Des Weiteren liege eine chronische Schmerzstörung mit somatischen und psychischen Faktoren vor, die überwiegend wahrscheinlich erst im Oktober 2020 aufgetreten sei, zumal der behandelnde Psychiater in seinem Bericht vom 29. September 2020 keine solche Störung genannt habe. Ein weiter zurückliegender Beginn könne aber nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden. Anamnestisch und nach Aktenlage bestehe eine erklärungsbedürftige Latenz zwischen der traumatisch erlebten Arbeitsunfähigkeit im Jahr 2013 und dem Auftreten der krankheitswerten depressiven Symptome im Jahr 2020.