KassGer ZH vom 11. Februar 2001, ZR 2001, Nr. 45, S. 149 ff.). In Berücksichtigung dieses gesellschaftlichen Wandels hat das Obergericht Zürich bereits im Jahre 2000 festgehalten, dass die eheliche Gemeinschaft vom Willen beider Ehegatten getragen werden müsse. Wenn dies nicht der Fall sei, lasse sich eine Ehe auf Dauer nicht aufrechterhalten (vgl. OG ZH vom 3. Dezember 1999, ZR 2000, Nr. 67, S. 191 f.; einlässlich auch KassGer ZH vom 11. Februar 2001, ZR 2001, Nr. 45, S. 149 ff.). Die Lehre und die Gerichte sind dieser Rechtsprechung mehrheitlich gefolgt.