Aufgrund verschiedener aggressiver Zwischenfälle, bei denen es auch zu Handgreiflichkeiten gekommen sein soll, fühlten sich die Anhänger der rechtsradikalen Szene derart provoziert, dass B. und S. beschlossen, der Gegengruppierung einen Denkzettel zu verpassen und gegen die jungen Ausländer vorzugehen. Am Montag, 26. April 2004, fragten B. und S. Anhänger der rechtsradikalen Szene einzeln an, ob sie bereit seien, sich am Freitag 30. April 2004 an einer Aktion gegen die Gegengruppierung zu beteiligen. Diejenigen, die zusagten, wurden angewiesen, in neutraler Kleidung zu kommen und nicht mit Springerstiefeln oder Bomberjacke.