{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2020-03-30", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2019-8_2020-03-30.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=69343&W10_KEY=3230849&nTrefferzeile=13&Template=search_result_document.html", "Checksum": "f0cbce50d5bb3e0b0855052cbd643d57"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2019.8", "SVG.2020.78"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 30.03.2020 AH.2019.8 (SVG.2020.78)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 30.03.2020 AH.2019.8 (SVG.2020.78)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 30.03.2020 AH.2019.8 (SVG.2020.78)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Hilflosenentschädigung"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:11:15", "Checksum": "18d8706bbe6b371e3ea12dab378b5145", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 30.03.2020 AH.2019.8 (SVG.2020.78)\nRegeste:\nHilflosenentschädigung\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 30. März 2020\nMitwirkende\nDr. A. Pfleiderer (Vorsitz), MLaw M.\nKreis, MLaw T. Conti\nund\nGerichtsschreiberin lic. iur. S. Dreyer\nParteien\nA____\n[...]\nvertreten durch lic. iur. B____, Advokat,\n[...]\nBeschwerdeführer\nAusgleichskasse C____\n[...]\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAH.2019.8\nEinspracheentscheid vom 10.\nOktober 2019\nHilflosenentschädigung\nTatsachen\nI.\na) A____ (Beschwerdeführer), geboren [...] 1948, wurde\nmit Wirkung ab Oktober 1992 eine ganze Rente der Eidgenössischen\nInvalidenversicherung zugesprochen. In der Folge wurde ihm überdies eine\nHilflosenentschädigung zugestanden, zunächst wegen leichter Hilflosigkeit und\nspäter dann wegen mittelschwerer Hilflosigkeit. Im weiteren Verlauf wurde die\nHilflosenentschädigung jedoch – insbesondere unter Berücksichtigung von\nUnterlagen der Rehaklinik D____ – (per Ende Juli 2007) wieder aufgehoben (vgl. die\nVerfügung der IV-Stelle vom 30. Mai 2007 [Akte 17, S. 83 f.] bzw. das\nUrteil des Sozialversicherungsgerichts vom 4. Dezember 2008 sowie das Urteil\ndes Bundesgerichts vom 27. Juli 2009). Im Februar 2010 ersuchte der\nBeschwerdeführer erneut um Zusprechung einer Hilflosenentschädigung. Dieses Gesuch\nwurde von der IV-Stelle mit Verfügung vom 24. September 2010 (Akte 17, S. 86\nf.) – im Wesentlichen gestützt auf das Gutachten der E____ (E____ Begutachtung)\nvom 15. Juli 2010 – abgelehnt. Die hiergegen vom Beschwerdeführer erhobene\nBeschwerde (Verfahren IV 2010 172) wies das Sozialversicherungsgericht\nBasel-Stadt mit Urteil vom 28. September 2011 ab. Das Bundesgericht bestätigte diesen\nEntscheid mit Urteil 8C_15/2012 vom 30. April 2012 (vgl. Akte 17, S. 43\nff.).\nb) Ende Oktober 2015 meldete sich der Beschwerdeführer\nzum Bezug einer Hilflosenentschädigung der AHV an (vgl. Akte 1). Mit Verfügung\nvom 16. Dezember 2015 trat die Ausgleichskasse C____ auf das Gesuch nicht\nein (vgl. Akte 10). Daran wurde auf Einsprache hin (vgl. Akte 17, S. 2 ff.) mit\nEinspracheentscheid vom 26. Februar 2016 festgehalten (vgl. Akte 20). Die\nhiergegen vom Beschwerdeführer erhobene Beschwerde (Verfahren AH 2016 3; vgl.\nAkte 23, S. 2 ff.) hiess das Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt mit Urteil\nvom 28. März 2017 gut. Die Sache wurde an die Ausgleichskasse C____ zurückgewiesen,\ndamit diese auf die Neuanmeldung des Beschwerdeführers eintrete, weitere\nzweckdienliche (medizinische) Abklärungen veranlasse und hernach erneut über\nden Anspruch des Beschwerdeführers entscheide (vgl. Akte 32, S. 3 ff.).