{"Signatur": "BL_ZMG_001", "Spider": "BL_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2013-04-15", "HTML": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-2013-471_2013-04-15.html", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/doc/getAsset?id=ea7ad01a-7e0c-42e5-b66b-04210a5567d9&lang=de&queryLang=De&source=hitlist-search&transactionId=240433692", "Checksum": "84bf889945010443273ce437bf82fc62"}, "PDF": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-2013-471_2013-04-15.pdf", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/Content/GetFacsimile?facsimileGuid=31f27b7d-ce1a-494f-aeb0-ba03a24c9df1", "Checksum": "7f7ebb9f2b9d666c9781eb835f89b8dc"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["350 2013 471", "350 13 471"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 15.04.2013 350 2013 471 (350 13 471)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht 15.04.2013 350 2013 471 (350 13 471)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht 15.04.2013 350 2013 471 (350 13 471)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Geheime Überwachung; Berechnung der Frist von 6 Monaten bei einer Rück-ID"}], "ScrapyJob": "446973/44/2274", "Zeit UTC": "11.02.2026 03:04:06", "Checksum": "943da3654ed29d2d980d8c5d6104db4f", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 15.04.2013 350 2013 471 (350 13 471)\nRegeste:\nGeheime Überwachung; Berechnung der Frist von 6 Monaten bei einer Rück-ID\n\n2.3 Nach 273 Abs. 1 StPO kann die Auskunft zur Verfolgung von strafbaren Handlungen\ngemäss Art. 190 StGB (Vergewaltigung) angeordnet werden.\n\nIm vorliegenden Fall wird dem Beschuldigten vorgeworfen, am x.y.2011 eine versuchte\nVergewaltigung und am x.z.2011 eine vollendete Vergewaltigung begangen zu haben. Er soll\ndabei jeweils eine ihm unbekannte junge Frau überwältigt haben. Im Fall vom x.z.2011\nkonnte ein Phantombild erstellt werden, welches dem Beschuldigten gleicht. Ebenso\nentspricht der Beschuldigte den Signalementsangaben des Opfers vom x.y.2011. Im Übrigen\nist festzustellen, dass bei allen dem Beschuldigten vorgeworfenen Taten (Fälle in W.____,\nX.____, Y.____ und Z.____) nach einem ähnlichen Muster vorgegangen worden ist. Es\nbesteht deshalb ein für die Anordnung der Rück-ID genügender dringender Tatverdacht. Da\nes sich bei den vorliegenden Delikten um schwere Verbrechen zum Nachteil von konkreten\nPersonen handelt und besonders schützenswerte Rechtsgüter betroffen sind, rechtfertigt\nsich auch eine Überwachung ausserhalb der Frist von 6 Monaten seit Anordnung, zumal\nlediglich die rückwirkenden Randdaten jeweils für den mutmasslichen Tatzeitpunkt eingeholt\nwerden und der insgesamt überwachte Zeitraum nicht mehr als 6 Monate beträgt (Zeitraum\nvom 1. Januar 2013 bis zum 1. April 2013 gemäss Entscheid vom 12. April 2013 [350 13\n469] und die 2 Tage des vorliegenden Entscheids).\n\n(…)\n\nEntscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 15. April 2013 (350 13 471)\n"}