Die Befragung der Expertin habe ergeben, dass das Ausmass des Laubabfalls normal sei und sich durch einen Rückschnitt auf Dauer nicht reduzieren lasse. Es sei davon auszugehen, dass das Laub auf dem Dach des Wohnhauses nicht nur von den überragenden Ästen stamme, sondern auch vom Wind herangetragen werde. Der Befall mit Totholz sei ebenfalls normal. Ein Rückschnitt bis an die Grenze gehe nicht, weil ein Rückschnitt um mehr als 2 m zur Folge habe, dass der Baum mittelfristig eingehe. Das Protokoll gebe die Aussagen der Sachverständigen leider nur unvollständig und teilweise nicht klar genug wieder, weshalb ihre Befragung vor Kantonsgericht zu wiederholen sei.