{"Signatur": "BL_KG_002", "Spider": "BL_Gerichte", "Sprache": "de", "Datum": "2018-08-23", "HTML": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_KG_002_710-18-167-231_2018-08-23.html", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/doc/getAsset?id=847f26b2-62c5-427f-94df-bede72f659c2&lang=de&queryLang=De&source=hitlist-search&transactionId=245050553", "Checksum": "c300b910571b77cca88d58656af9ca9e"}, "PDF": {"Datei": "BL_Gerichte/BL_KG_002_710-18-167-231_2018-08-23.pdf", "URL": "https://bl.swisslex.ch/api/Content/GetFacsimile?facsimileGuid=f7fb62a8-c7ff-4c2b-a1a2-55a52b4e14e0", "Checksum": "46605f321d9737b608c7b08a8d9f4125"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["710 18 167/231"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 23.08.2018 710 18 167/231"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Bâle-Campagne  Abteilung Sozialversicherungsrecht"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Basilea Campagna  Abteilung Sozialversicherungsrecht"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abteilung Sozialversicherungsrecht,"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "AHV-Rente"}], "ScrapyJob": "446973/44/2337", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:55:15", "Checksum": "167db7ed80876190e615928bfe2301e1", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Basel-Land Kantonsgericht Abteilung Sozialversicherungsrecht 23.08.2018 710 18 167/231\nRegeste:\nAHV-Rente\n\nEntscheid des Kantonsgerichts Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht\n\nvom 23. August 2018 (710 18 167 / 231)\n____________________________________________________________________\n\nAlters- und Hinterlassenenversicherung\n\nBerechnung der Altersrente; der Verwitwetenzuschlag kann weder zu einer höheren Rente als der Höchstbetrag der jeweils anwendbaren Rentenskala führen noch vermag er die\nRentenkürzung bei Vorbezug der Altersrente zu kompensieren.\n\nBesetzung Präsidentin Eva Meuli, Kantonsrichterin Elisabeth Berger Götz, Kantonsrichter Christof Enderle, Gerichtsschreiber Pascal Acrémann\n\nParteien A.____, Beschwerdeführer\n\ngegen\n\nAusgleichskasse der Aarg. Industrie- und Handelskammer, Entfeldstrasse 11, Postfach, 5001 Aarau 1, Beschwerdegegnerin\n\nBetreff AHV-Rente\n\nA.1 A.____, geboren am 7. Oktober 1947, reiste am 1. August 1968 in die Schweiz ein. Am\n4. November 1977 heiratete er die am 27. November 1951 geborene B.____. Am 9. Oktober\n1980 wurde Sohn C.____ und am 31. März 1983 Tochter D.____ geboren.\n\nA.2 Am 17. Juli 2004 meldete sich A.____ bei der Invalidenversicherung (IV) zum Leistungsbezug an. Nachdem die IV-Stelle Basel-Landschaft (IV-Stelle) die erforderlichen Abklärungen durchgeführt hatte, sprach sie ihm mit Verfügung vom 29. Juli 2005 rückwirkend ab\n1. Februar 2005 aufgrund eines Invaliditätsgrads von 50% und der Rentenskala 43 eine Invalidenrente von monatlich Fr. 1‘051.-- sowie zwei Kinderrenten zu.\n\nA.3 Am 26. April 2011 meldete sich A.____ zum Bezug der Altersente an. In der Folge ersetzte die zuständige Ausgleichskasse der Aargauischen Industrie- und Handelskammer (Ausgleichskasse) mit Verfügung vom 12. September 2011 die bisher ausgerichtete Invalidenrente\nper 1. November 2011 durch eine zufolge Vorbezugs um ein Jahr gekürzte einfache Altersrente\nauf der Grundlage der Rentenskala 44 von monatlich Fr. 2‘128.--. Nachdem sich auch B.