{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2024-04-09", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2023-11_2024-04-09.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=76944&W10_KEY=3233872&nTrefferzeile=18&Template=search_result_document.html", "Checksum": "8dd1aadda9e77d9a4a927ebb9c57d096"}, "Scrapedate": "2026-04-07", "Num": ["AH.2023.11", "SVG.2024.92"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 09.04.2024 AH.2023.11 (SVG.2024.92)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 09.04.2024 AH.2023.11 (SVG.2024.92)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 09.04.2024 AH.2023.11 (SVG.2024.92)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Beitragszahlung als Nichterwerbstätige; nicht dauernd voll erwerbstätig (Bundesgerichtsurteil 9C_393/2024 vom 11.03.2025)"}], "ScrapyJob": "446973/46/2150", "Zeit UTC": "14.04.2026 01:48:47", "Checksum": "e369058addc4aa84546f3dea8be9ac71", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 09.04.2024 AH.2023.11 (SVG.2024.92)\nRegeste:\nBeitragszahlung als Nichterwerbstätige; nicht dauernd voll erwerbstätig (Bundesgerichtsurteil 9C_393/2024 vom 11.03.2025)\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 9.\nApril 2024\nMitwirkende\nlic. iur. R. Schnyder\n(Vorsitz), Dr. med. R. von Aarburg, lic. iur. S. Bammatter-Glättli und Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Dreyer\nParteien\nA____\n[...]\nvertreten durch Dr. B____,\n[...]\nBeschwerdeführer\nC____\n[...]\nvertreten durch Dr. B____,\n[...]\nBeschwerdeführerin\nAusgleichskasse Basel-Stadt\nWettsteinplatz 1, Postfach, 4001 Basel\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAH.2023.11\nEinspracheentscheid vom 15.\nSeptember 2023\nBeitragszahlung als\nNichterwerbstätige; nicht dauernd voll erwerbstätig\nTatsachen\nI.\na) A____ (Beschwerdeführer) und seine Ehefrau, C____\n(Beschwerdeführerin), sind einzelzeichnungsbefugte Mitglieder des\nVerwaltungsrates der D____ AG mit Sitz in [...]. Die Unternehmung bezweckt den Handel\nmit Antiquitäten und mit Waren aller Art sowie Unternehmensberatung im Ausland (vgl.\nden Auszug aus dem Handelsregister des Kantons [...]). Der Beschwerdeführer ist\ndarüber hinaus auch Gesellschafter (ohne Zeichnungsbefugnis) der ebenfalls in [...]\ndomizilierten E____ GmbH, deren Zweck Handel und Beratung im Kunstbereich ist (vgl.\nden Auszug aus dem Handelsregister des Kantons [...]). Der Beschwerdeführer ist\nbei der D____ AG angestellt. Die Beschwerdeführerin ist nicht erwerbstätig.\nb) Mit Verfügung vom 13. Juni 2023 setzte die\nAusgleichskasse Basel-Stadt die persönlichen AHV/IV/EO-Beiträge des\nBeschwerdeführers rückwirkend für die Beitragsperioden 2018 und 2019 definitiv fest.\nSie ging davon aus, der Beschwerdeführer sei im Sinne der AHV-Gesetzgebung als \"nicht\ndauernd voll erwerbstätig\" anzusehen und habe daher Beiträge als\nNichterwerbstätiger zu bezahlen (vgl. Beilage 1 zur Eingabe der Ausgleichskasse\nvom 29. Februar 2024). Da sich diese Einschätzung auch auf die\nBeitragspflicht der Beschwerdeführerin auswirkte, setzte die Ausgleichskasse Basel-Stadt\nin einer weiteren Verfügung vom 13. Juni 2023 deren persönliche\nAHV/IV/EO-Beiträge ebenfalls neu fest (vgl. Beilage 1 zur Eingabe der\nAusgleichskasse vom 29. Februar 2024). Gleichzeitig stellte die\nAusgleichskasse Basel-Stadt am 13. Juni 2023 beiden Ehegatten\nentsprechende Akontorechnungen für die Beitragsperioden 2020-2023 (vgl. Beschwerdebeilage\n4d und 5d).