Rund ein Jahr vor der Aufnahme der vorgenannten Darlehen hatte er ein Email eines angeblichen Sohnes des verstorbenen Präsidenten der vormals Demokratischen Republik Zaire, heute Republik Kongo, erhalten, in welchem ihm eine Schenkung in Millionenhöhe versprochen worden war (im Folgenden: Mobutu Schenkung). In den folgenden Monaten hatte er indessen nie Zugriff auf dieses in Aussicht gestellte Geld erhalten, sondern vielmehr immer wieder grössere Beträge für angebliche Steuern, Gebühren, Erstellung von Dokumenten etc. bezahlt. Im Verlaufe des Strafverfahrens gab L.R. an, damit selber ein Opfer der sogenannten "Nigeria Connection" zu sein.