\nc) Im Nachgang an das Urteil des\nSozialversicherungsgerichts beauftragte die Ausgleichskasse C____ – dem Wunsch\ndes Beschwerdeführers entsprechend (vgl. IV-Akte 63) – das Begutachtungszentrum\nF____ mit der polydisziplinären Begutachtung des Beschwerdeführers (Gutachten\nvom 19. Dezember 2018; Akte 70, S. 3 ff.). Nach Einholung der Stellungnahme des\nRAD vom 17. Januar 2019 (IV-Akte 72) verneint die Ausgleichskasse C____ mit Verfügung\nvom 1. Februar 2019 einen Anspruch des Beschwerdeführers auf eine\nHilflosenentschädigung der AHV (vgl. Akte 76). Hiergegen erhob der\nBeschwerdeführer am 6. März 2019 Einsprache (vgl. Akte 78, S. 2 ff.).\nIn der Folge wurde zur Feststellung der Hilfsbedürftigkeit ein Hausbesuch beim\nBeschwerdeführer vorgenommen (vgl. den Abklärungsbericht vom 8. Juli 2019; Akte\n86). Mit Einspracheentscheid vom 10. Oktober 2019 wies die Ausgleichskasse\nC____ die Einsprache des Beschwerdeführers ab (vgl. Akte 91).\nII.\na) Gegen den Einspracheentscheid der Ausgleichskasse C____\nvom 10. Oktober 2019 hat der Beschwerdeführer am 14. November 2019 Beschwerde\nbeim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt erhoben. Er beantragt, es sei ihm\neine Hilflosenentschädigung auf der Basis einer mindestens leichten\nHilflosigkeit zuzusprechen. Unter o/e-Kostenfolge.\nb) Die Ausgleichskasse C____ (Beschwerdegegnerin)\nschliesst mit Beschwerdeantwort vom 19. Dezember 2019 auf Abweisung der\nBeschwerde.\nc) Der Beschwerdeführer hält mit Replik an seiner\nBeschwerde fest.\nIII.\nAm 30. März 2020 findet die Beratung der Sache durch die Kammer\ndes Sozialversicherungsgerichts statt.\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1. Das\nSozialversicherungsgericht Basel-Stadt ist als einzige kantonale Instanz\nzuständig zum Entscheid über die vorliegende Streitigkeit (§ 82 Abs. 1 des\nGesetzes vom 3. Juni 2015 betreffend die Organisation der Gerichte und der\nStaatsanwaltschaft [Gerichtsorganisationsgesetz], GOG; SG 154.100). Die\nörtliche Zuständigkeit des angerufenen Gerichts ergibt sich aus Art. 58 des\nBundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1).\n1.2. Da\nauch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf die\nrechtzeitig erhobene Beschwerde einzutreten.\n2.\n2.1.\nDie Beschwerdegegnerin macht im Wesentlichen geltend, gestützt auf\ndas beweiskräftige Gutachten des Begutachtungszentrums F____ vom 19. Dezember 2018\nsowie den Abklärungsbericht vom 8. Juli 2019 gehe man zu Recht davon aus, dass\nsich die gesundheitliche Situation des Beschwerdeführers seit dem Erlass der\nVerfügung vom 24. September 2010 nicht in massgeblicher Art und Weise\nverschlechtert habe bzw. dass weiterhin nicht von einer relevanten\nHilflosigkeit ausgegangen werden könne (vgl. insb. den Einspracheentscheid;\nsiehe auch die Beschwerdeantwort).\n2.2.\nDer Beschwerdeführer wendet hiergegen zur Hauptsache ein, das\nGutachten des Begutachtungszentrums F____ erfülle die Anforderungen an\nbeweiskräftige medizinische Erhebungen nicht. Es müsse richtigerweise\nmindestens von einer Hilflosigkeit leichten Grades ausgegangen werden (vgl. S.\n3 ff. der Beschwerde).\n2.3.\nUmstritten und im Folgenden zu prüfen ist somit, ob die\nBeschwerdegegnerin zu Recht gestützt auf die vorliegenden Unterlagen weiterhin\nnicht von einer massgebenden Hilflosigkeit des Beschwerdeführers ausgeht.\n3.\n"}