{"Signatur": "BL_ZMG_001", "Spider": "BL_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2012-03-06", "HTML": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-12-102_2012-03-06.html", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/doc/getAsset?id=416093e2-93df-451d-9bfe-2f0bd2f81102&lang=de&queryLang=De&source=hitlist-search&transactionId=245050953", "Checksum": "e37b108a8e9223d771ce4885a4544445"}, "PDF": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_ZMG_001_350-12-102_2012-03-06.pdf", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/Content/GetFacsimile?facsimileGuid=c351de82-6640-4337-bb0d-dcd4a8091fe5", "Checksum": "852ebb0734de2db7a7523fc11a236b73"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["350 12 102", "350 2012 102"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 06.03.2012 350 12 102 (350 2012 102)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht 06.03.2012 350 12 102 (350 2012 102)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht 06.03.2012 350 12 102 (350 2012 102)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne Zwangsmassnahmengericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna Zwangsmassnahmengericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Verlängerung Untersuchungshaft"}], "ScrapyJob": "446973/44/2337", "Zeit UTC": "11.04.2026 03:38:30", "Checksum": "63275f7ce1db884e41a8e48e9799f0ce", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Land Zwangsmassnahmengericht 06.03.2012 350 12 102 (350 2012 102)\nRegeste:\nVerlängerung Untersuchungshaft\n\nDer Beschuldigte bringt erneut - wie schon in seiner Eingabe vom 1. Dezember 2011 - vor,\ndass die Aussage von A.____ nicht verwertbar sei, da sein Verteidiger nicht zu ihrer\nBefragung geladen worden sei und ihm bisher noch nicht die entsprechenden vollständigen\nAkten zur Kenntnis gebracht worden seien. Zusätzlich sei die \"Fotokonfrontation\" unzulässig\ndurchgeführt worden. Diesbezüglich ist einerseits festzustellen, dass die Belastungen seitens\nA.____ durch das Zwangsmassnahmengericht nicht zur Begründung des dringenden\nTatverdachts herangezogen werden, so dass die Frage der Verwertbarkeit dieser\nBeweismittel im vorliegenden Haftverlängerungsverfahren nicht zu prüfen ist. Zusätzlich ist\nfestzustellen, dass gemäss bundesgerichtlicher Rechtsprechung die Verwertbarkeit von\nBeweismitteln in erster Linie vom Sachrichter und nicht vom Haftrichter zu beurteilen ist. Das\nzeigt sich daran, dass der Sachrichter unter Umständen in Abwägung der betroffenen\nInteressen auch formwidrig erhobene Beweise berücksichtigen darf (siehe auch: BGE 131 I\n272 E. 4; Urteil des Bundesgerichts 1B_159/2007 vom 23. August 2007 E. 1.2). Die\nsogenannte Frühwirkung der Beweisverwertungsverbote kann dagegen nur für die absoluten\nBeweisverwertungsverbote nach Art. 141 Abs. 1 StPO gelten (vgl. MARC JEAN-RICHARD-DIT-\nBRESSEL, in: Marcel Alexander Niggli / Marianne Heer / Hans Wiprächtiger [Herausgeber],\nBasler Kommentar, Schweizerische Strafprozessordnung, Jugendstrafprozessordnung,\nBasel 2011, Art. 229 N 3). Somit ist gesagt, dass als formwidrig gerügte Beweise vom\nHaftgericht dennoch für die Beurteilung des Tatverdachts herangezogen werde können,\nwenn sie nicht offensichtlich absolut unverwertbar im Sinne von Art. 141 Abs. 1 StPO sind.\n\nEntscheid des Zwangsmassnahmengerichts vom 6. März 2012 (350 12 102)\n"}