Schliesslich verneinte das Bundesgericht im Urteil 9C_84/2012 vom 26. März 2012 explizit ein Verschulden der Ausgleichskasse. Es stellte namentlich klar, soweit die Beschwerdeführerin ein Verschulden der Ausgleichskasse behaupte, weil diese die Beiträge erst verspätet eingefordert habe, könne ihr nicht beigepflichtet werden (vgl. E. 3.1. des Urteils). In den vom Bundesgericht beurteilten Fällen wurde somit ein Verschulden der Ausgleichskasse verneint und/oder den Beitragspflichtigen (implizit) vorgeworfen, sie hätten durch mehr Sorgfalt die Beiträge früher bezahlen können.