{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2021-07-12", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2020-7_2021-07-12.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=71828&W10_KEY=3230841&nTrefferzeile=8&Template=search_result_document.html", "Checksum": "0d63e2867f65c0f03f714d046425d0b5"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2020.7", "SVG.2021.189"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 12.07.2021 AH.2020.7 (SVG.2021.189)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 12.07.2021 AH.2020.7 (SVG.2021.189)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 12.07.2021 AH.2020.7 (SVG.2021.189)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "KiTa-Subvention; Beitragspflicht verneint (Bundesgerichtsurteil 9C_466/2021 vom 17.10.2022)"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:10:20", "Checksum": "21b7596b51f58cc5b2ed9888845486a9", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 12.07.2021 AH.2020.7 (SVG.2021.189)\nRegeste:\nKiTa-Subvention; Beitragspflicht verneint (Bundesgerichtsurteil 9C_466/2021 vom 17.10.2022)\n\n|\nSozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt\n|\nURTEIL\nvom 12. Juli 2021\nMitwirkende\nDr. G. Thomi (Vorsitz), C. Müller, Dr. med. F. W. Eymann\nund Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Dreyer\nParteien\nA____spital Basel\n[...]\nvertreten durch MLaw B____,\n[...]\nBeschwerdeführerin\nAusgleichskasse C____\nGegenstand\nAH.2020.7\nEinspracheentscheid vom 14. Oktober 2020\nKiTa-Subvention; Beitragspflicht verneint\nTatsachen\nI.\na) Das A____spital Basel (Beschwerdeführerin) betreibt die interne Kindertagesstätte (KiTa) \"D____\" und steht in enger Zusammenarbeit mit KiTas in unmittelbarer Nähe des Spitals (vgl. Ziff. 1 des Reglementes Kinderbetreuungsplätze/Subventionen vom 1. Mai 2014 [Beschwerdebeilage 2a] resp. Ziff. 2.1 des Reglementes vom 1. November 2016 [Beschwerdebeilage 2b]). Die Mitarbeitenden des A____spitals Basel kommen in den Genuss von einkommensabhängigen Subventionen für den Betreuungsplatz, sofern ihr Haushalts-Nettoeinkommen nicht mehr als Fr. 146'000.-- beträgt (vgl. Ziff. 2.2. des Reglementes vom Mai 2014 resp. Ziff. 3.2. des Reglementes vom November 2016).\nb) Im August 2014 traf die Personalabteilung des A____spitals Basel mit Blick auf die AHV-rechtliche Beurteilung der KiTa-Subventionen Abklärungen. So holte sie unter anderem bei der Ausgleichskasse E____ die Auskunft vom 20. August 2014 ein, wonach die KiTa-Subventionen nicht AHV-pflichtig seien, zumal die Zahlungen direkt an die betreuende Institution fliessen würden. Man schliesse sich diesbezüglich der Meinung der Steuerverwaltung [...] an (vgl. Beschwerdeantwortbeilage 2).\nc) Im Dezember 2019 führte die in der Zwischenzeit für die Beschwerdeführerin zuständig gewordene Ausgleichskasse C____ beim A____spital Basel eine Arbeitgeberkontrolle durch (betreffend die Periode Januar 2015 bis Dezember 2018). Im entsprechenden Revisionsbericht vom 6. April 2000 wurde unter den Bemerkungen unter anderem festgehalten, gemäss der am 6. Dezember 2019 erfolgten Besprechung mit der zuständigen Sachbearbeiterin seien Subventionen (Zuwendungen für Schulgelder) AHV-pflichtig, unabhängig davon, ob die Gelder direkt oder indirekt fliessen würden. Es müsse daher pro futuro eine Umstellung erfolgen (vgl. Beschwerdeantwortbeilage 1).\nd) Die Beschwerdeführerin erachtete jedoch in Bezug auf die AHV-rechtliche Behandlung der KiTa-Subventionen weiterhin die Auskunft der Ausgleichskasse E____ vom 20. August 2014 für massgebend und ersuchte mangels Einigung mit der Ausgleichskasse C____ mit Schreiben vom 28. Juli 2020 um Erlass einer anfechtbaren Verfügung (vgl. Beschwerdeantwortbeilage 4). In der Folge stellte die Ausgleichskasse mit Verfügung vom 12. August 2020 klar, die vom A____spital Basel ausgerichteten Subventionen an die Elternbeiträge für die Kinderbetreuung stellten massgebenden Lohn dar. Die entsprechenden Zahlungen seien ab 1. Januar 2020 entsprechend zu deklarieren (vgl. Beschwerdeantwortbelage 5). Daran wurde auf Einsprache hin (vgl. Beschwerdeantwortbeilage 6) mit Einspracheentscheid vom 14. Oktober 2020 festgehalten (vgl. Beschwerdeantwortbeilage 7).\nII.\na) Hiergegen hat die Beschwerdeführerin am 13. November 2020 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt erhoben. Sie stellt folgende Anträge: (1.) Es sei der Einspracheentscheid der Ausgleichskasse C____ vom 14. Oktober 2020 vollumfänglich aufzuheben. (2.) Es sei festzustellen, dass es sich bei den KiTa-Subventionen des A____spitals Basel nicht um massgebenden Lohn handelt und diese daher auch nicht AHV-pflichtig sind. (3.) Eventualiter sei festzustellen, dass die KiTa-Subventionen des A____spitals Basel gestützt auf den Vertrauensschutz und das Gleichbehandlungsgebot analog der kantonalen Stellen von der AHV-Pflicht befreit sind. (4.) Subeventualiter sei eine allfällige Beitragspflicht erst pro futuro, mithin per Vorliegen eines rechtskräftigen Urteils, anzuordnen. (5.) Unter o/e-Kostenfolge.\nb) Die Ausgleichskasse C____ (Beschwerdegegnerin) schliesst mit Beschwerdeantwort vom 22. Januar 2021 auf Abweisung der Beschwerde.\nc) Die Beschwerdeführerin hält mit Replik vom 23. März 2021 an ihrer Beschwerde fest.\nIII.\nAm 12. Juli 2021 findet die Beratung der Sache durch die Kammer des Sozialversicherungsgerichts statt.\nEntscheidungsgründe\n"}