Es ist ebenfalls davon auszugehen, dass der Angeklagte als Hobbyfussballer durchaus gezielt zutreten kann; dies umso mehr, als sich die Auseinandersetzung zwischen J. W. und P. A. aufgrund der Tatsache, dass P. A. J. W. mit den Knien am Boden fixiert hatte, nicht derart dynamisch zugetragen haben konnte, dass ein gezielter Tritt entweder auf den Oberkörper oder an den Kopf nicht mehr möglich gewesen wäre. Im Ergebnis ist also festzustellen, dass der Angeklagte das Opfer am Kopf bzw. im Gesicht treffen wollte.