In diesem Zusammenhang hat das Opfer anlässlich seiner Einvernahme vom 1. September 2011 gegenüber der Staatsanwaltschaft unter anderem ausgesagt: "Er sagte nicht, ich sei es nicht wert zu leben, sondern ich verdiene es nicht zu leben. Ich denke, das ist ein kleiner Unterschied. Er sagte das zu mir, als er mich würgte. Er sagt jeden Tag Schlechtes zu mir. Er sagte mir ca. einmal pro Monat, dass ich es nicht verdiene, zu leben. (…)" (act. 841). Aus dieser Aussage ergibt sich, dass die Äusserung des Beschuldigten, seine Ehefrau verdiene es nicht, zu leben – sofern sie denn tatsächlich getätigt worden sein sollte – bereits mehrfach, nämlich ca. einmal pro Monat, gefallen ist.