{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2020-02-10", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2019-2_2020-02-10.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=69190&W10_KEY=3230849&nTrefferzeile=48&Template=search_result_document.html", "Checksum": "3104151a2c3b8b38d0cdaea475010ccd"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2019.2", "SVG.2020.45"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 10.02.2020 AH.2019.2 (SVG.2020.45)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 10.02.2020 AH.2019.2 (SVG.2020.45)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 10.02.2020 AH.2019.2 (SVG.2020.45)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schadenersatz nach Art. 52 AHVG (Bundesgerichtsurteil 9C_273/2020)"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:11:19", "Checksum": "31c5554e916f88995ca31d6e04ca9a4d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 10.02.2020 AH.2019.2 (SVG.2020.45)\nRegeste:\nSchadenersatz nach Art. 52 AHVG (Bundesgerichtsurteil 9C_273/2020)\n\n|\nSozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt\n|\nURTEIL\nvom 10. Februar 2020\nMitwirkende\nDr. A. Pfleiderer (Vorsitz), lic. iur. M. Spöndlin, C. Müller\nund Gerichtsschreiberin lic. iur. S. Dreyer\nParteien\nA____\n[...]\nvertreten durch Dr. B____, Advokat,\nC____, Rechtsanwälte und Notare,\n[...]\nBeschwerdeführer 1\nD____\n[...]\nvertreten durch Dr. E____, Rechtsanwalt,\n[...]\nBeschwerdeführer 2\nF____ Ausgleichskasse,\n[...]\nBeschwerdegegnerin\nG____\nGegenstand\nAH.2018.9/AH.2019.2\nEinspracheentscheide vom 8. November 2018 und vom 15. Januar 2019\nSchadenersatz nach Art. 52 AHVG\nTatsachen\nI.\na) A____ (Beschwerdeführer 1), D____ (Beschwerdeführer 2) und G____ (Beigeladener) waren Mitglieder des Verwaltungsrates der H____ AG, welche der F____ Ausgleichskasse als beitragspflichtige Arbeitgeberin angeschlossen war. Der Beschwerdeführer 1 gehörte vom 21. Juni 2016 bis zum 23. Mai 2017 dem Verwaltungsrat an, der Beschwerdeführer 2 vom 11. Juni 2015 bis zum 31. Mai 2017 und der Beigeladene ab dem 11. Juli 2016. Am [...] 2017 wurde über die H____ AG der Konkurs eröffnet. Das Konkursverfahren wurde mit Entscheid des Zivilgerichtes Basel-Stadt vom [...] 2018 mangels Aktiven eingestellt und am [...] 2018 wurde die Gesellschaft von Amtes wegen im Handelsregister gelöscht (vgl. den Internet-Auszug aus dem Handelsregister des Kantons Basel-Stadt). Es blieben Forderungen der F____ Ausgleichskasse ungedeckt.\nb) Mit Verfügungen vom 22. Juni 2018 verpflichtete die F____ Ausgleichskasse den Beschwerdeführer 1, den Beschwerdeführer 2 und den Beigeladenen unter solidarischer Haftbarkeit zur Bezahlung von Schadenersatz für bis zur Konkurseröffnung unbezahlt gebliebene Sozialversicherungsbeiträge in der Höhe von Fr. 6'572.25 (1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016) sowie von Fr. 11'845.30 (1. Januar 2017 bis 20. Juni 2017).\nc) Der Beschwerdeführer 2 erhob hiergegen am 27. August 2018 Einsprache und beantragte, es seien die auf ihn lautenden Schadenersatzverfügungen aufzuheben. Der Beschwerdeführer 1 erhob seinerseits am 14. September 2018 Einsprache mit folgenden Anträgen: (1.) Es seien die Schadenersatzverfügungen vom 22. Juni 2018 vollumfänglich aufzuheben. (2.) Eventualiter seien die Schadenersatzverfügungen vom 22. Juni 2018 aufzuheben und dahingehend zu korrigieren, dass lediglich der Schaden für die Zeit ab dem 21. Juni 2016 bis zum 23. Mai 2017 ersetzt werden müsse.