Während knapp zwei Jahren seien keine Beiträge bezahlt worden. Die finanzielle Lage des Unternehmens sei offenbar bereits seit Anfang August 2010 schlecht gewesen. Damit sei eine nicht überlebensfähige Firma während längerer Zeit bewusst zu Lasten der Sozialversicherungen fortgeführt worden, ohne dass irgendwelche Aussichten bestanden hätten, die ausstehenden Beiträge innert nützlicher Frist zu begleichen. Es könne nicht von einem vorübergehenden Liquiditätsengpass die Rede sein, wenn ein Unternehmen während längerer Zeit die Beiträge eher schleppend bzw. gar nicht mehr bezahle.