{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2019-10-14", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2019-1_2019-10-14.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=68552&W10_KEY=3230852&nTrefferzeile=8&Template=search_result_document.html", "Checksum": "e691d9c6d889235d2dcb807590310545"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2019.1", "SVG.2019.320"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 14.10.2019 AH.2019.1 (SVG.2019.320)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 14.10.2019 AH.2019.1 (SVG.2019.320)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 14.10.2019 AH.2019.1 (SVG.2019.320)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Haftung nach Art. 52 AHVG (Beschwerde beim Bundesgericht hängig)"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:13:55", "Checksum": "fef48090b44b957f4d2bd267de33031f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 14.10.2019 AH.2019.1 (SVG.2019.320)\nRegeste:\nHaftung nach Art. 52 AHVG (Beschwerde beim Bundesgericht hängig)\n\n|\nSozialversicherungsgericht des Kantons Basel-Stadt\n|\nURTEIL\nvom 14. Oktober 2019\nMitwirkende\nlic. iur. K. Zehnder (Vorsitz), lic. iur. M. Prack Hoenen, MLaw T. Conti\nund Gerichtsschreiberin MLaw L. Marti\nParteien\nA____\nvertreten durch B____\nBeschwerdeführer\nC____\nGegenstand\nAH.2019.1\nEinspracheentscheid vom 30. November 2018\nHaftung nach Art. 52 AHVG\nTatsachen\nI.\na) Der Beschwerdeführer war seit März 2006 Direktor der D____ AG, [...], und seit März 2014 einziges Mitglied des Verwaltungsrates der Firma (Handelsregisterauszug vom 13. November 2018, Beschwerdeantwortbeilage [AB] 1.0). Die D____ AG betrieb einen Nachtclub in [...].\nb) Ab dem 26. März 2015 kam der Beschwerdeführer in Untersuchungshaft (Bestätigung der Staatsanwaltschaft vom 27. Februar 2017, AB 6.0).\nc) In den Jahren 2014 und 2015 kam es wiederholt zu Mahnungen und schliesslich zu Betreibungen seitens der Beschwerdegegnerin, da die D____ AG die Sozialversicherungsbeiträge nicht rechtzeitig bzw. gar nicht bezahlt hatte (AB 3.1. bis AB 3.18). In einem Schreiben vom 24. Mai 2016 teilte das Betreibungsamt Basel-Stadt der Beschwerdegegnerin mit, dass am […]. Mai 2016 über die D____ AG der Konkurs eröffnet wurde (AB 3.17, vgl. auch SHAB vom [...] 2016, [...], AB 4.0). Die Beschwerdegegnerin gab im Konkursverfahren eine Forderung über Fr. 31‘706.25 für paritätische Beiträge, Mahnungen und Betreibungskosten ein (AB 4.1).\nd) Am 14. Februar 2017 wurde der Beschwerdeführer aus der Haft entlassen (Bestätigung der Staatsanwaltschaft vom 27. Februar 2017, AB 6.0).\ne) Am 16. Februar 2018 erliess die Beschwerdegegnerin gegenüber dem Beschwerdeführer zwei Schadenersatzverfügungen: für das Jahr 2014 eine über Fr. 8‘032.95 und für das Jahr 2015 eine über Fr. 22‘476.35 (AB 5.0 und 5.1). Mit Schreiben vom 26. März 2018 liess der Beschwerdeführer dagegen Einsprache erheben (AB 6.0). Mit Verfügung vom 28. März 2018 sistierte die Beschwerdegegnerin das Einspracheverfahren bis zur Auflage des Kollokationsplanes im Konkurs über die D____ AG (AB 6.1). Nachdem der Schaden der Beschwerdegegnerin feststand, hob sie die Sistierung in einer weiteren Verfügung vom 15. November 2018 auf (AB 6.3). Mit Einspracheentscheid vom 30. November 2018 hielt sie an ihren Verfügung vom 16. Februar 2018 fest (AB 1).\nII.\na) Mit Beschwerde vom 21. Januar 2019 beim Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt wird beantragt, der Einspracheentscheid vom 30. November 2018 sowie die Schadenersatzverfügungen vom 16. Februar 2018 i.S. Konkurs D____ AG, Basel, betreffend Schadenersatz von Fr. 8‘032.95 (Beitragsjahr 2014) und Fr. 22‘476.35 (Beitragsjahr 2015) seien vollumfänglich aufzuheben. Alles unter gerichtlicher und aussergerichtlicher Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten der Beschwerdegegnerin. Im Weiteren beantragte der Beschwerdeführer in verfahrensrechtlicher Hinsicht, die Teile der Strafuntersuchungsakten vom Appellationsgericht Basel-Stadt beizuziehen und E____ als Zeuge zu befragen.\nb) Mit Beschwerdeantwort vom 5. Februar 2019 schliesst die Beschwerdegegnerin auf Abweisung der Beschwerde, unter Kosten- und Entschädigungsfolge zu Lasten des Beschwerdeführers.\nc) Per Verfügung vom 7. Februar 2019 verpflichtete die Instruktionsrichterin die Beschwerdegegnerin zur Einreichung sämtlicher Akten der Jahre 2014 bis 2016, insbesondere aller Rechnungen, Mahnungen, Betreibungsbegehren und die Berechnung der Akontobeiträge 2015. Dieser Aufforderung kam die Beschwerdegegnerin mit Eingabe vom 13. Februar 2019 nach.\nd) In der Replik vom 17. April 2019 hält der Beschwerdeführer an seinen in der Beschwerde gestellten Rechtsbegehren fest und beantragt die Durchführung einer Parteiverhandlung.\ne) In einer Verfügung vom 18. April 2019 schloss die Instruktionsrichterin den Schriftenwechsel und informierte die Parteien, dass sie zur Verhandlung geladen werden und die Kammer über die Notwendigkeit weiterer Beweiserhebungen entscheidet.\nIII.\nAm 14. Oktober 2019 findet die Hauptverhandlung der Kammer des Sozialversicherungsgerichts in Anwesenheit des Beschwerdeführers seines Rechtsvertreters und eines Vertreters der Beschwerdegegnerin statt.\nEntscheidungsgründe\n"}