\nBankgewerbe\nAnkerstrasse 53, Postfach\n1051, 8021 Zürich\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAH.2023.8\nEinspracheentscheid vom 3. Juli\n2023\nWitwerrente; Wiederausrichtung\nTatsachen\nI.\nDer Beschwerdeführer, Vater einer 1995 geborenen Tochter, bezog\nseit Mai 1997 eine Witwerrente (Beschwerdeantwortbeilage [AB 7]). Mit formlosem\nSchreiben vom 21. Juni 2013 wurde dem Beschwerdeführer mitgeteilt, der Anspruch\nauf eine Witwerrente werde Ende Oktober 2013 eingestellt, da seine Tochter dann\ndas 18. Altersjahr vollendet habe (AB 6). Mit Schreiben vom 11. Mai 2023\nersuchte der Beschwerdeführer die Beschwerdegegnerin um die rückwirkende\nAusrichtung der Witwerrente per November 2013. Eventualiter sei ihm die Rente\nab der Rechtsänderung im Oktober 2022 bzw. spätestens ab dem Zeitpunkt der\nvorliegenden Neuanmeldung wieder auszurichten, da die Voraussetzungen für eine\nWitwerrente spätestens seit dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs für\nMenschenrechte (EGMR) vom 11. Oktober 2022 erfüllt seien (AB 5). Mit Verfügung\nvom 17. Mai 2023 wies die Beschwerdegegnerin den Antrag auf Wiederausrichtung\neiner Witwerrente der Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHV) ab. Zur\nBegründung führte sie an, dass gemäss der «Übergangsregelung für Witwerrenten\nder AHV in Folge Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR)»\nvom 21. Oktober 2022 für den Anspruch auf eine Witwerrente über das 18.\nAltersjahr des Kindes hinaus massgebend sei, dass das Kind am 11. Oktober 2022\ndas 18. Altersjahr noch nicht vollendet habe. Im Zeitpunkt der Anmeldung für\ndie Wiederausrichtung einer Witwerrente habe der Beschwerdeführer keine Kinder\ngehabt, welche das 18. Altersjahr am 11. Oktober 2022 noch nicht vollendet\nhätten. Aus diesem Grund werde der Antrag auf Wiederausrichtung einer\nWitwerrente abgewiesen (AB 4). Die dagegen erhobene Einsprache vom 12. Juni\n2023 (AB 3) wies die Beschwerdegegnerin mit Einspracheentscheid vom 3. Juli\n2023 ab (AB 1).\nII.\nDagegen erhebt der Beschwerdeführer am 7. August 2023 beim\nSozialversicherungsgericht des Kantons Zürich Beschwerde. Darin beantragt er,\nder Einspracheentscheid vom 3. Juli 2023 sei aufzuheben und dem\nBeschwerdeführer mit Wirkung ab 11. Oktober 2022 eine unbefristete Witwerrente\nauszurichten. Eventualiter sei dem Beschwerdeführer mit Wirkung ab 1. Juni 2023\neine unbefristete Witwerrente auszurichten.\nMit Beschluss vom 17. August 2023 tritt das\nSozialversicherungsgericht des Kantons Zürich auf die Beschwerde des\nBeschwerdeführers vom 7. August 2023 mangels örtlicher Zuständigkeit nicht ein\nund überweist dieselbe ans Sozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt.\nMit Eingabe vom 6. September 2023 weist der Beschwerdeführer\nauf ein Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. August\n2023 hin, in welchem über einen gleichgelagerten Fall entschieden wurde, und\nhält an seinen Rechtsbegehren fest.\nMit Beschwerdeantwort vom 25. September 2023 schliesst die\nBeschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde.\nMit Eingabe vom 26. September 2023 beantragt der\nBeschwerdeführer die Sistierung des Verfahrens bis zum Entscheid des\nBundesgerichts über das Urteil des Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen\nvom 17. August 2023.\nNachdem die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 2. Oktober 2023 der\nbeantragten Sistierung zugestimmt hat, sistiert die Instruktionsrichterin mit\nVerfügung vom 18. Oktober 2023 das Verfahren bis das Bundesgericht das Urteil\ndes Versicherungsgerichts des Kantons St. Gallen vom 17. August 2023 behandelt\nhat.\nMit Eingaben vom 2. April 2024 und 22. Juli 2024 informiert der\nBeschwerdeführer, dass das Bundesgericht die Beschwerde der Ausgleichskasse St.\nGallen mit Urteil 9C_558/2023 vom 29. Februar 2024 gutgeheissen habe. Der\nBeschwerdeführer habe auf eine Beschwerde an den Europäischen Gerichtshof für\nMenschenrechte (EGMR) verzichtet, halte jedoch an den in der Beschwerde\ngestellten Rechtsbegehren fest.\nMit Verfügung vom 5. August 2024 hebt die Instruktionsrichterin\ndie Sistierung des Verfahrens auf.\nMit Eingabe vom 12. August 2024 verzichtet der Beschwerdeführer\nauf die Erstattung einer Replik.\nIII.\nNachdem keine der Parteien innert Frist eine Parteiverhandlung\nverlangt hatte, findet am 25. September 2024 die Urteilsberatung durch die\nKammer des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt statt.\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1.\nDas Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt ist gemäss Art. 57 des\nBundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Verbindung mit § 82\nAbs. 1 des basel-städtischen Gerichtsorganisationsgesetzes vom\n3. Juni 2015 (GOG; SG 154.100) und § 1 Abs. 1 des kantonalen\nSozialversicherungsgerichtsgesetzes vom 9. Mai 2001 (SVGG; SG 154.200) in\nsachlicher Hinsicht als einzige kantonale Instanz zur Beurteilung der\nvorliegenden Beschwerde zuständig. Die örtliche Zuständigkeit ergibt sich aus\nArt. 58 Abs. 1 ATSG (es liegt keine besondere Zuständigkeit im Sinne\nvon Art. 84 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die Altersund Hinterlassenenversicherung [AHVG; SR 831.10] vor).\n1.2.\nDa die Beschwerde rechtzeitig erhoben worden ist (Art. 60 ATSG) und\nauch die übrigen formellen Beschwerdevoraussetzungen erfüllt sind, ist darauf\neinzutreten.\n2.\n"}