\nd) Mit Einspracheentscheid vom 8. November 2018 hiess die F____ Ausgleichskasse die Einsprache des Beschwerdeführers 1 insoweit gut, als dessen Haftbarkeit auf den Zeitraum der (effektiven) Angehörigkeit zum Verwaltungsrat begrenzt wurde. Die Verfügungen vom 22. Juni 2018 wurden wiedererwägungsweise aufgehoben und durch zwei Anhänge zum Einspracheentscheid (Neuberechnungen) ersetzt (vgl. S. 9 des Einspracheentscheides). Die Einsprache des Beschwerdeführers 2 wurde von der F____ Ausgleichskasse mit Einspracheentscheid vom 15. Januar 2019 abgewiesen.\nII.\na) Gegen den Einspracheentscheid der F____ Ausgleichskasse vom 8. November 2018 hat der Beschwerdeführer 1 am 10. Dezember 2018 Beschwerde beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt erhoben (Verfahren AH 2018 9). Er beantragt Folgendes: (1.) Es seien der Einspracheentscheid vom 8. November 2018 und die Schadenersatzverfügungen vom 9. November 2018 für die Zeit vom 21. Juni 2016 sowie für die Zeit vom 1. Januar 2017 bis zum 23. Mai 2017 vollumfänglich aufzuheben. (2.) Eventualiter sei der Einspracheentscheid vom 8. November 2018 vollumfänglich aufzuheben und zum Entscheid im Sinne der Erwägungen an die Vorinstanz zurückzuweisen. (3.) Vorsorglich sei der Beschwerde die aufschiebende Wirkung zu erteilen. (4.) Unter o/e-Kostenfolge.\nb) Die F____ Ausgleichskasse (Beschwerdegegnerin) beantragt mit Eingabe vom 18. Dezember 2018 die Abweisung des Verfahrensantrages.\nc) Mit Zwischenentscheid der Präsidentin des Sozialversicherungsgerichts vom 21. Dezember 2018 wird der Verfahrensantrag des Beschwerdeführers 1 abgewiesen.\nd) Mit Beschwerdeantwort vom 8. Januar 2019 schliesst die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde.\ne) Mit Eingabe vom 8. März 2019 verzichtet der Beschwerdeführer 1 auf Einreichung einer Replik sowie auf die Durchführung einer mündlichen Verhandlung vor dem Sozialversicherungsgericht.\nIII.\na) Am 15. Februar 2019 hat der Beschwerdeführer 2 Beschwerde gegen den Einspracheentscheid vom 15. Januar 2019 erhoben (Verfahren AH 2019 2). Er beantragt dessen Aufhebung sowie die Aufhebung der auf ihn lautenden Schadenersatzverfügungen vom 22. Juni 2018.\nb) Die Beschwerdegegnerin schliesst mit Beschwerdeantwort vom 28. März 2019 auf Abweisung der Beschwerde.\nc) Der Beschwerdeführer 2 hält mit Replik vom 3. Juni 2019 an seiner Beschwerde fest.\nd) Die Beschwerdegegnerin beantragt mit Duplik vom 17. Juli 2019 weiterhin die Abweisung der Beschwerde.\nIV.\na) Mit Verfügung der Instruktionsrichterin vom 9. Oktober 2019 erfolgt eine Beiladung von G____ zu den Verfahren AH 2018 9 und AH 2019 2.\nb) Der Beigeladene lässt sich innert Frist nicht vernehmen (vgl. die Verfügungen der Instruktionsrichterin vom 9. Oktober 2019 und vom 25. November 2019).\nV.\nMit Verfügung der Instruktionsrichterin vom 25. November 2019 werden die Verfahren AH 2018 9 und AH 2019 2 vereinigt.\nVI.\nAm 10. Februar 2020 findet die Beratung der Sache (Verfahren AH 2018 9 und AH 2019 2) durch die Kammer des Sozialversicherungsgerichts statt.\nEntscheidungsgründe\n"}