{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2020-01-21", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2019-3_2020-01-21.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=69242&W10_KEY=3230850&nTrefferzeile=10&Template=search_result_document.html", "Checksum": "11ff62e59e9921e44a099f7ddc4fa81e"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2019.3", "SVG.2020.59"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 21.01.2020 AH.2019.3 (SVG.2020.59)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 21.01.2020 AH.2019.3 (SVG.2020.59)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 21.01.2020 AH.2019.3 (SVG.2020.59)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Überbrückungsleistungen für Frühpensionierungen; massgebender Lohn (Bundesgerichtsurteil 9C_291/2020 vom 18.8.20)"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:14:18", "Checksum": "a890b94369991031fb77c504fbc8be58", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 21.01.2020 AH.2019.3 (SVG.2020.59)\nRegeste:\nÜberbrückungsleistungen für Frühpensionierungen; massgebender Lohn (Bundesgerichtsurteil 9C_291/2020 vom 18.8.20)\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 21.\nJanuar 2020\nMitwirkende\nlic. iur. K. Zehnder (Vorsitz), C.\nMüller, lic. iur. S. Bammatter-Glättli\nund a.o.\nGerichtsschreiberin MLaw I. Mostert Meier\nParteien\nA____ AG\n[...]\nvertreten durch lic. iur. B____, Advokatin,\n[...]\nBeschwerdeführerin\nAusgleichskasse C____\n[...]\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAH.2019.3\nEinspracheentscheid vom\n12. Februar 2019\nÜberbrückungsleistungen für Frühpensionierungen;\nmassgebender Lohn\nTatsachen\nI.\na) Die Beschwerdegegnerin liess im April 2018 bei der\nihr als Arbeitgeberin angeschlossenen Beschwerdeführerin eine Arbeitgeberkontrolle\nüber die Jahre 2013 bis 2016 durchführen (Beilage zur Beschwerdeantwort\n[AB] 5). Am 6. Dezember 2018 erliess sie eine provisorische\nNachtragsverfügung von CHF 58'050.00 zur Wahrung der Verjährungsfrist\nbetreffend die Beiträge 2013 gestützt auf eine ermessensweise festgesetzte\nLohnsumme von CHF 500'000.00 (AB 2). Gegen die Verfügung erhob die\nBeschwerdeführerin am 11. Dezember 2018 Einsprache (Beilage zur Beschwerde\n[BB] 9). Mit Einspracheentscheid vom 12. Februar 2019 (AB 6)\nwies die Beschwerdegegnerin die Einsprache ab und verfügte mit\nNachtragsabrechnung gleichen Datums (Anhang zum Einspracheentscheid [AB 7])\ndie Nachzahlung von Beiträgen für die Abrechnungsperiode vom 1. Januar bis\n31. Dezember 2013 in der Höhe von CHF 25'319.10 zuzüglich\nVerzugszinsen in der Höhe von CHF 6'477.40. Die Nachforderung basiert auf Überbrückungsleistungen\nvon insgesamt CHF 198'279.15, welche für Frühpensionierungen erbracht worden\nwaren. Gegen die Nachtragsabrechnung vom 12. Februar 2019 (AB 7) erhob\ndie Beschwerdeführerin am 13. März 2019 Einsprache.\nb) Am 8. Februar 2019 erliess die Beschwerdegegnerin\neine Nachtragsverfügung (BB 11) für die Jahre 2014 bis 2016 auf erbrachte\nÜberbrückungsleistungen von CHF 295'386.65 (2014), CHF 235'882.80\n(2015) und CHF 15'036.00 (2016) in der Höhe von insgesamt\nCHF 64'198.05 sowie Zinsen von CHF 11'511.05. Dagegen erhob die\nBeschwerdeführerin am 11. März 2019 (BB 14) Einsprache.\nII.\na) Mit Beschwerde vom 13. März 2019 beantragt\ndie Beschwerdeführerin, es sei der Einspracheentscheid vom 12. Februar\n2019 aufzuheben und es sei ihr die unter Rückforderungsvorbehalt geleistete\nZahlung betreffend die Nachtragsabrechnung 2013 in der Höhe von CHF 31'796.50\nzuzüglich Zins von 5% seit 8. März 2019 zurückzuerstatten.\nb) Die Beschwerdegegnerin beantragt mit\nBeschwerdeantwort vom 13. April 2019 die Sistierung des Verfahrens bis zum\nVorliegen des Einspracheentscheids gegen die Verfügung vom 8. Februar 2019\nsowie zur Gewährung des rechtlichen Gehörs der betroffenen Arbeitnehmerinnen\nund Arbeitnehmer.\nc) Mit Verfügung der Instruktionsrichterin vom\n24. April 2019 wird das Verfahren sistiert.\nd) Am 12. August 2019 reicht die\nBeschwerdegegnerin die gleichentags ergangenen Einspracheentscheide betreffend\ndie Beitragsverfügungen vom 8. Februar 2019 bzw. vom 12. Februar 2019\nein.\ne) Mit Verfügung der Instruktionsrichterin vom\n14. August 2019 wird die Sistierung des Verfahrens aufgehoben.\nf) Die Beschwerdegegnerin reicht am 20. August\n2019 die aktuellen Akten mit den Stellungnahmen der betroffenen\nArbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein.\ng) Mit Beschwerdeantwort vom 22. Oktober 2019 beantragt\ndie Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde vom 13. März 2019.\nIII.\nAm 21. Januar 2020 findet die Beratung der Sache durch die\nKammer des Sozialversicherungsgerichts statt.\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1.\nDas Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt ist gemäss Art. 57\ndes Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Verbindung mit § 82\nAbs. 1 des basel-städtischen Gerichtsorganisationsgesetzes vom\n3. Juni 2015 (GOG; SG 154.100) und § 1 Abs. 1 des kantonalen\nSozialversicherungsgerichtsgesetzes vom 9. Mai 2001 (SVGG;\nSG 154.200) in sachlicher Hinsicht als einzige kantonale Instanz zur\nBeurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die örtliche Zuständigkeit\nergibt sich aus Art. 84 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über\ndie Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10).\n1.2.\nDa auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf\ndie rechtzeitig erhobene Beschwerde einzutreten.\n2.\n2.1.\nAngefochten ist der Einspracheentscheid vom 12. Februar 2019,\nworin die der Beschwerdegegnerin paritätische Sozialversicherungsbeiträge für das\nJahr 2013 in der Höhe von CHF 25'319.10 basierend auf den durch die\nPersonalfürsorgestiftung (Wohlfahrtsfond) der Beschwerdeführerin erbrachten\nÜberbrückungsleistungen für Frühpensionierungen von CHF 198'279.15\nzuzüglich Verzugszinsen in der Höhe von CHF 6'477.40, somit total\nCHF 31'796.50 nachfordert. Streitig und zu prüfen ist, ob die\nBeschwerdegegnerin zu Recht die im Jahr 2013 erbrachten Überbrückungsleistungen\nder Beitragspflicht unterstellt hat. Die für die Jahre 2014 bis 2016\nnachgeforderten Beiträge sind Gegenstand eines separaten Verfahrens\n(AH.2019.7).\n"}