{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2020-01-21", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2019-7_2020-01-21.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=69243&W10_KEY=3230850&nTrefferzeile=9&Template=search_result_document.html", "Checksum": "59330f3ade08e0ee399feb47517e52fe"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2019.7", "SVG.2020.60"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 21.01.2020 AH.2019.7 (SVG.2020.60)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 21.01.2020 AH.2019.7 (SVG.2020.60)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 21.01.2020 AH.2019.7 (SVG.2020.60)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Überbrückungsleistungen für Frühpensionierungen; massgebender Lohn (Bundesgerichtsurteil 9C_292/2020 vom 18.8.20)"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:14:19", "Checksum": "62fa15ca023bc581e008fd16b518853a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 21.01.2020 AH.2019.7 (SVG.2020.60)\nRegeste:\nÜberbrückungsleistungen für Frühpensionierungen; massgebender Lohn (Bundesgerichtsurteil 9C_292/2020 vom 18.8.20)\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 21.\nJanuar 2020\nMitwirkende\nlic. iur. K. Zehnder (Vorsitz), C.\nMüller, lic. iur. S. Bammatter-Glättli\nund a.o.\nGerichtsschreiberin MLaw I. Mostert Meier\nParteien\nA____ AG\n[...]\nvertreten durch lic. iur. B____, Advokatin\n[...]\nBeschwerdeführerin\nAusgleichskasse C____\n[...]\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAH.2019.7\nEinspracheentscheid vom\n12. August 2019\nÜberbrückungsleistungen für Frühpensionierungen;\nmassgebender Lohn\nTatsachen\nI.\nDie Beschwerdegegnerin liess im April 2018 sowie im Januar 2019\nbei der ihr als Arbeitgeberin angeschlossenen Beschwerdeführerin eine\nArbeitgeberkontrolle über die Jahre 2013 bis 2016 durchführen (Beilage zur Beschwerdeantwort\n[AB] 5). Am 8. Februar 2019 (AB 2) erliess sie eine\nNachtragsverfügung, mit welcher für die Jahre 2014 bis 2016 paritätische\nSozialversicherungsbeiträge gestützt auf die Lohnsummen von CHF 295'386.65\n(2014), CHF 235'882.80 (2015) und CHF 15'036.00 (2016) in der Höhe\nvon insgesamt CHF 64'198.05 sowie Zinsen in der Höhe von CHF 11'511.05\nnachgefordert wurden. Nach Einsprache der Beschwerdeführerin vom 11. März\n2019 (AB 3), hielt die Beschwerdegegnerin, nachdem sie den betroffenen Arbeitnehmerinnen\nund Arbeitnehmern das rechtliche Gehör gewährt hatte (AB 4, 5), mit\nEinspracheentscheid vom 12. August 2019 (AB 6) an der angefochtenen\nVerfügung fest.\nII.\na) Mit Beschwerde vom 12. September 2019\nbeantragt die Beschwerdeführerin, es sei der Einspracheentscheid vom\n12. August 2019 aufzuheben und es sei ihr die unter\nRückforderungsvorbehalt geleistete Zahlung betreffend die Nachtragsabrechnung\n2014 bis 2016 in der Höhe von CHF 75'709.10 zuzüglich Zins von 5% seit 8. März\n2019 zurückzuerstatten.\nb) Mit Beschwerdeantwort vom 22. Oktober 2019\nbeantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde.\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1.\nDas Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt ist gemäss Art. 57\ndes Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des Sozialversicherungsrechts\n(ATSG; SR 830.1) in Verbindung mit § 82 Abs. 1 des\nbasel-städtischen Gerichtsorganisationsgesetzes vom 3. Juni 2015 (GOG;\nSG 154.100) und § 1 Abs. 1 des kantonalen\nSozialversicherungsgerichtsgesetzes vom 9. Mai 2001 (SVGG;\nSG 154.200) in sachlicher Hinsicht als einzige kantonale Instanz zur\nBeurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die örtliche Zuständigkeit\nergibt sich aus Art. 84 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über\ndie Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10).\n1.2.\nDa auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf\ndie rechtzeitig erhobene Beschwerde einzutreten.\n2.\n2.1.\nAngefochten ist der Einspracheentscheid vom 12. August 2019,\nworin die Beschwerdegegnerin paritätische Sozialversicherungsbeiträge für die\nJahre 2014 bis 2016 in der Höhe von CHF 64'198.05 zuzüglich Verzugszinsen\nin der Höhe von CHF 11'511.05, somit total CHF 75'709.10 nachfordert.\nDie Nachforderung basiert auf den durch die Personalfürsorgestiftung\n(Wohlfahrtsfond) der Beschwerdeführerin erbrachten Überbrückungsleistungen für\nFrühpensionierungen von CHF 295'386.65 (2014), CHF 235'882.80 (2015)\nund CHF 15'036.00 (2016). Streitig und zu prüfen ist, ob die\nBeschwerdegegnerin zu Recht die in den Jahren 2014 bis 2016 erbrachten Überbrückungsleistungen\nder Beitragspflicht unterstellt hat. Die für das Jahr 2013 nachgeforderten\nBeiträge sind Gegenstand eines separaten Verfahrens (AH.2019.3).\n2.2.\nDie Beschwerdeführerin beanstandet zunächst in formeller Hinsicht,\ndass sich weder aus der angefochtenen Verfügung noch aus dem\nEinspracheentscheid ergebe, auf welche Grundlagen sich die in den\nNachtragsabrechnungen geltend gemachten Beiträge bezögen (Beschwerde\nZiff. 3.1 Rz. 38 ff.). Diese Rüge beschlägt die Begründungspflicht\nals wesentlichen Bestandteil des Anspruchs auf rechtliches Gehör.\n2.3.\nDie Begründungspflicht soll verhindern, dass sich die Behörde von\nunsachlichen Motiven leiten lässt und soll den Betroffenen ermöglichen, die\nVerfügung gegebenenfalls sachgerecht anzufechten. Dies ist nur möglich, wenn\nsowohl die betroffene Person als auch die Rechtsmittelinstanz sich über die\nTragweite des Entscheids ein Bild machen können. In diesem Sinne müssen\nwenigstens kurz die Überlegungen genannt werden, von denen sich die Behörde hat\nleiten lassen und auf welche sich ihre Verfügung stützt. Dies bedeutet indessen\nnicht, dass sie sich ausdrücklich mit jeder tatbestandlichen Behauptung und\njedem rechtlichen Einwand auseinandersetzen muss. Vielmehr kann sie sich auf\ndie für den Entscheid wesentlichen Gesichtspunkte beschränken (BGE 136 I 229,\n236 E. 5.2; 124 V 180, 181 E. 1a).\n"}