\nc) Am 12. Juli 2023 erhob der Beschwerdeführer Einsprache.\nEr stellte folgende Anträge: Es seien die vom 13. Juni 2023 datierenden\nVerfügungen (betreffend die Beitragsperioden Januar bis Dezember 2018 und\nJanuar bis Dezember 2019) aufzuheben. In der Folge seien auch die\nnachfolgend festgesetzten Akontobeiträge – allesamt datierend vom 13. Juni 2023\n– als gegenstandslos zu erklären (Beitragsperioden Januar bis Dezember 2020,\nJanuar bis Dezember 2021, Januar bis Dezember 2022, Januar bis Dezember\n2023). Sollten die Akontobeiträge wider Erwarten als Verfügungen qualifiziert\nwerden, dann werde auch deren Aufhebung beantragt. Unter Kosten- und\nEntschädigungsfolge (inklusive Mehrwertsteuer) zu Lasten der Ausgleichskasse\nBasel-Stadt (vgl. Beilage 1 zur Eingabe der Ausgleichskasse vom 19. Dezember\n2023). Mit Einspracheentscheid vom 15. September 2023 wies die Ausgleichskasse\ndie Einsprache des Beschwerdeführers ab. Im Rubrum wurde als Einsprecherin auch\ndie Beschwerdeführerin aufgeführt (vgl. Beilage 2 zur Eingabe der Ausgleichskasse\nvom 19. Dezember 2023).\nII.\na) Am 18. Oktober 2023 haben der Beschwerdeführer und die\nBeschwerdeführerin Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt\nerhoben. Sie beantragen, der Einspracheentscheid der Ausgleichskasse\nBasel-Stadt vom 15. September 2023 sei aufzuheben. Unter Kosten- und\nEntschädigungsfolge (inkl. Mehrwertsteuer) zu Lasten der Ausgleichskasse\nBasel-Stadt.\nb) Die Ausgleichskasse Basel-Stadt (Beschwerdegegnerin)\nschliesst mit Beschwerdeantwort vom 29. November 2023 auf Abweisung der\nBeschwerde. Am 19. Dezember 2023 werden die Vorakten eingereicht. Die im\nStreite liegenden Verfügungen lässt sie dem Gericht am 29. Februar 2024\nzukommen.\nc) Der Beschwerdeführer und die Beschwerdeführerin halten\nmit Replik vom 2. Januar 2024 an ihrer Beschwerde fest.\nd) Die Beschwerdegegnerin beantragt in ihrer Duplik vom\n12. Februar 2024 weiterhin die Abweisung der Beschwerde.\ne) Am 15. März 2024 lässt die Beschwerdegegnerin dem\nGericht die Steuermeldung 2018 zukommen.\nIII.\nAm 9. April 2024 findet die Beratung der Sache durch die Kammer\ndes Sozialversicherungsgerichts statt.\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1.\n1.1.1. Gemäss Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes vom 6.\nOktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1)\nin Verbindung mit Art. 1 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über die\nAlters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10) kann\ngegen Einspracheentscheide in jedem Kanton bei einem Versicherungsgericht als\neinziger Instanz Beschwerde erhoben werden. Bei Beschwerden gegen Verfügungen\nund Einspracheentscheide kantonaler Ausgleichskassen ist das\nVersicherungsgericht am Ort der Ausgleichskasse zuständig (Art. 84 AHVG).\n1.1.2. Die sachliche Zuständigkeit des\nSozialversicherungsgerichts Basel-Stadt ergibt sich aus Art. 57 ATSG in\nVerbindung mit § 82 Abs. 1 des basel-städtischen Gerichtsorganisationsgesetzes\nvom 3. Juni 2015 (GOG; SG 154.100) und § 1 Abs. 1 des kantonalen\nSozialversicherungsgerichtsgesetzes vom 9. Mai 2001 (SVGG; SG 154.200).\n1.2.\nDa die Beschwerde auch rechtzeitig innert der\n30-tägigen Frist gemäss Art. 60 Abs. 1 ATSG erhoben wurde und somit sämtliche\nformellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerde einzutreten.\n2.\n"}