{"Signatur": "BS_SVG_001", "Spider": "BS_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2019-05-21", "HTML": {"Datei": "BS_Omni/BS_SVG_001_AH-2018-10_2019-05-21.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=BS_FI_WEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=68170&W10_KEY=3230854&nTrefferzeile=18&Template=search_result_document.html", "Checksum": "cca74fe043f9f6b719f7fac14af5799b"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["AH.2018.10", "SVG.2019.238"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 21.05.2019 AH.2018.10 (SVG.2019.238)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht 21.05.2019 AH.2018.10 (SVG.2019.238)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht 21.05.2019 AH.2018.10 (SVG.2019.238)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Ville Sozialversicherungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Città Sozialversicherungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Mitarbeiteraktien; massgebender Lohn"}], "ScrapyJob": "446973/46/2147", "Zeit UTC": "11.04.2026 05:13:26", "Checksum": "39d8c1cf67504fbb9b039012cd60803a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Stadt Sozialversicherungsgericht 21.05.2019 AH.2018.10 (SVG.2019.238)\nRegeste:\nMitarbeiteraktien; massgebender Lohn\n\n|\n|\nSozialversicherungsgericht\n|\nURTEIL\nvom 21.\nMai 2019\nMitwirkende\nDr. G. Thomi (Vorsitz), lic. iur. A.\nLesmann-Schaub, Dr. med. R. von Aarburg und a.o. Gerichtsschreiberin MLaw I. Mostert Meier\nParteien\nA____ AG\n[...]\nvertreten durch B____,\n[...]\nBeschwerdeführerin\nAusgleichskasse C____\n[...]\nBeschwerdegegnerin\nGegenstand\nAH.2018.10\nEinspracheentscheid vom\n21. November 2018\nMitarbeiteraktien; massgebender\nLohn\nTatsachen\nI.\na) Die Beschwerdegegnerin führte am 1. Oktober 2018\nbei der ihr als Arbeitgeberin angeschlossenen Beschwerdeführerin eine\nArbeitgeberkontrolle über die Jahre 2013 bis 2017 durch. Dabei stellte sie\nfest, dass im Mai 2012 der vormalige Alleinaktionär D____ alle\nUnternehmensaktien an die Beschwerdeführerin (ehemals E____ AG) verkauft hatte\n(vgl. Aktienkaufvertrag vom 11. Mai 2012 Beschwerdebeilage [BB] 4\nsowie Nachtrag zum Aktienkaufvertrag vom 7. August 2013 [BB 5]). Der\nVerkauf erfolgte in fünf Tranchen (jeweils 20 Aktien am 30. Juni und\n30. Dezember 2012, am 30. Juni und 30. Dezember 2013 sowie am\n31. März 2014). Der vereinbarte Kaufpreis betrug CHF 200‘000.00, d.h.\nCHF 2‘000.00 pro Aktie.\nb) Mit Vereinbarung vom 11. Mai 2012 (BB 6)\nhatte die Beschwerdeführerin und Arbeitgeberin (damals E____ AG) ihrem\nMitarbeiter F____ in Aussicht gestellt, dass er zeitgleich zum eigenen Erwerb\nder Aktien, somit in fünf Tranchen, die Aktien zum Vorzugskaufpreis von\nCHF 200.00 pro Aktie übernehmen könne. Die Aktien würden mit einer\nSperrfrist von 10 Jahren versehen, der Übernahmepreis von CHF 112.00\nbasiere auf einem Einschlag von 44.161% (vgl. dazu Vereinbarung vom\n11. Mai 2012 Rz. 2).\nc) Mit Verfügung vom 4. Oktober 2018 (BB 2)\nunterstellte die Beschwerdegegnerin einen verbuchten Personalaufwand von\nCHF 37‘547.00 für das Jahr 2013 sowie von CHF 19‘160.00 für das Jahr\n2014 als geldwerte Leistungen aus Aktienkauf, netto/brutto aufgerechnet,\nder Beitragspflicht und forderte von der Beschwerdeführerin die entsprechenden\nBeiträge nach. Nach Einsprache der Beschwerdeführerin vom 22. Oktober 2018\n(Beilage zur Beschwerdeantwort [AB] 3) und nachdem sie dem Arbeitnehmer F____\ndas rechtliche Gehör gewährt hatte (AB 5 und 6), hielt die Beschwerdegegnerin\nmit Einspracheentscheid vom 21. November 2018 (BB 3) an der\nangefochtenen Verfügung fest.\nII.\na) Mit Beschwerde vom 19. Dezember 2018 beim\nSozialversicherungsgericht Basel-Stadt beantragt die Beschwerdeführerin, es seien\nder Einspracheentscheid vom 21. November 2018 sowie die Beitragsverfügung\nvom 4. Oktober 2018 aufzuheben und es seien der Beschwerdeführerin die\nBeiträge auf dem Betrag von CHF 7‘512.00 zuzüglich Zinsbetreffnis zu\nerstatten.\nb) In ihrer Beschwerdeantwort vom 25. Januar 2019\nbeantragt die Beschwerdegegnerin die Abweisung der Beschwerde.\nc) Die Beschwerdeführerin hält mit Replik vom\n15. März 2019 an ihrer Beschwerde fest.\nIII.\nAm 21. Mai 2019 findet die Beratung der Sache durch die\nKammer des Sozialversicherungsgerichts statt.\nEntscheidungsgründe\n1.\n1.1.\nDas Sozialversicherungsgericht Basel-Stadt ist gemäss Art. 57\ndes Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1) in Verbindung mit § 82\nAbs. 1 des basel-städtischen Gerichtsorganisationsgesetzes vom\n3. Juni 2015 (GOG; SG 154.100) und § 1 Abs. 1 des\nkantonalen Sozialversicherungsgerichtsgesetzes vom 9. Mai 2001 (SVGG;\nSG 154.200) in sachlicher Hinsicht als einzige kantonale Instanz zur\nBeurteilung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Die örtliche Zuständigkeit\nergibt sich aus Art. 84 des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1946 über\ndie Alters- und Hinterlassenenversicherung (AHVG; SR 831.10).\n1.2.\nDa auch die übrigen formellen Voraussetzungen erfüllt sind, ist auf\ndie rechtzeitig erhobene Beschwerde einzutreten.\n2.\n"}