{"Signatur": "BL_ZMG_001", "Spider": "BL_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2014-03-17", "HTML": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-2014-122_2014-03-17.html", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/doc/getAsset?id=3abacf2e-f433-46a9-9205-d43eeb891421&lang=de&queryLang=De&source=hitlist-search&transactionId=245050833", "Checksum": "e7f2fda51ccecc070e6daffd7335b0dd"}, "PDF": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-2014-122_2014-03-17.pdf", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/Content/GetFacsimile?facsimileGuid=c95924ff-b755-4ee2-9c5f-8fc59434e9ec", "Checksum": "4b951b07fa896db97a39cd0aebacf717"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["350 2014 122", "350 14 122"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 17.03.2014 350 2014 122 (350 14 122)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht 17.03.2014 350 2014 122 (350 14 122)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht 17.03.2014 350 2014 122 (350 14 122)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Geheime Überwachung"}], "ScrapyJob": "446973/44/2337", "Zeit UTC": "11.04.2026 03:18:50", "Checksum": "72e7f24f952a8e603726632da60cf24d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 17.03.2014 350 2014 122 (350 14 122)\nRegeste:\nGeheime Überwachung\n\nZwangsmassnahmengericht Basel-Landschaft www.bl.ch/zmg\n\n17. März 2014\n\nGeheime Überwachung\n\nZuständigkeit für die Genehmigung eines Zufallsfunds\n\nZuständig für die Genehmigung eines Zufallsfundes ist das ZMG am Ort, in welchem der\nZufallsfund verwertet werden soll, und nicht das Gericht, welches die ursprüngliche\nÜberwachung angeordnet hat.\n\nErwägungen\n\n1. Die Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung Waldenburg, führt gegen\nA.___, B.___, C.___, D.___, E.___ und F.___ eine Untersuchung wegen qualifizierter\nWiderhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Abs. 2 BetmG).\n\n2. Das Zwangsmassnahmengericht genehmigte in dieser Untersuchung mit Entscheiden\nvom 6. Dezember 2013, 11. Februar 2014, 20. Februar 2014 und 14. März 2014 (350 13\n901, 350 14 75/76, 350 14 89, 350 14 90, 350 14 127) die von der Staatsanwaltschaft\nangeordneten Überwachungen der Rufnummern xxx xxx xx xx, yyy yyy yy yy und zzz\nzzz zz zz.\n\n3. Die Staatsanwaltschaft hat mit Eingabe vom 12. März 2014 - unter Beilage der\nrelevanten Protokolle der überwachten Gespräche - beim Zwangsmassnahmengericht\nein Gesuch um Genehmigung der neuen Erkenntnisse (Zufallsfund) aus der\nÜberwachung gegen A.___ und B.___ wegen qualifizierter Widerhandlung gegen das\nBetäubungsmittelgesetz in Bezug auf einen neuen Verdacht gegen X.___ wegen\nqualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz gestellt und im\nWesentlichen wie folgt begründet: Aus den überwachten Gesprächen habe sich\nergeben, dass X.___ am 15. Februar 2014 in die Schweiz eingereist sei. In Zürich habe\ner unter Mithilfe von C.___ D.___ getroffen. Dieser habe in der Folge seinen Aufenthalt\norganisiert.\n\n4. Aus dem Antrag der Staatsanwaltschaft geht hervor, dass der Beschuldigte am 24.\nFebruar 2014 durch die Kantonspolizei Zürich angehalten worden ist. Das Verfahren\ngegen den Beschuldigten wird durch die Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl geführt.\n5. Für die Genehmigung zur Verwertung eines Zufallsfundes ist das\nZwangsmassnahmengericht am Ort, wo das Verfahren geführt wird, in welchem der\nZufallsfund verwertet werden soll, zuständig und nicht das Zwangsmassnahmengericht,\nwelches die Überwachung genehmigt hat, aus welcher der Zufallsfund stammt (THOMAS\nHANSJAKOB, in: Andreas Donatsch / Thomas Hansjakob / Viktor Lieber [Herausgeber],\nKommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, Zürich 2010, Art. 278 N 18;\nNIKLAUS SCHMID, Schweizerische Strafprozessordnung, Praxiskommentar, 2. Aufl.,\nZürich 2013, Art. 278 N 9a).\n\n6. Demnach ist das Zwangsmassnahmengericht im vorliegenden Fall nicht für die\nGenehmigung des Zufallsfundes zuständig und somit kann auf den Antrag der\nStaatsanwaltschaft vom 12. März 2014 nicht eingetreten werden.\n\nEntscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 17. März 2014 (350 14 122)\n"}