____\nam 13. Mai 2014 vom Bezug der Altersrente angemeldet hatte, nahm die Ausgleichskasse auf\nden 1. Dezember 2014 eine integrale Neuberechnung der Rente vor. Mit Verfügung vom\n29. August 2014 sprach sie A.____ mit Wirkung ab 1. Dezember 2014 eine aufgrund der für ihn\nvorteilhafteren Berechnungsgrundlagen der Invalidenrente (Rentenskala 43) eine zufolge Vorbezugs gekürzte und zudem auf Fr. 3‘510.-- (Rentenskala 44) plafonierte Altersrente von\nFr. 1‘594.-- pro Monat zu. Daran hielt sie auf Einsprache des Versicherten hin mit Entscheid\nvom 22. Oktober 2014 fest. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft.\n\nA.4 Am 5. Februar 2018 verstarb B.____, worauf die Ausgleichskasse den Rentenanspruch\nvon A.____ neu festsetzte. Mit Verfügung vom 12. Februar 2018 teilte sie mit, dass die nicht\nplafonierte, aber zufolge Vorbezugs gekürzte Altersrente ab 1. März 2018 Fr. 2‘140.-- pro Monat\nbetrage. Die hiergegen erhobene Einsprache wies sie mit Entscheid vom 16. April 2018 ab.\n\nB. Gegen diesen Einspracheentscheid erhob A.____ am 16. Mai 2018 Beschwerde beim\nKantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Sozialversicherungsrecht (Kantonsgericht). Er beantragte, in Gutheissung der Beschwerde sei der Einspracheentscheid vom 16. April 2018 aufzuheben und es sei ihm die gesetzliche Rente zuzusprechen; unter o/e-Kostenfolge. Zur Begründung führte er im Wesentlichen aus, dass die Rentenhöhe nicht korrekt bemessen worden\nsei.\n\nC. In ihrer Vernehmlassung vom 30. Mai 2018 schloss die Ausgleichskasse auf Abweisung\nder Beschwerde.\n\nDas Kantonsgericht zieht i n E r w ä g u n g :\n\n1. Art. 56 Abs. 1 und Art. 57 des Bundesgesetzes über das Allgemeine Sozialversicherungsrecht (ATSG) vom 6. Oktober 2000, dessen Bestimmungen laut Art. 2 ATSG in Verbindung mit Art. 1 Abs. 1 des Bundesgesetzes über die Alters- und Hinterlassenenversicherung\n(AHVG) vom 20. Dezember 1946 auf die Alters- und Hinterlassenenversicherung anwendbar\nsind, kann gegen Einspracheentscheide der Ausgleichskassen beim zuständigen kantonalen\nVersicherungsgericht Beschwerde erhoben werden. Örtlich zuständig ist, soweit es sich nicht\num einen Einspracheentscheid einer kantonalen Ausgleichskasse handelt, nach Art. 58 ATSG\ngrundsätzlich das Versicherungsgericht desjenigen Kantons, in dem die versicherte Person zur\nZeit der Beschwerdeerhebung ihren Wohnsitz hat. Vorliegend befindet sich dieser in X.____,\n\nSeite 2 http://www.bl.ch/kantonsgericht\nweshalb die örtliche Zuständigkeit des Kantonsgerichts Basel-Landschaft zu bejahen ist. Laut\n§ 54 Abs. 1 lit. a des Gesetzes über die Verfassungs- und Verwaltungsprozessordnung (VPO)\nvom 16. Dezember 1993 beurteilt das Kantonsgericht als Versicherungsgericht als einzige gerichtliche Instanz des Kantons Beschwerden gegen Einspracheentscheide der Versicherungsträger gemäss Art. 56 ATSG. Es ist somit auch sachlich zur Behandlung der vorliegenden Beschwerde zuständig. Auf die im Übrigen form- und fristgerecht erhobene Beschwerde vom\n16. Mai 2018 ist einzutreten.\n\n2. Streitig ist die Höhe der ab 1. März 2018 ausgerichteten Altersrente des Beschwerdeführers.\n\n3.1 Männer haben Anspruch auf eine ordentliche Altersrente, sofern sie das 65. Altersjahr\nvollendet haben und ihnen für mindestens ein volles Jahr Einkommen, Erziehungs- oder Betreuungsgutschriften angerechnet werden können (Art. 21 Abs. 1 lit. a in Verbindung mit Art. 29\nAbs. 1 AHVG).\n\n"}