{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2023-03-28", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2022-3_2023-03-28.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=75169&W10_KEY=3230830&nTrefferzeile=37&Template=search_result_document.html", "Checksum": "5e64b4f5d0f12074f4a89e40ffb0948b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2022.3", "SVG.2023.111"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 28.03.2023 AH.2022.3 (SVG.2023.111)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 28.03.2023 AH.2022.3 (SVG.2023.111)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 28.03.2023 AH.2022.3 (SVG.2023.111)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Nachforderung von Beiträgen"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:01:40", "Checksum": "c5530e88bf42858010cd2c4fb215e33f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 28.03.2023 AH.2022.3 (SVG.2023.111)\nRegeste:\nNachforderung von Beiträgen\n\n|\nSozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt\n|\nURTEIL\nvom 28. März 2023\nMitwirkende\nDr. A. Pfleiderer (Vorsitz), lic. phil. D. Borer, Dr. med. R. von Aarburg\nund Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Dreyer\nParteien\nA____ AG\n[...]\nvertreten durch lic. iur. B____, Advokat,\n[...]\nBeschwerdeführerin\nAusgleichskasse C____\nGegenstand\nAH.2022.3\nEinspracheentscheid vom 3. Juni 2022\nNachforderung von Beiträgen\nTatsachen\nI.\na) D____ war seit April 2005 Geschäftsführer der E____ AG und verfügte gemäss Eintrag im Handelsregister über eine Einzelunterschriftsberechtigung. Als Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschrift im Handelsregister eingetragen war F____. Die Gesellschaft hatte ihren Sitz damals in [...], Kanton Basel-Landschaft. Im 2007 änderte sie ihren Namen und firmierte fortan als G____ AG (vgl. den Internetauszug aus dem Handelsregister des Kantons Basel-Landschaft).\nb) Im Januar 2012 einigte sich D____ mit der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt (SUVA) vergleichsweise über die Modalitäten einer an ihn auszurichtenden Invalidenrente der Unfallversicherung wegen eines im 2004 erlittenen Unfalles. Es wurde die Ausrichtung einer UV-Rente auf der Basis einer 40%igen Erwerbsunfähigkeit ab 1. Mai 2011, ausgehend von einem versicherten Verdienst von Fr. 99’506.--, vereinbart. Am 1. Februar 2012 erliess die SUVA eine entsprechende Verfügung (vgl. Beschwerdebeilage [BB] 7).\nc) Im Oktober 2012 schied F____ als Verwaltungsrat der G____ AG aus. Im März 2013 übernahm D____, bisher Geschäftsführer mit Einzelzeichnungsbefugnis, die Funktion des Verwaltungsrates mit Einzelunterschriftberechtigung der G____ AG (vgl. den Internetauszug aus dem Handelsregister des Kantons Basel-Landschaft). Anfangs 2015 verlegte die G____ AG ihr Domizil in den Kanton Basel-Stadt und firmierte neu unter A____ AG. Ab dem 17. April 2015 bis zum 17. Juni 2016 war H____ als Geschäftsführer des Unternehmens (mit Kollektivunterschrift) im Handelsregister eingetragen (vgl. den Internetauszug aus dem Handelsregister des Kantons Basel-Stadt). Schliesslich verlegte die A____ AG ihr Domizil im Dezember 2018 nach [...], Kanton Bern. Einziges Mitglied des Verwaltungsrates mit Einzelunterschriftberechtigung war weiterhin D____ (vgl. den Internetauszug aus dem Handelsregister des Kantons Bern).\nd) Am 21. November 2019 führte die SUVA bei der I____ AG, F____, die periodische Lohnlistenrevision durch. Dabei stiess sie auf Differenzen und es wurden insbesondere Teile der Kontokorrentbezüge des einzigen Mitglieds des Verwaltungsrates der A____ AG (D____) als prämienpflichtige Lohnsumme bewertet (vgl. den Korrekturbericht vom 29. November 2020; Beschwerdebeilage [BB] 9). Darüber orientierte die SUVA die A____ AG mit Schreiben vom 21. Dezember 2020 (BB 9). Am 29. Dezember 2020 stellte sie der A____ AG eine die Berufs- und Nichtberufsunfallversicherung betreffende Nachrechnung in der Höhe von Fr. 9'657.25 (vgl. BB 10). Hiergegen erhob die A____ AG, vertreten durch die I____ AG, am 6. Januar 2021 Einsprache (vgl. BB 11). Die Einsprache wurde von der SUVA mit Einspracheentscheid vom 10. Mai 2021 abgewiesen (vgl. BB 12). Der Einspracheentscheid wurde nicht angefochten und erwuchs infolgedessen in Rechtskraft.\ne) Mit Schreiben vom 7. Oktober 2021 orientierte die SUVA die Ausgleichskasse C____ über das Ergebnis der im Dezember 2019 vorgenommenen Lohnlistenrevision und die gestützt darauf ergangene Nachrechnung (vgl. BB 13). In der Folge nahm der Revisor der Ausgleichskasse C____ – auf der Basis des SUVA-Revisionsberichtes – eine Arbeitgeberkontrolle vor (vgl. den Bericht vom 14. Dezember 2021; BB 14). Mit Verfügung vom 15. Dezember 2021 forderte die Ausgleichskasse C____ von der A____ AG für die Jahre 2016 bis 2018 Beiträge (für AHV/IV/EO, ALV, FAK) von Fr. 42'937.50 (einschliesslich Verwaltungskosten) und Verzugszinsen von Fr. 7'901.85 (vgl. BB 3). Hiergegen erhob die A____ AG, vertreten durch die I____ AG, am 19. Januar 2022 Einsprache (vgl. BB 15).\nf) Mit Verfügung vom 2. Februar 2022 setzte die SUVA die UV-Rente von D____ rückwirkend per 1. September 2016 von 40 % auf 15 % herab und forderte zu Unrecht bezogene Leistungen von Fr. 109'457.70 zurück. Zur Begründung wurde im Wesentlichen angeführt, in Anlehnung an die Verfügung der Ausgleichskasse C____ vom 15. Dezember 2021 werde für die Jahre 2016 bis 2018 ein Invalideneinkommen von Fr. 100'000.-- angenommen, woraus sich – bei einem Valideinkommen von Fr. 117'000.-- – ein Erwerbsunfähigkeitsgrad von 15 % ergebe (vgl. BB 16). Hiergegen erhob D____ am 4. März 2022 Einsprache. Im Wesentlichen machte er geltend, sein Einkommen habe in der Zwischenzeit keine Änderung erfahren. Seiner Einsprache hatte er diverse Lohnausweise beigelegt (vgl. BB 17). In der Folge nahm die SUVA die Verfügung vom 2. Februar 2022 wieder zurück (vgl. das Schreiben vom 29. März 2022; BB 18).\ng) Mit Einspracheentscheid vom 3. Juni 2022 (BB 2) wies die Ausgleichskasse C____ die von der A____ AG gegen die Verfügung vom 15. Dezember 2021 (BB 3) erhobene Einsprache ab.\n"}