{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2023-05-11", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2022-10_2023-05-11.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=76020&W10_KEY=3230830&nTrefferzeile=7&Template=search_result_document.html", "Checksum": "3d190d86a260f15781acecd0581dc05f"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2022.10", "SVG.2023.227"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 11.05.2023 AH.2022.10 (SVG.2023.227)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 11.05.2023 AH.2022.10 (SVG.2023.227)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 11.05.2023 AH.2022.10 (SVG.2023.227)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Beschwerde abgewiesen. 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Art.\n37 Abs. 1 IVV) oder wenn die betroffene Person taubblind oder taub und zugleich\nhochgradig sehschwach ist (Kreisschreiben über Hilflosigkeit [KSH], in der aktuellen,\nseit 1. Januar 2022 gültigen Fassung, Rz. 3002 bzw. Kreisschreiben über\nInvalidität und Hilflosigkeit [KSIH], in der seit 1. Januar 2015 gültigen, im\nZeitpunkt der Leistungszusprache vom 15. Mai 2019 anwendbaren Fassung, Rz. 8056).\nEine Hilflosigkeit gilt nach Art. 66bis Abs. 1 AHVV i.V.m. Art. 37\nAbs. 2 IVV als mittelschwer, wenn die versicherte Person trotz der Abgabe von\nHilfsmitteln in den meisten alltäglichen Lebensverrichtungen\n(rechtsprechungsgemäss bedeutet dies, dass mindestens vier alltägliche\nLebensverrichtungen betroffen sein müssen, vgl. BGE 121 V 88, 90 E. 3b; BGE 107\nV 154, 151 f. E. 2; Urteil des Bundesgerichts 9C_560/2017 vom 17. Oktober 2017\nE. 2) regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist\n(lit. a) oder in mindestens zwei alltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig\nin erheblicher Weise auf die Hilfe Dritter angewiesen ist und überdies einer\ndauernden persönlichen Überwachung bedarf (lit. b). Eine Hilflosigkeit leichten\nGrades im Sinne von Art. 66bis Abs. 1 AHVV i.V.m. Art. 37 Abs. 3 IVV\nliegt schliesslich vor, wenn eine versicherte Person in mindestens zwei\nalltäglichen Lebensverrichtungen regelmässig in erheblicher Weise auf die Hilfe\nDritter angewiesen ist (lit. a), einer dauernden persönlichen Überwachung\nbedarf (lit. b), einer durch das Gebrechen bedingten ständigen und besonders\naufwendigen Pflege bedarf (lit. c) oder wegen einer schweren Sinnesschädigung\noder eines schweren körperlichen Gebrechens nur dank regelmässiger und\nerheblicher Dienstleistungen Dritter gesellschaftliche Kontakte pflegen kann\n(lit. d).\n4.2.3. Nach der bundesgerichtlichen Rechtsprechung sind folgende sechs\nalltäglichen Lebensverrichtungen relevant: (1) Ankleiden, Auskleiden; (2)\nAufstehen, Absitzen, Abliegen; (3) Essen; (4) Körperpflege; (5) Verrichten der\nNotdurft und (6) Fortbewegung (BGE 133 V 450, 463 E. 7.2; BGE 127 V 94, 97 E.\n3c; BGE 125 V 297, 303 E. 4a; BGE 121 V 88, 90 E. 3a; BGE 117 V 146, 148 E. 2;\nBGE 107 V 136, 141 E. 1; Urteil des Bundesgerichts 9C_381/2020 vom 15. Februar\n2021 E. 2.1; vgl. auch KSH Rz. 2020; KSIH Rz. 8010). Hilfestellungen Dritter,\nderen die versicherte Person bei mehreren Lebensverrichtungen bedarf, dürfen grundsätzlich\nnur einmal berücksichtigt werden. Bei der Zuordnung einer Hilfeleistung zu\neiner bestimmten Lebensverrichtung hat eine funktional gesamtheitliche\nBetrachtungsweise Platz zu greifen (Urteil des Bundesgerichts 9C_381/2020 vom\n15. Februar 2021 E. 5.1.2; Urteil des Bundesgerichts 8C_184/2019 vom 22. Juli\n2019 E. 5.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_839/2009 vom 4. Juni 2010 E. 3.3). Massgebend\nist hierbei der objektive Hilfebedarf (Urteil des Bundesgerichts 9C_381/2020\nvom 15. Februar 2021 E. 5.2.1; Urteil des Bundesgerichts 8C_912/2008 vom 5.\nMärz 2009 E. 3.2.2; KSH Rz. 2006 bzw. KSIH Rz. 8083). Nicht anerkannt wird die\nHilfe von Drittpersonen, wenn die versicherte Person eine bestimmte Verrichtung\nnur erschwert oder verlangsamt ausführen kann (Urteil des Bundesgerichts\n9C_360/2014 vom 14. Oktober 2014 E. 4.4; Urteil des Bundesgerichts 9C_633/2012\nvom 8. Januar 2013 E. 3.4).\n"}