Er unterlässt es indessen darauf hinzuweisen, dass dieser Bericht festhielt, seine Wahngedanken beständen weiterhin und er sei nach wie vor bestrebt, nach Gründen zu suchen, warum seine damalige (falsche) Überzeugung, vergiftet zu werden, wahr gewesen sein könnte, anstatt sie als Ausdruck seiner paranoiden Störung aufzufassen. Seine Krankheitseinsicht sei noch immer begrenzt und zu deren Verbesserung kämen in den therapeutischen Einzelgesprächen immer wieder auch psychoedukative Ansätze zum Einsatz. Dieser Bericht betrachtete demnach die psychotherapeutische Behandlung seines Wahnerlebnisses nach wie vor für angezeigt. Des Weiteren führte der Berufungs-