{"Signatur": "BL_ZMG_001", "Spider": "BL_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2012-06-18", "HTML": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-2012-275_2012-06-18.html", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/doc/getAsset?id=0a6cf12a-ed0c-458f-ad1f-7bf4f8ff5eb1&lang=de&queryLang=De&source=hitlist-search&transactionId=240433747", "Checksum": "901737c6c11296b7f562d8bddcbfcb7b"}, "PDF": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-2012-275_2012-06-18.pdf", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/Content/GetFacsimile?facsimileGuid=e5bafb15-c3f6-4575-9ebc-a616eb2eeb9b", "Checksum": "f027ad0be9786b6c4fa9816acbbd1404"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["350 2012 275", "350 12 275"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 18.06.2012 350 2012 275 (350 12 275)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht 18.06.2012 350 2012 275 (350 12 275)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht 18.06.2012 350 2012 275 (350 12 275)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Geheime Überwachung Folgen verspäteter Antrag"}], "ScrapyJob": "446973/44/2274", "Zeit UTC": "11.02.2026 02:56:00", "Checksum": "ff59d810f759bbe276fd03b90e9eb461", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 18.06.2012 350 2012 275 (350 12 275)\nRegeste:\nGeheime Überwachung Folgen verspäteter Antrag\n\nIm vorliegenden Fall kann festgestellt werden, dass die Staatsanwaltschaft am 11. Juni 2012\ndie Echtzeit-Überwachung der Gerätenummer (IMEI) des Mobil-Telefons von A.____, die mit\nder Rufnummer x verwendet wird, für die Zeit bis zum 8. August 2012 angeordnet hat. Mit\nEingabe vom 11. Juni 2012 hat sie dem Zwangsmassnahmengericht die Genehmigung\ndieser Echtzeit-Überwachung vom 11. Juni 2012 bis zum 11. September 2012 beantragt und\ndem Antrag die wesentlichen Akten beigefügt. Mit Entscheid vom 13. Juni 2012 hat das\nZwangsmassnahmengericht die Echtzeit-Überwachung der Gerätenummer (IMEI) des Mobil-\nTelefons von A.____, die mit der Rufnummer x verwendet wird, für die Zeit vom 11. Juni\n2012 bis zum 8. August 2012 genehmigt (350 12 269). Ebenfalls am 11. Juni 2012 hat die\nStaatsanwaltschaft die aktive Überwachung der Rufnummer x von A.____ bis zum 8. August\n2012 angeordnet und gleichentags beim Zwangsmassnahmengericht die Genehmigung\ndieser Überwachung vom 11. Juni 2012 bis zum 11. September 2012 beantragt. Dieser\nAntrag ist am 14. Juni 2012 per Fax und am 15. Juni 2012 per Post beim\nZwangsmassnahmengericht eingegangen, wobei als Beilage nur die Anordnung beigelegt\nworden ist, nicht aber die wesentlichen Akten. Aufgrund der gesamten Umstände scheint die\nÜberwachung der Rufnummer x von A.____ gleichzeitig mit der Echtzeit-Überwachung der\nGerätenummer (IMEI) des Mobil-Telefons von A.____, die mit der Rufnummer x verwendet\nwird, angeordnet worden, aber verspätet beim Zwangsmassnahmengericht eingereicht\nworden zu sein.\n\nIm vorliegenden Fall kann festgestellt werden, dass die Staatsanwaltschaft die\nÜberwachungsanordnung und den Genehmigungsantrag vermutlich gleichentags versandt\nhat. Dadurch hat sie das Anordnungs- bzw. Genehmigungsverfahren beförderlich\ndurchgeführt. Auch wenn die Verletzung der Frist gemäss Art. 274 Abs. 1 StPO mehrere\nTage beträgt, wird der Genehmigungsantrag ausnahmeweise behandelt, hätte das\nZwangsmassnahmengericht den Genehmigungsentscheid innerhalb der entsprechenden\nFrist gemäss Art. 274 Abs. 1 StPO von 5 Tagen seit Anordnung fällen können. Auch das\nFehlen der wesentlichen Akten im Antrag betreffend Genehmigung der Überwachung der\nRufnummer x kann insofern entschuldigt werden, als dass sie dem Antrag auf Überwachung\nder Gerätenummer (IMEI) des Mobil-Telefons von A.____, die mit der Rufnummer x\nverwendet wird, beigelegen haben und es sich mit grosser Wahrscheinlichkeit um ein\nVersehen gehandelt hat, dass die beiden Anträge nicht zusammen beim\nZwangsmassnahmengericht eingereicht worden sind.\n(…)\n\nEntscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 18. Juni 2012 (350 12 275)\n"}