{"Signatur": "BL_ZMG_001", "Spider": "BL_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2011-10-21", "HTML": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-2011-493_2011-10-21.html", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/doc/getAsset?id=d51123a6-4098-47b5-a970-9aa076e377ab&lang=de&queryLang=De&source=hitlist-search&transactionId=245050976", "Checksum": "90c5cf65d565711dc17fc1fbdbceda1e"}, "PDF": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-2011-493_2011-10-21.pdf", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/Content/GetFacsimile?facsimileGuid=ef0ee555-160e-4435-a496-066127a4c97d", "Checksum": "3f4f8284690b9d5943755eb9822d23cb"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["350 2011 493", "350 11 493"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 21.10.2011 350 2011 493 (350 11 493)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht 21.10.2011 350 2011 493 (350 11 493)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht 21.10.2011 350 2011 493 (350 11 493)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Überwachung mit technischen Überwachungsgeräten Folgen verspätete Einreichung des Verlängerungsantrags"}], "ScrapyJob": "446973/44/2337", "Zeit UTC": "11.04.2026 03:34:55", "Checksum": "478d00a11570dea2d14b1460b9f99648", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 21.10.2011 350 2011 493 (350 11 493)\nRegeste:\nÜberwachung mit technischen Überwachungsgeräten Folgen verspätete Einreichung des Verlängerungsantrags\n\nZwangsmassnahmengericht Basel-Landschaft www.bl.ch/zmg\n\n21. Oktober 2011\n\nÜberwachung mit technischen Überwachungsgeräten\n\nFolgen verspätete Einreichung des Verlängerungsantrags\n\nAuf einen nach Ablauf der ursprünglich angeordneten Überwachung eingegangenen\nVerlängerungsantrag wird nicht eingetreten.\n\nSachverhalt\n\nDie Staatsanwaltschaft führt gegen A.____ seit dem 15. März 2011 eine Untersuchung\nwegen qualifizierter Widerhandlung gegen das Betäubungsmittelgesetz (Art. 19 Ziff. 2\nBetmG). Die Staatsanwaltschaft ordnete in dieser Untersuchung am 29. März 2011 die\ntechnische Überwachung (Einsatz eines GPS zur Standortermittlung) des auf B.____\neingelösten Fahrzeugs BL x, benutzt durch den Beschuldigten, an. Mit Entscheiden des\nZwangsmassnahmengerichts vom 31. März 2011 (350 11 164), 19. April 2011 (350 11 196)\nund 14. Juli 2011 wurde die Anordnung bzw. Verlängerung dieser Überwachung jeweils\ngenehmigt, letztmals bis zum 17. Oktober 2011. Die Staatsanwaltschaft hat mit Schreiben\nvom 18. Oktober 2011 (Eingang: 20. Oktober 2011) beim Zwangsmassnahmengericht die\nVerlängerung dieser Überwachung mit technischen Überwachungsgeräten vom 18. Oktober\n2011 bis zum 28. Oktober 2011 beantragt.\n\nErwägungen\n2. Der Antrag auf Verlängerung ist unter Vorlage der massgeblichen Akten rechtzeitig,\nmindestens fünf Tage vor Ablauf der genehmigten Zeitdauer zu stellen, damit das\nZwangsmassnahmengericht bis zum Ablauf entscheiden kann. Im Antrag werden die\nbisherigen Ergebnisse der Überwachung und die weiteren Ermittlungsergebnisse\nzusammengefasst und insbesondere dargetan, dass sich der Tatverdacht erhärtet hat und\ndie Verhältnismässigkeit weiterhin gewahrt bleibt (ROLAND W OLTER, in: Peter\nGoldschmid/Thomas Maurer/Jürg Sollberger, Kommentierte Textausgabe zur\nSchweizerischen Strafprozessordnung, Bern 2008, S. 265; MARC RICHARD-JEAN-DIT-\nBRESSEL, in: Marcel Alexander Niggli / Marianne Heer / Hans Wiprächtiger [Herausgeber],\nBasler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, Jugendstrafprozessordnung,\nBasel 2011, Art. 274 N 9; THOMAS HANSJAKOB, in: Andreas Donatsch/Thomas\nHansjakob/Viktor Lieber, Kommentar zur Schweizerischen Strafprozessordnung, Art. 274 N\n20). Die Frist ist eingehalten, wenn der Verlängerungsantrag vor Ablauf der bewilligten Dauer\nbei der Genehmigungsbehörde eintrifft (THOMAS HANSJAKOB, Kommentar BÜPF/VÜPF, St.\nGallen 2006, Art. 7 N 44).\n\n3. Im vorliegenden Fall kann festgestellt werden, dass der Verlängerungsantrag\ndatierend vom 18. Oktober 2011 erst am 20. Oktober 2011 beim Zwangsmassnahmengericht\neingegangen ist. Er ist erst nach Ablauf der letztmals bewilligten Dauer der Überwachung mit\ntechnischen Überwachungsgeräten (Einsatz eines GPS zur Standortermittlung) beim\nZwangsmassnahmengericht eingetroffen. Somit kann auf den Antrag auf Verlängerung der\nÜberwachung des Fahrzeugs BL x (Einsatz eines GPS zur Standortermittlung zur\nUnterstützung einer Observation), benutzt durch den Beschuldigten, nicht eingetreten\nwerden.\n\nEntscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 21. Oktober 2011 (350 11 493)\n"}